Um Herz- und Kreislauferkrankungen vorzubeugen, ist ein regelmäßiges Training bei leichter bis mittlerer Intensität empfehlenswert. Es sollte ein wöchentlicher Energieumsatz von mindestens 1 000 kcal erreicht werden. Sportarten mit dynamisch-rhythmischer Beanspruchung größerer Muskelgruppen – wie Laufen, Walken, Radfahren oder Skilanglauf – sind besonders geeignet. Das Training sollte vier- bis fünfmal pro Woche für jeweils 30 bis 45 Minuten stattfinden (allgemein empfohlene Bandbreite). Eine obere Trainingsherzfrequenz (Trainings-Puls, Herzschlag beim Training) von 80 Prozent der individuellen maximalen Herzfrequenz sollte nicht überschritten werden. Bei Einnahme von pulsverlangsamenden Betablockern sollte die individuelle Trainingsherzfrequenz mit dem Arzt besprochen werden. In der Praxis gilt im Allgemeinen: „Laufen ohne Schnaufen“. Wer sich beim Training noch ohne größere Anstrengung mit dem Trainingspartner unterhalten kann, ist richtig unterwegs.
Professor Dr. med. Wolfram Delius, München
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07.10.2008, aktualisiert am 08.05.2012
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