Sie sind ja solche Sensibelchen! Dünnhäutig, leicht zu verletzen – und dennoch ständig Stress ausgesetzt. Hände müssen Wärme und Kälte ertragen, trockene Luft, Schmutz und Sonne. Allein schon das Waschen entzieht ihnen Feuchtigkeit.
Die Haut des Handrückens ist nämlich extrem dünn, besitzt nur wenige Talgdrüsen und kein Fettgewebe in der Unterhaut. „Sie wird mit dem Alter zudem immer dünner“, sagt Monika Ferdinand, Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Kosmetikerinnen (BDK).
Deshalb scheinen mit fortschreitendem Alter auch die Adern immer mehr durch. Weil Hände so empfindlich sind, neigen sie leichter zu Falten und Trockenheit. Bei vielen Menschen ab 40 zeigen sich außerdem die typischen sogenannten Altersflecken.
Was also tut unseren Händen gut, was lässt sie besser aussehen? Das Wichtigste: „Gute Pflege“, sagt Expertin Monika Ferdinand. „Sie verbessert das Hautbild, lässt es gleich viel jünger erscheinen.“ Das beste Argument, unsere Sensibelchen mit Samthandschuhen anzufassen.
Anne-Bärbel Köhle / Apotheken Umschau;
09.07.2010, aktualisiert am 25.07.2011
Bildnachweis: Picture Press GmbH/Frank Wartenberg
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