Haarprobleme: 5 Fragen, 5 Lösungen

Fettige Ansätze, abgebrochene Spitzen, kein Volumen, juckende Kopfhaut und Schuppen, die den dunklen Blazer zieren – das nervt! So werden Sie haarige Probleme los

von Angelika Brodde, aktualisiert am 17.02.2017

Gut gepflegt und mit Schwung: Schöne Haare sind immer ein Hingucker

W&B/Frank Widemann

Wenn die Frisur nicht sitzt, fühlen sich viele von uns nicht wirklich wohl. Oder ­zumindest nicht wirklich schön. Oft trägt die Frisur mehr zu einem selbstbewussten Auftreten bei als Kleidung oder Make-up. Doch was, wenn die Haare müde herabhängen, brechen oder ausfallen? Bei diesen Problemen liegt der Griff zu handelsüblichen ­Pflegeprodukten zunächst nahe. Es gibt sie schließlich in Hülle und Fülle in jedem Supermarkt. Oft bleibe damit der Erfolg aber aus, weiß Sven Gerster, Apotheker aus Sulz. Die Hauptgründe: Es kommen ungeeignete Kosmetika zum Einsatz, oder es werden Fehler bei der Anwendung gemacht – Shampoos etwa nicht ausreichend ausgewaschen.

"Das kann langfristig sogar Schädigungen hervorrufen", sagt Gerster. Er empfiehlt, sich in der Apotheke beraten zu lassen. Treten massive Probleme auf, kann außerdem der Besuch bei ­einem Dermatologen angezeigt sein. Schwere Ekzeme oder akuter Haarausfall etwa sind kein Fall für den Friseur, denn auch innere Erkrankungen kommen als Ursache infrage. Doch meist gibt es für die Probleme auf dem Kopf eine einfache Lösung:


Experten für die Haare

Die optimale Beratung bei schwerwiegenderen Haarproblemen finden Betroffene in spezialisierten dermatologischen Praxen und Kliniken. Unter dem Begriff ­"Haarsprechstunde" lassen sich die Adressen bei einer ­­Internetsuche schnell aufspüren.

Allerdings wird das Angebot stark nachgefragt. Wer sich dort beraten lassen will, muss mit einer Wartezeit von bis zu vier Monaten rechnen. Ein guter Grund, sich bei aufkeimenden Sorgen zeitig um einen Termin zu bemühen.


Haare bürsten
Großmutters viel zitierte hundert Bürstenstriche erleben gerade eine wahre Renaissance – ausgelöst durch den Biokosmetik-Boom. Natürliche Borsten, etwa vom Wildschwein, sind unseren Haaren sehr ähnlich. Sie nehmen Stoffe wie Talg besonders gut auf und verteilen sie.

  • Mit viel Bürsten gelangt die körpereigene Haarkur, der Talg, von der Kopfhaut in die trockenen Längen und hilft gegen Glanzlosigkeit.
  • Zudem regt der Druck der Borsten die Durchblutung an und peelt sanft die Kopfhaut.


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