harmlose Viruserkrankung des Kleinkindalters, die durch das humane Herpesvirus Typ 6 hervorgerufen wird. Etwa 7 Tage nach der Ansteckung beginnt die Erkrankung mit plötzlich ansteigendem Fieber bis über 40 °C. Nach drei Tagen geht das Fieber zurück, und ein feinfleckiger, rötelnähnlicher Ausschlag, der wenige Tage anhält, breitet sich über den Rumpf aus. Weitere Krankheitszeichen können Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen sein. Bedeutung besitzt diese Krankheit durch das relativ hohe Risiko, während der Akutphase einen Fieberkrampf zu erleiden. Das Dreitagefieber ist ansteckend bis zum Auftreten des Ausschlags; die Erkrankung verleiht meist eine lebenslange Immunität. Die Diagnose wird ausschließlich über den Verlauf gestellt, die Behandlung erfolgt durch fiebersenkende Maßnahmen ab einer Körpertemperatur von 38,5–39 °C sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
fieberhafte Erkrankung durch von Mücken übertragene Viren. Das Dreitagefieber tritt v. a. in Asien und Afrika, in Epidemien jedoch auch in Südeuropa auf. Nach 7- bis 10-tägiger Inkubationszeit treten meist 3–4 Tage anhaltendes hohes Fieber und Kopf- und Rückenschmerzen auf. Die Behandlung erfolgt mit fiebersenkenden Mitteln; die Prognose ist meist günstig.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.02.2012
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