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Abnehmen: Zehn fiese Fettfallen

Viele Lebensmittel enthalten mehr Fett, als man vermutet. Wir haben einige der schlimmsten Fettfallen aufgespürt und erklären, wie man nicht hineintappt


Pizza: Oft ein fettiger Figurfeind

Bei akuter Magenleere greift man gerne zu einem schön fettigen Gericht, um das Loch im Bauch schnell zu stopfen. Aber auch manch tägliche Gewohnheit, wie zum Beispiel die dicke Butterstulle am Morgen, kann das Fettkonto ganz schön belasten. Hier lesen Sie, in welchen Lebensmitteln viel Fett steckt, wie Sie diese Fallen umgehen können und das ein oder andere Kilo verlieren.


Fettfallen auf unserem Esstisch

  • Wurst und Salami

    Wurst

    Lebensmittel wie Salami, Mortadella und Leberwurst schmecken super und sind von einer ordentlichen Brotzeitplatte kaum wegzudenken. Aber Achtung – diese Wurstsorten enthalten viel verstecktes Fett. Geräucherte Putenbrust oder Hühnchenaufschnitt sind wesentlich fettärmer. Wenn es doch einmal die Baguettesalami sein soll, dann legen Sie nur eine Schicht Wurst aufs Brot und verzichten Sie auf die Butter darunter.

    Tipp: Achten Sie beim Kauf auf den Fettanteil in der Wurst und gehen Sie grundsätzlich sparsam mit Wurstwaren um.

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  • Pizza essen

    Pizza

    Die italienische Köstlichkeit kann eine enorme Kalorienbombe sein. Dabei denken sich viele Menschen: "Ach der dünne Boden und das bisschen Belag... Pizza kann ja wohl nicht so schlimm sein." Aber gerade der Belag hat es in sich. Käse ist ein kräftiger Fettlieferant und auch Salami oder andere fettige Wurstsorten treiben den Kaloriengehalt der Pizza enorm in die Höhe.

    Tipp: Bei der Tiefkühlpizza stehen die Inhaltsstoffe auf der Verpackung. Schauen Sie nach, bevor Sie zuschlagen. Im Lokal: Bestellen Sie Pizza mit wenig Käse. Als Belag sind Rucola oder Gemüsesorten jeder Art empfehlenswert.

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  • Butter

    Butter

    Butter besteht zu 80 Prozent aus Fett. Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung brauchen wir das hochkalorische Streichfett eigentlich überhaupt nicht. Für den Geschmack mögen aber viele Menschen nicht auf den Genuss verzichten.

    Tipp: Butter immer nur dünn aufstreichen. Wer mag, verzichtet komplett darauf oder steigt auf Halbfettprodukte oder andere Streichbeläge um. Super schmecken Tomatenmark, Senf oder fettarmer Frischkäse unter dem Aufschnitt.

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  • Milchprodukte

    Milch und Joghurt

    Milchprodukte sind gesund und wichtig. Sie liefern uns zum Beispiel Kalzium für unsere Zähne und Knochen. Dabei vergisst man, dass die Produkte auch oft eine ordentliche Portion Fett enthalten.

    Tipp: Steigen Sie auf Milchprodukte mit 1,5 Prozent Fettanteil um. Sie schmecken fast genauso gut wie solche mit 3,5 Prozent Fett. Und man gewöhnt sich sehr schnell an den etwas anderen Geschmack.

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  • Schokolade

    Schokolade

    Der süße Genuss mit Suchtpotenzial ist und bleibt leider eine Fettfalle. Schließlich macht genau die Kombination aus Zucker und Fett Schokolade so unwiderstehlich. Eine 100-Gramm-Tafel Milchschokolade hat rund 30 Gramm Fett – und 530 Kilokalorien!

    Tipp: Fettfrei naschen – funktioniert zum Beispiel mit Gummitierchen und Lakritz aus der Apotheke. Aber bitte in Maßen, gesund sind auch diese Süßigkeiten nicht.

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  • Käse

    Käse

    Käse ist ein wertvolles Lebensmittel. Und ein aromatisches, schmackhaftes noch dazu. Aber neben den vielen gesunden Inhaltsstoffen liefert Käse auch eine ordentliche Portion Fett. Meistens ist der Fettanteil in der Trockenmasse angegeben – der tatsächliche Fettanteil ist jedoch geringer. Beispiel: Ein Gouda mit 49 Prozent Fett i. Tr. hat 34,3 Prozent Fett insgesamt – immer noch eine ganze Menge.

    Je weicher ein Käse, desto weniger entspricht die Trockenmasse-Angabe der enthaltenen Fettmenge. Wie die tatsächliche Fettmenge bestimmt wird? Multiplizieren Sie den Trockenmasse-Fettanteil bei Hartkäse mit 0,7, bei Schnittkäse mit 0,6, bei Weichkäse mit 0,5 und bei Frischkäse mit 0,3.

    Tipp: Fragen Sie an der Käsetheke nach fettarmen Sorten und legen Sie den Aufschnitt nur dünn aufs Brot.

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  • Kartoffelchips

    Chips

    Die salzigen Knabbersnacks haben dem Ruf der gesunden Kartoffel ganz schön geschadet. Denn 100 Gramm Chips enthalten im Schnitt mindestens 30 Gramm Fett. Und oft verzehrt man sogar eine größere Menge, da viele Chipstüten 200 Gramm enthalten.

    Tipp: Einen anderen Snack suchen, vielleicht getrocknete Tomaten oder Weintrauben. Wenn es etwas Knackiges sein soll, dann machen Sie die Chips doch einfach einmal selber. Und zwar ganz ohne Fett: Hier finden Sie selbstgemachte Chips und andere Snacks unter 100 Kilokalorien.

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  • Kartoffelgratin

    Überbackenes

    Aufläufe und Gratins haben meistens eine dicke Käseschicht. Aber so gut die knusprige Kruste auch mundet, der Käse liefert ungesundes Fett und überflüssige Kalorien.

    Tipp: Eine dünne Schicht würziger Käse schmeckt genauso gut wie eine dicke Schicht Käse, der nicht so geschmacksintensiv ist.  Auch Kräuter und Gewürze machen das Gericht kräftiger – und haben so gut wie keine zusätzlichen Kalorien.

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  • Pommes frites

    Pommes frites

    Bei Pommes frites verhält es sich ähnlich wie bei den Chips. Der Grundstoff, die Kartoffel, ist sehr gesund und für eine ausgewogene Ernährung äußerst empfehlenswert. Sie enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und fast kein Fett. Um die Pommes aber schön knusprig zu bekommen, werden sie an der Imbissbude oder im Fastfood-Restaurant minutenlang in purem Fett frittiert: Mit dem Ergebnis, dass 100 Gramm Pommes frites etwa 15 Gramm Fett enthalten.

    Tipp: Als Beilage lieber gekochte Kartoffeln oder ein anderes gekochtes oder gedünstetes Gemüse wählen. Wer Pommes zu sehr liebt, um für immer Tschüs zu sagen, der kann sich die Variante aus dem Backofen genehmigen. Die ist nämlich mit ungefähr 5 Prozent Fettanteil etwas gesünder, als die frittierten Kartoffelstäbchen.

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  • Hamburger

    Burger

    Fleisch, Brötchen, gesunder Salat – so eine Fettfalle scheint ein Burger doch gar nicht zu sein. Leider ist er es meistens aber doch. Denn die Frikadelle besteht mitunter aus recht fettigem Hackfleisch und wird in Fett angebraten. Außerdem sind die Soßen auf dem Fastfood-Brötchen in der Regel sehr zucker- und fettreich. Kommen noch gebratener Schinken, extra Käse und doppelt Fleisch hinzu, dann ist der Snack eine enorme Kalorienbombe.

    Tipp: Wenn es schon ein Burger sein muss, dann kaufen Sie die schlichte Variante. Essen Sie dazu einen Salat und trinken Sie ein Wasser. Denn wer zu dem ungesunden Fastfood noch Pommes und Cola wählt, der muss sich über einen wachsenden Bauchumfang nicht wundern.

    10/10


Sophie Kelm / www.apotheken-umschau.de; 10.10.2011, aktualisiert am 26.04.2012
Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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