Traditionelle chinesische Medizin (3):
Die Pflege des Qi

Qigong, Tai-Chi und Tuina können den gestörten Fluss der "Lebensenergie" (Qi) harmonisieren

von Apotheken Umschau, aktualisiert am 26.06.2010

Entspannt und stärkt: Aus der ursprünglichen Kampfkunst Tai-Chi entstand eine Entspannungstechnik mit fließenden Bewegungen im Zeitlupentempo

Mauritius/Steve Vidler

Nach überlieferter altchinesischer Vorstellung erhält der Mensch sein Qi aus drei Quellen: bei der Geburt von der Mutter und später durch die Atmung sowie über die Nahrung. Qi durchströmt den Körper in Leitbahnen, den Meridianen, es nährt und schützt die Organe. Krankheit entsteht, wenn der Fluss des Qi gestört ist. Dann leiden bestimmte Organsysteme entweder unter einem Qi-Stau oder einer Qi-Leere.

 
Gezielte Stimulation – beispielsweise durch Akupunkturnadeln – soll den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht bringen. Somit steht der Begriff des Qi zwar im Zentrum der traditionellen fernöstlichen Medizin, doch was genau er bedeutet, bleibt verschwommen. Eine einheitliche Definition gibt es bisher nicht.



  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
Bildnachweis: Mauritius/Steve Vidler

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren »

Serie Traditionelle Chinesische Medizin:

Akupunktur

Heilkunst aus Fernost

Von der Volksheilkunde zur Alternativmedizin: Die Entstehung der TCM, ihre Anwendung in China und ihr Weg nach Europa »

Spezials zum Thema

Heilkräuter auf der Wiese

Alternative Medizin: Natürlich heilen

Ob Naturheilkunde, Akupunktur oder Homöopathie: Die alternative Medizin kann die Schulmedizin sinnvoll ergänzen. Wir stellen verschiedene Therapien vor – von Kneipp bis traditionelle chinesische Medizin »

Haben Sie schon einmal Blut gespendet?

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages