Wichtig! Dieser kleine Test ersetzt keine ärztliche Diagnose. Er kann lediglich einen Hinweis darauf geben, dass bei Ihnen vielleicht zur Zeit etwas nicht ganz stimmt. Oder dass Sie unter einer zu hohen Belastung stehen. Ihre tatsächliche Lebenssituation kann nur ein Fachmann im Rahmen von Gesprächen und Untersuchungen wirklich feststellen. Und auch nur er weiß, was zu tun ist. Der Fragenkatalog wurde von Professor Andreas Hillert zusammengestellt und kann Ihnen einen ersten Überblick geben.
Welche Aussagen treffen auf Sie zu?
1. Ich erwarte von mir höhere Leistungen bei meinen täglichen Aufgaben, als die meisten anderen Menschen von sich verlangen.
2. Wenn ich bei meiner Arbeit versage, dann bin ich als Mensch an sich ein Versager.
3. Für mich ist es sehr wichtig, dass mich andere Menschen mögen.
4. Wenn Dinge schief gehen, mache ich üblicherweise mich selber dafür verantwortlich.
5. Kollegen um Unterstützung zu bitten, ist ein Zeichen von Schwäche.
6. Ich vermeide es, Risiken einzugehen, wann immer es möglich ist.
7. Ich habe genug Probleme im Leben gehabt und habe es verdient, keine neuen mehr zu bekommen.
8. Andere Menschen haben nicht das Recht, mich unfreundlich zu behandeln und schon gar kein Recht dazu, mich zu kritisieren.
Wenn Sie einer oder mehreren Aussagen zugestimmt haben, muss das noch nicht unbedingt heißen, dass Sie ausgebrannt sind. Insbesondere dann nicht, wenn Sie sich in Ihrem Leben, beruflich wie privat, wohl fühlen, erfolgreich und glücklich sind.
Nachdenklich sollte es Sie aber machen, wenn Sie sich in einer beruflichen Situation befinden, die Sie als sehr bedrückend empfinden, und wenn Ihre Stimmung und Ihr Schlaf beeinträchtigt sind. Oder auch, wenn Ihre Konzentrationsfähigkeit in der letzten Zeit gelitten hat, Sie nur noch widerwillig ins Büro gehen oder am Wochenende viel an ihre Arbeit denken. Sie sollten dann auf jeden Fall einen Gang zurückschalten.
Wenn Sie unter Ihrer derzeitigen Lebenssituation leiden und es nicht schaffen, alleine – oder mit der Hilfe von Freunden – etwas zu ändern, dann sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen. Beispielsweise einen Psychotherapeuten.
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08.04.2010, aktualisiert am 18.10.2011
Bildnachweis: iStock/ Demid
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