{{suggest}}


Beipackzettel


Beipackzettel von FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg

Verpackungsbild(Packshot) von FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg
Präparat:
FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg
PZN:
12902469
Packungsgröße:
5 Stück (N1)
Abgabeform:
Betäubungsmittel

Anbieter:

PB Pharma GmbH
Meerbusch
www.pbpharma.de

Aktiver Wirkstoff:

  • Fentanyl (5,5 mg pro 20 cm2 Pflaster = 1 Pflaster) = Fentanyl (Freigabe: 0,05 Milligramm pro Stunde pro 20 cm2 Pflaster = 1 Pflaster)

Sonstige Bestandteile:

  • Pegoterat, fluoropolymerbeschichtet
  • Pegoterat/Ethylenvinylacetat-Folie
  • Silicon-Klebstoff
  • Dimeticon
  • Poly(ethylen-co-vinylacetat) (x:y)

Weitere Bestandteile

  • Drucktinte grün
  • Drucktinte beige

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg" zu erfahren.

Alle Informationen zuklappenaufklappen
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt stark schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.

Anwendungsgebiete
  • Starke chronische Schmerzen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Für Kinder und Jugendliche von 2 - 16 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt individuell dosiert.

Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:

  • Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Pflaster
    • Gesamtdosis: im Abstand von 72 Stunden
    • Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt

Bei Behandlungsbeginn kann in Einzelfällen ein Pflasterwechsel bereits nach 48 Stunden, jedoch nicht früher, erforderlich sein.

Höchstdosis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis erhöht werden. Eine Dosis von 300 μg/h (Wirkstofffreisetzung) sollte nicht überschritten werden.

Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Kleben Sie das wirkstoffhaltige Pflaster auf eine saubere, trockene, unbehaarte und unverletzte Hautstelle auf. Drücken Sie es leicht an. Das Pflaster sollte 72 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Vor einer erneuten Anwendung an derselben Stelle sollte eine Pause von 7 Tagen abgewartet werden. Für das Aufkleben günstige Körperstellen sind die Brust, der Rücken oder der Oberarm. Bei kleinen Kindern sollte das Pflaster auf den oberen Teil des Rückens aufgeklebt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Atemschwäche und starker Blutdruckabfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Die Pflaster dürfen nicht zerschnitten werden. Geteilte, zerschnittene oder beschädigte Pflaster sollten nicht verwendet werden.
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Akute Schmerzen
  • Schmerzen nach Operation
  • Funktionsstörung des Gehirns und Rückenmarks
  • Atemschwäche


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
  • Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Schläfrigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Immunologische Überempfindlichkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Verwirrtheitszustände
  • Halluzinationen
  • Zittern
  • Missempfindungen
  • Bindehautentzündung
  • Drehschwindel
  • Herzklopfen
  • Pulsbeschleunigung
  • Bluthochdruck
  • Anfälle von Atemnot
  • Durchfälle
  • Mundtrockenheit
  • Bauchschmerzen
  • Magen- Darm-Beschwerden
  • Schwitzen
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Hautrötung
  • Muskelkrämpfe
  • Harnverhalt
  • Müdigkeit
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Allgemeine Schwäche
  • Unwohlsein
  • Kältegefühl
  • Unruhe
  • Orientierungslosigkeit
  • Euphorie
  • Verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Krampfanfälle
  • Gedächtnisstörungen
  • Sprachstörungen
  • Bewusstseinsstörung
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
  • Verschwommenes Sehen
  • Pulserniedrigung
  • Blaufärbung der Haut
  • Niedriger Blutdruck
  • Atemschwäche
  • Atemnot
  • Darmverschluss
  • Ekzem
  • Allergische Entzündungsreaktionen der Haut
  • Hauterkrankungen
  • Entzündungsreaktionen der Haut
  • Kontaktdermatitis
  • Muskelzuckungen
  • Störungen der Sexualfunktion
  • Reaktionen an der Applikationsstelle
  • Grippeähnliche Symptome
  • Gestörtes Empfinden der Körpertemperatur
  • Überempfindlichkeit an der Applikationsstelle
  • Entzugserscheinungen
  • Fieber


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Eine Anzeige unseres Kooperationspartners
Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ».
 
Ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen:

Zum Wechselwirkungs-Check »
 

Wechselwirkungen zwischen "FENTANYL PAINBREAK 50 μg/h transd.Pflaster 5,5mg" und Lebens-/Genussmitteln

Bitte verzichten Sie auf alkoholische Getränke und Speisen, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)

aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!


Alle Informationen zuklappenaufklappen

Letzte Aktualisierung:

16.03.2020

Meine Medikamente

Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service