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Halluzinationen

Wer halluziniert, hört, sieht oder fühlt Dinge, ohne dass es äußere Sinnesreize dafür gibt. Lesen Sie hier, wie Sinnestäuschungen entstehen und welche Ursachen sie haben können


Halluzination: Da ist niemand, und doch spricht einer und sein Schatten ist zu sehen. Für das Trugbild gibt es viele mögliche Ursachen

Halluzinationen kommen auch im normalen Alltag vor, im Halbschlaf zum Beispiel. Da spürt eine Frau, die alleine abends im Bett liegt und gerade dabei ist einzuschlafen, neben sich ihren Partner. Obwohl dieser gerade verreist ist. Schlaftrunken richtet sie sich auf, erkennt die wirkliche Lage und schlummert sofort wieder ein. Im Übergang vom Wachsein zum Schlaf überlagerten gewohnte Empfindungen für einen Moment die Wirklichkeit.

Auch morgens kurz vor dem Aufwachen stellen sich mitunter Trugwahrnehmungen ein. Eine Stimme tönt ganz deutlich ans Ohr, ein Schatten zeichnet sich ab, doch es ist niemand im Zimmer. Die Sinnestäuschung verschwindet, sobald der Träumer vollständig wach ist. Der verwirrende Eindruck wirkt manchmal noch kurze Zeit nach, ist aber meist schnell vergessen oder als Nachhall eines Traums abgehakt.

Menschen, die trauern, hören manchmal plötzlich den geliebten Verstorbenen oder sehen ihn sogar. Die Halluzinationen sind dann Teil einer intensiven Trauerphase. Sie legen sich in der Regel nach einiger Zeit.

Ausgeprägte Sinneserlebnisse entstehen vielfach auch während einer Meditation. Sie erscheinen dann ganz real, hören aber auf, sobald der Meditierende die Sitzung beendet.

Was sind Halluzinationen?

Halluzinationen sind Wahrnehmungsstörungen, die unsere fünf Sinne betreffen: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen. Wer halluziniert, hört zum Beispiel Stimmen oder Geräusche, für die es keine äußere Schallquelle gibt. Solche akustischen Halluzinationen kommen am häufigsten vor. Bei optischen oder visuellen Halluzinationen sehen die Betroffenen Bilder und Personen, die nicht vorhanden sind.

Andere nehmen ganz intensiv bestimmte Gerüche oder Geschmacksvarianten wahr, die sie als bedrohlich, etwa als giftig beißend, als bitter oder aber als angenehm berauschend empfinden. Auch diese Sinneseindrücke haben keinen realen Ursprung in der Umgebung oder in einer gerade genossenen Speise.

Weitere Sinnestäuschungen äußern sich über den Tast- und Tiefensinn in Haut und Muskeln. Berührungen, Stiche, Krabbeln auf der Haut sind dann mögliche trügerische Empfindungen. Oder der Körper schwankt scheinbar. Ebenso gehört das Wahrnehmen vermeintlicher Vorgänge im Körperinneren zu den körperbezogenen Halluzinationen. Es bewegen sich dann zum Beispiel Organe, es brennt oder wogt innerlich.



Sinnestäuschung: Falsche Nervensignale aus dem Gehirn

Halluzinationen spielen sich im Gehirn ab

Sinnesreize, die von außen zu uns dringen, nimmt der Körper über die zuständigen Sinnesorgane auf. Das sind die Augen, die Ohren, die Haut sowie die Sinneszellen im Mund-Rachen-Raum und in der Nase. Über Nervenimpulse gelangen die vielfältigen Eindrücke ins Gehirn. Dort werden Nervenverbände in mehreren Zentren aktiv. Sie tauschen sich über bestimmte Nervenbotenstoffe aus und verarbeiten so die ankommenden Informationen. Gefühle, Erfahrungen, Gedächtnis, Sprachvermögen und vieles mehr sind an diesen Vorgängen beteiligt. Körperliche, geistige und seelische Anteile wirken zusammen, wenn wir Sinnesreize wie Schall- oder Lichtsignale wahrnehmen, entschlüsseln und bewerten.

Bei einer Halluzination reagieren die Gehirnnerven nicht auf äußere Sinnesreize, sondern auf von innen kommende Störsignale. Dafür gibt es unterschiedliche körperliche und seelische Auslöser.

Was Halluzinationen verursacht

Wenn der Körper Mangel leidet, kann das die Nervenaktivitäten durcheinander bringen. Schlafentzug und Flüssigkeitsmangel zum Beispiel wirken sich auch auf die Abläufe im Gehirn aus, die unsere Sinne steuern. Sinnestäuschungen können sich infolge eines gestörten Wasser-Salz-Haushalts und eines Ungleichgewichts an bestimmten Mineralstoffen einstellen. Menschen, die an einer Narkolepsie, einer krankhaften Schlafstörung, leiden, erleben untertags regelrechte Schlafattacken und haben häufig auch Halluzinationen. Hohes Fieber führt manchmal zu Verwirrtheit und Trugbildern („Fieberfantasien“).

Viele Drogen verändern die Nervenimpulse im Gehirn, indem sie das Gleichgewicht zwischen den Nervenbotenstoffen stören. Ein wichtiger Nervenbotenstoff bei der Vermittlung von Sinneseindrücken ist zum Beispiel das Dopamin. Substanzen wie LSD oder Kokain bewirken, dass die entsprechenden Nervenzellen vermehrt Dopamin ausschütten. So entstehen unter anderem verzerrte Wahrnehmungen und Sinnestäuschungen. Auch die Bewegungsfähigkeit verändert sich.

Halluzinationen treten zudem häufig während eines Drogen- oder Alkoholentzugs auf (Entzugssyndrom), oft im Rahmen eines Deliriums. Dieser Zustand tiefgreifender geistiger Verwirrtheit ist auch bei Drogenmissbrauch und anderen Krankheiten möglich, die Nervenaktivitäten im Gehirn beeinflussen. Delirante, verwirrte Menschen finden sich in ihrer Umgebung nicht mehr zurecht, sind unruhig und psychisch verändert. Denken, Wahrnehmung und Gefühlswelt sind nachhaltig gestört. Das Bewusstsein ist getrübt. Ein Delir ist häufig lebensbedrohlich und muss in einer Klinik behandelt werden. Es kann Schäden, etwa eine Demenz, hinterlassen, sich aber auch wieder vollständig zurückbilden.

Ebenso beeinflussen einige Medikamente das Zusammenspiel zwischen den Nervenbotenstoffen. Das gilt vor allem für Parkinson-Medikamente. Ursache für die Parkinson-Krankheit ist eine gestörte Bildung und Wirkung von Dopamin (siehe dazu unten: „Übersicht über mögliche Ursachen von Halluzinationen – Medikamente“).

Auch bei psychischen Erkrankungen ist der Austausch zwischen den Nervenzellen, der Gehirnstoffwechsel, gestört. Seelisches und geistiges Erleben verändern sich dadurch oft nachhaltig. Das führt je nach Krankheitsbild zu unterschiedlichen Symptomen. Halluzinationen sind häufig bei Schizophrenien und anderen Psychosen.

Weitere Ursachen für Halluzinationen sind Erkrankungen im Gehirn wie etwa Epilepsien. Hier gehören Trugwahrnehmungen oft zu den Vorboten eines epileptischen Anfalls. Demenzerkrankungen können ebenfalls Sinnestäuschungen auslösen. Ein typisches Kennzeichen sind Halluzinationen für die parkinsonähnliche Lewy-Körper-Krankheit. Sie treten auch bei der erblich bedingten Chorea Huntington auf. Diese Gehirnerkrankungen gehen in erster Linie mit ausgeprägten Bewegungsstörungen einher. Ferner kommen Gehirnentzündungen, Hirntumore oder Hirnverletzungen als Ursachen für Halluzinationen infrage.

Bestimmte Infektionskrankheiten ziehen im Laufe der Erkrankung auch das Gehirn in Mitleidenschaft, etwa eine Syphilis oder Aids. Versagen lebenswichtige Organe wie die Leber oder die Niere, hat das weitreichende Schäden nicht nur im Körper, sondern gerade auch im Gehirn zur Folge. Zudem wirken sich einige Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen auf die Sinnesverarbeitung aus. Neben den kennzeichnenden Symptomen können dann auch Halluzinationen auftreten.

Eine Auflistung der wichtigsten Ursachen sowie Links zu den entsprechenden Krankheitsratgebern finden Sie weiter unten im Abschnitt „Überblick über mögliche Ursachen von Halluzinationen“.



Arzt-Patient-Gespräch: Schildern Sie genau, was Sie hören, sehen oder fühlen

Wann zum Arzt?

Schiebt sich eine Halluzination für einen Moment vor das Bewusstsein, etwa im Halbschlaf, bei hohem Fieber oder während einer Trauerphase, handelt es sich oft nur um eine vorübergehende Erscheinung. Wer sie erlebt, erkennt sie in der Regel unmittelbar als Sinnestäuschung. Diese Form der Halluzination muss noch nicht bedenklich sein, vor allem, wenn sie nur vereinzelt oder in einer bestimmten Stresssituation auftritt.

Wenden Sie sich jedoch immer an Ihren Arzt, wenn

  • Sie häufiger trügerische Wahrnehmungen haben,
  • Sie diese als sehr intensiv, verwirrend oder bedrohlich empfinden,
  • Sie Geräusche oder Stimmen hören, Lichtreflexe, Gegenstände oder Gestalten sehen und sich nicht sicher sind, ob es sich um Sinnestäuschungen handelt,
  • Sie überzeugt sind, dass Sie wirklich etwas wahrnehmen, auch wenn andere die Stimmen nicht hören, den eigenartigen Geruch nicht riechen können,
  • zu den Halluzinationen körperliche und geistig-seelische Beschwerden dazukommen, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Zittern, Probleme bei bestimmten Bewegungen, Gedächtnisausfälle, Kopfschmerzen, Blässe, depressive Verstimmtheit, innere Unruhe,
  • Sie sich verfolgt oder bedroht fühlen,
  • Sie nachts schlecht schlafen und am Tag immer wieder einnicken,
  • Sie Parkinson-Medikamente bekommen und Nebenwirkungen wie Halluzinationen auftreten,
  • die Halluzinationen eingesetzt haben, seit Sie ein bestimmtes Medikament einnehmen,
  • Sie mit Drogen bewusst Sinnestäuschungen herbeiführen,
  • Sie regelmäßig Alkohol trinken, unter ernsthaften Folgen wie zum Beispiel Halluzinationen leiden und nicht wissen, wie Sie vom Alkohol loskommen können.

Der Hausarzt wird nach einem ersten Gespräch und körperlichen Untersuchungen Ihre Beschwerden einschätzen und Sie je nach Verdacht an einen Facharzt überweisen. Das können ein Psychiater, ein Nervenarzt (Neurologe) oder ein Suchtexperte sein. Mitunter ist auch ein Spezialist für innere Erkrankungen (Internist) gefragt (siehe auch unten den Abschnitt „Diagnose“).

Notfall: Treten Wahrnehmungsstörungen plötzlich mit Symptomen wie einseitigen Lähmungserscheinungen, Seh- und Sprachstörungen, Kopfschmerzen und Übelkeit auf, können sie zu den Alarmzeichen für einen Schlaganfall gehören (siehe unten „Durchblutungsstörungen im Gehirn, Schlaganfall“). Dann ist unverzüglich der Notdienst zu rufen.

Überblick über mögliche Ursachen von Halluzinationen

Kurzfristige, vorübergehende Halluzinationen

  • Sinnestäuschungen im Halbschlaf, in der Übergansphase vom Wachen zum Schlafen oder vom Schlafen zum Wachen
  • Hohes Fieber
  • Trauerphasen
  • Meditieren

Krankhafte Halluzinationen



Häufige Auslöser für Halluzinationen: Alkoholsucht, Drogenmissbrauch

– Suchterkrankungen

  • Drogenabhängigkeit: Substanzen, die Sinnestäuschungen und Wahrnehmungsstörungen hervorrufen, heißen in der Fachsprache Halluzinogene. Dazu gehören unter anderem Cannabis (Haschisch und Marihuana), Kokain, LSD, „Designerdrogen“ wie Phencyclidin, Speed, Ecstasy, Amphetamine, Mescalin (aus dem Peyote-Kaktus), bestimmte Pilzgifte, Stechapfel und Schnüffelstoffe.
    Symptome: Die psychischen und körperlichen Auswirkungen sind vielfältig und verändern sich je nach Stadium der Drogenwirkung. Wer sich in einem Drogenrausch befindet, hat oft zunächst positiv übersteigerte Gefühle und Empfindungen, nimmt sich und seinen Körper verändert wahr. Raum und Zeit scheinen sich aufzulösen. Dazu erlebt der Betroffene vor allem optische Sinnestäuschungen, sieht zum Beispiel Farben, bewegte Bilder, Menschen, Tiere. Oft fühlt er sich zudem von außen berührt, hört seltsame Töne. Solche Halluzinationen können auch bedrohlich wirken. Herzrasen, Sehstörungen aufgrund einer Pupillenerweiterung, Übelkeit, Schwindel sind mögliche körperliche Symptome. Gegen Ende des Rausches herrschen Erschöpfung, depressive und ängstliche Gefühle vor.
    Halluzinationen unterschiedlicher Art, die auch außerhalb des Rauscherlebens einsetzen, entwickeln sich oft bei chronischem Drogenkonsum. Dazu kommen sehr oft Ängste, Depressionen oder Psychosen mit Verfolgungswahn.
    Psilocybinsyndrom: Es tritt bei willkürlichem Drogenpilzmissbrauch ein. Typisch sind Halluzinationen, Entspanntheit und Glücksgefühle, erweiterte Pupillen, schneller Herzschlag. Möglich sind aber auch Angst- und Panikzustände sowie Kontrollverlust. Gelangen solche Pilze unbeabsichtigt in eine Pilzmahlzeit, stellen sich 30 bis 60 Minuten nach dem Essen entsprechende Symptome ein. Zum Glück geschieht es jedoch nur sehr selten, dass Pilzsammler genießbare und halluzinogene Pilze verwechseln.
    Anticholinerges Syndrom: Stechapfel und weitere giftige Pflanzen wie die Tollkirsche enthalten unter anderem das auf die Gehirnnerven wirkende Atropin. Die Giftstoffe verursachen eine Vielzahl von Symptomen. Dazu gehören erhebliche Unruhe und Aufgeregtheit, Sinnestäuschungen, Verwirrtheit, Bewegungsstörungen und Krampfanfälle. Zudem schwitzen die Betroffenen oft, haben einen trockenen Mund. Das Herz rast, die Pupillen weiten sich. Der Symptomkomplex kann auch bei einer Überdosierung beziehungsweise einem Missbrauch bestimmter Medikamente auftreten (siehe auch unten den Abschnitt „Medikamente“).
  • Alkoholkrankheit: Im Alkoholrausch können sich Halluzinationen einstellen. Sie treten jedoch vor allem während eines Alkoholentzugs auf, insbesondere in einer extrem kritischen Phase, dem Delirium tremens (siehe auch oben). Allerdings geht nicht jeder Entzug mit einem Delir einher. Da eine Alkoholsucht weitreichende Organschädigungen zur Folge hat und die Gehirnnerven angreift, kann es häufiger zu Halluzinationen kommen. Mehr zu Symptomen, Folgen und Therapiemöglichkeiten können Sie im Ratgeber „Alkoholabhängigkeit (Alkoholsucht)“ nachlesen.


Schlafprobleme können zu Halluzinationen führen

– Schlafstörungen

  • Schlafentzug: Menschen, die über längere Zeit nur sehr wenig schlafen können, reagieren mit verminderter Leistungsfähigkeit, Gereiztheit, erhöhter Muskelanspannung, Herz- und Atemproblemen, Stoffwechselstörungen. Trugwahrnehmungen sowie Persönlichkeitsstörungen sind möglich.
  • Narkolepsie (Schlafsucht): Bei dieser Form einer Schlafstörung leiden die Betroffenen unter einem übersteigerten Schlafbedürfnis auch am Tage. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, bei der neben einer erblichen Veranlagung möglicherweise auch fehlgeleitete Reaktionen des Immunsystems eine Rolle spielen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus und die nächtlichen Schlafphasen sind nachhaltig gestört.
    Symptome: Kennzeichnend ist eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit bei zunächst ausreichendem Nachtschlaf. In der Folge kommt es auch nachts zu Durchschlafproblemen und zu regelrechten Schlafanfällen am Tage. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Zudem erschlafft die Muskulatur, etwa die der Arme, Hände und Beine, oft unvermittelt, so dass die Betroffenen einknicken, Gegenstände fallen lassen, stürzen (Kataplexie). Tagträume und Halluzinationen beim Einschlafen oder Aufwachen sind typisch.
    Mehr Informationen zu diesem Krankheitsbild, zu Symptomen und Therapien gibt Ihnen der Ratgeber „Schlafstörungen" (Kapitel: Narkolepsie).
  • Schlafapnoe: Die nächtliche Atmungsstörung führt ebenfalls zu starker Müdigkeit und einem erhöhten Schlafbedürfnis am Tage. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit leiden darunter. Häufig stellen sich depressive Verstimmungen und Ängste ein. Auch Halluzinationen im Halbschlaf sind möglich. Körperliche Folgen sind oft Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Herzprobleme.
    Lesen Sie mehr zu Ursachen, Symptomen und Therapien im Ratgeber „Schlafapnoe“.


Stimmen hören, Trugbilder sehen: Oft typische Symptome einer Psychose

– Psychische Erkrankungen

  • Schizophrenie: Halluzinationen gehören zu den kennzeichnenden Symptomen dieser schwerwiegenden psychischen Erkrankung aus der Gruppe der Psychosen. Bei Psychosen ist der Bezug zur Wirklichkeit auf vielfältige Weise gestört. Für die Entstehung einer schizophrenen Psychose spielen neben erblichen Veranlagungen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Die Erkrankung zeigt sich das erste Mal meist bei jüngeren Erwachsenen in einem Alter unter 30 Jahren. Eine Schizophrenie kann in Schüben verlaufen und letztendlich in chronischen Beschwerden münden. Es ist aber auch möglich, dass Krankheitsphasen mit völlig symptomfreien Zeiten abwechseln oder gänzlich ausheilen.
    Symptome: Bevor die Krankheit ausbricht, können über geraume Zeit Symptome wie Leistungsabfall, Konzentrationsprobleme, depressive Verstimmtheit, innere Unruhe Vorboten sein. Sehr oft entwickeln akut an Schizophrenie Erkrankte dann Wahnvorstellungen, zum Beispiel einen Verfolgungswahn. Sie haben häufig Halluzinationen, vor allem akustische wie Stimmenhören. Auch trügerische Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen sind möglich, ebenso fehlgeleitete Körperempfindungen. Weitere typische Anzeichen können Ich-Störungen, Probleme im Denken, im Gefühlsleben und im Sozialverhalten sowie bestimmte Bewegungsstörungen sein.
    Ausführliche Informationen zu Ursachen, Symptomen, Verlauf, Diagnose und Therapie dieses so vielschichtigen Krankheitsbildes finden Sie im Ratgeber „Schizophrenie“.
  • Schizoaffektive Psychosen: Unter diesem Begriff fassen Fachleute psychische Krankheitsbilder zusammen, die gleichzeitig Symptome einer Schizophrenie, etwa Halluzinationen oder Wahnvorstellungen, und Kennzeichen von Gemütserkrankungen (affektive Störungen) wie Depressionen oder Manien aufweisen. Für mehr Informationen siehe auch oben den Link zum Ratgeber „Schizophrenie“ sowie unten unter „psychotische Depression“.
  • Weitere Psychosen: Viele psychotische Störungen sind mit Halluzinationen verbunden. Einige Psychosen sind vorübergehend und legen sich oft ganz. Dazu gehört etwa die akute polymorphe psychotische Störung, auch Angst-Glück-Psychose genannt. Hier wechselt ein übersteigertes Glückserleben mit Ängsten und innerer Unruhe ab. Es kommt häufig zu Trugwahrnehmungen und wahnhaften Erfahrungen.
    Nach traumatischen Erlebnissen und in ausgeprägten Trauerphasen sind mitunter kurzfristige reaktive Psychosen möglich. Siehe dazu auch den Ratgeber „Posttraumatische Belastungsstörungen“.
  • Psychotische Depression: Neben den Symptomen einer Depression entwickeln die Erkrankten zudem Wahnideen oder Halluzinationen. Es handelt sich dann oft um eine schwerwiegende, bedrohliche Form der Depression, die unbedingt ein Psychiater behandeln muss. Häufig ist ein Aufenthalt in einer Spezialklinik notwendig.
    Im Wochenbett, seltener schon während einer Schwangerschaft, durchleben manche Frauen eine Depression und/oder eine Psychose (Wochenbettpsychose, Schwangerschaftspsychose). Eine solche psychotische Depression hält bisweilen Monate an, kann aber mit der geeigneten Behandlung vollständig zurückgehen.
    Zu den vielgestaltigen Merkmalen von Depressionen informiert Sie eingehend der Ratgeber „Depressionen“. Dort finden Sie auch wesentliche Informationen zu Ursachen, Diagnose und Therapien.


Wenn das Gehirn erkrankt: Verwirrte Sinne, dazu Kopfschmerzen, das sind manchmal Anzeichen

– Gehirnerkrankungen

  • Migräne: Experten gehen davon aus, dass bei dieser häufigen Kopfschmerzerkrankung das Gleichgewicht zwischen bestimmten Nervenbotenstoffen im Gehirn gestört ist. Die kleinen Blutgefäße entzünden sich, es werden vermehrt Schmerzsignale ausgesendet. Etwa ein Viertel der Migränekranken erlebt vor dem Ausbruch der Kopfschmerzattacken charakteristische Vorzeichen. Dazu kann auch die Aura gehören. Die Symptome weisen auf gestörte Nervenaktivitäten hin.
    Symptome einer Migräne mit Aura: Noch vor der Aura fühlen sich die Betroffenen manchmal über eine gewisse Zeit müde, gereizt, unkonzentriert. Die Aura zeigt sich beispielsweise in halluzinationsähnlichen Sehstörungen wie das Flimmerskotom, anderen Trugwahrnehmungen und Gefühlsstörungen wie Kribbeln und Taubheitsgefühlen. Ebenso sind Schwindel, Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen möglich. Die Migräneattacke selbst geht oft mit heftigen Kopfschmerzen, Übelkeit, erhöhter Licht- und Lärmempfindlichkeit, Blässe und Ruhebedürfnis einher.
    Genauere Informationen zu Migräneformen, Symptomen, Ursachen und Therapien erhalten Sie im Ratgeber „Migräne“.
  • Epilepsie: Auslöser für epileptische Anfälle sind „Krämpfe“, unkontrollierte elektrische Entladungen, im Gehirn. Sie sind entweder auf einzelne Gehirnbereiche begrenzt (fokale oder partielle Anfälle), oder sie erstrecken sich über das ganze Gehirn (generalisierte Anfälle). Die für die Sinne zuständigen Areale können in mehrfacher Hinsicht betroffen sein.
    Halluzinationen sind mitunter Teil der Aura, der Anzeichen oder Vorboten, die bisweilen einem Anfall vorausgehen. Sie treten insbesondere auch bei den sogenannten fokalen Anfällen auf. Häufig handelt es sich dabei um optische Trugbilder sowie fehlgeleitete Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen.
    Eingehende Informationen zu epileptischen Hirnerkrankungen, zu Ursachen, Symptomen, Anfallsformen, Diagnose und Therapie liefert der Ratgeber „Epilepsie“.
  • Hirntumore: Je nachdem, wo ein Tumor sich im Gehirn befindet und wie er sich entwickelt, kann er unter anderem die Sinnesverarbeitung beeinträchtigen. Häufige Symptome bei Hirntumoren sind Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Antriebsarmut, vermehrte Reizbarkeit, Sehstörungen. Sinnestäuschungen und Trugbilder sind möglich, auch im Zusammenhang mit epileptischen Anfällen, die mitunter erste Anzeichen für einen Tumor sein können. Lesen Sie mehr dazu im Ratgeber „Hirntumore“.
  • Schädelhirntraumen: Verletzungen im Gehirnbereich verursachen je nach Schweregrad unterschiedliche Symptome: Diese können in Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen bei einer leichteren Gehirnerschütterung bestehen. Unterschiedlich lang andauernde Bewusstlosigkeit, Gedächtnislücken, Sprechstörungen, Lähmungserscheinungen sowie epileptische Anfälle weisen auf schwere Verletzungen wie etwa eine Gehirnquetschung hin. Halluzinationen, zum Beispiel körperliche Trugwahrnehmungen, sind je nach Schweregrad und Ort des Traumas ebenfalls möglich.
    Weitere Informationen gibt der Ratgeber „Schädelhirntrauma“.
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn, Schlaganfall: Halluzinationen zeigen manchmal neben richtungweisenden Symptomen an, dass das Gehirn mangelhaft durchblutet ist. Häufige Ursachen hierfür sind eine Arteriosklerose, Bluthochdruck, Gefäßfehlbildungen oder Gefäßentzündungen (siehe dazu weiter unten Abschnitt „Autoimmunerkrankungen“). Kleinere und größere Hirninfarkte können die Folge sein.
    Symptome für einen Schlaganfall: Trugwahrnehmungen gehören mitunter auch zu den Anzeichen eines Schlaganfalls. Alarmierend sind hier meist einseitige Lähmungserscheinungen, ein herabhängender Mundwinkel, Seh- und Sprachstörungen, Taubheitsgefühle, Übelkeit sowie Kopf- und Nackenschmerzen.
    Lesen Sie mehr dazu im Ratgeber „Schlaganfall (Apoplex)“.
  • Alzheimer Demenz: Hauptsymptom dieser Hirnabbauerkrankung ist ein zunehmender Gedächtnisverlust. Die räumliche und zeitliche Orientierung geht mehr und mehr verloren. Im Verlauf der Krankheit büßen die Betroffenen geistige und emotionale Fähigkeiten ein, die Persönlichkeit verändert sich. Sinnestäuschungen und Wahnideen kennzeichnen oft das fortgeschrittene Stadium. Über Ursachen, Verlauf, Symptome, Diagnose und Therapiemöglichkeiten informiert Sie eingehend der Ratgeber „Alzheimer Krankheit“.
  • Lewy-Körper-Krankheit: Bei Demenzerkrankungen, aber auch bei der Parkinson-Krankheit können bestimmte Eiweißablagerungen, sogenannte Lewy-Körperchen, in den erkrankten Gehirnzellen auftreten. Die Lewy-Körper-Krankheit geht daher sowohl mit Parkinson-Symptomen als auch mit dem Verlust geistiger Fähigkeiten einher. Typische Symptome: Bewegungsstörungen, Muskelsteife, Zittern der Hände bei zielgerichteten Bewegungen. Dazu gehen gleichzeitig die geistigen Fähigkeiten mehr und mehr verloren. Auffallend ist zudem, dass Verwirrtheit und Halluzinationen meist schon früh einsetzen.
  • Huntington-Krankheit (Chorea Huntington): Diese schwerwiegende Gehirnerkrankung ist erblich bedingt und bricht oft in den mittleren Lebensjahren aus. Kennzeichnend sind eine nicht zu kontrollierende Überbeweglichkeit (Chorea) sowie eine oft rasch fortschreitende Demenz. Symptome: Ähnlich Zuckungen schießen die plötzlichen Bewegungen in die Glieder, ins Gesicht oder in die Körpermitte. Später wird das Gehen dadurch erheblich beeinträchtigt. Tiefgreifende Persönlichkeitsveränderungen und geistiger Abbau treten manchmal noch vor den Bewegungsstörungen auf. Halluzinationen und Wahnideen, etwa ein Verfolgungswahn, können ebenfalls schon eine frühe Krankheitsphase kennzeichnen.


Eine Gehirnentzündung geht oft mit Fieber und Kopfschmerzen einher. Halluzinationen sind möglich

– Gehirnentzündung (Enzephalitis) durch akute und chronische Infektionen

  • Akute Gehirnentzündung: Eine Gehirnentzündung ist mitunter Folge einer allgemeinen Infektion im Körper. Die Komplikation kann zum Beispiel bei Virusinfektionen wie etwa Masern oder bei der durch Zecken übertragenen Frühsommer-Mengingoenzephalitis auftreten. Dabei kommt es gleichzeitig zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis). Infektionen durch Bakterien, die etwa zu einer schweren Nebenhöhlen- oder Mittelohrvereiterung führen, ziehen bisweilen ebenfalls eine Gehirnentzündung nach sich, wenn die Keime sich ausbreiten. Die Entzündung wirkt sich in unterschiedlicher Weise auf die Nervenaktivitäten im Gehirn aus und führt damit zu vielfältigen Störungen. Dabei kommt es manchmal, aber durchaus nicht immer, auch zu Halluzinationen. Die Erkrankung verläuft sehr unterschiedlich, je nachdem, welche Ursache sie hat, wie ausgeprägt sie ist und welche Therapiemöglichkeiten es gibt.
    Häufige Symptome sind anfangs Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit. Übelkeit, Erbrechen und Nackensteife weisen auf eine Meningitis hin. Innere Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen, Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen treten teilweise auf, wenn die Erkrankung fortschreitet.
    Weitere Informationen erhalten Sie im Ratgeber „Gehirnhautentzündung (Meningitis)“.
  • Chronische Gehirnentzündungen: Einige chronische Infektionskrankheiten führen mit ihrem Fortschreiten zu weitreichenden Schäden im Gehirn. Dazu gehören beispielsweise eine HIV-Infektion (Aids) oder die Syphilis (Lues). Diese sexuell übertragbare Erkrankung verläuft in drei Hauptstadien, kann inzwischen aber gut behandelt werden. Vor allem im zweiten und im dritten Stadium breitet sie sich zerstörerisch auf viele Organe aus, insbesondere auch im Gehirn. Gehirnhaut und Gefäße entzünden sich chronisch.
    Eine mögliche Folge im späten Stadium ist die sogenannte progressive Paralyse, die mit einem fortschreitenden Gedächtnisverfall verbunden ist. Häufige Symptome sind dann Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schlafstörungen, Lähmungserscheinungen, epileptische Anfälle, Halluzinationen sowie auffallende psychische Veränderungen.
    Lesen mehr dazu im Ratgeber „ Syphilis (Lues)“.


Beim Augenarzt: Sehprobleme haben mitunter Halluzinationen zur Folge

– Schäden an den Sehnerven und an der Sehbahn im Gehirn

Visuelle oder optische Halluzinationen, also Trugbilder, können Menschen erleben, bei denen die Bildverarbeitung im Gehirn direkt gestört ist. Die Augen nehmen die Bilder aus der Umgebung auf und leiten die Signale an die Sehnerven weiter. Über die Nerven und Sehbahnen gelangen die Bildinformationen bis ins Sehzentrum im Gehirn. Dort wird das Gesehene schließlich erkannt und eingeordnet. Auf diesem Weg sind fehlerhafte Schaltungen und Wahrnehmungen möglich. Zu den Verursachern gehören unter anderem Verletzungen, Tumore, angeborene Störungen, Gefäßerkrankungen oder Infektionen.

Sehprobleme und visuelle Halluzinationen kennzeichnen das sogenannte Bonnet-Syndrom. Betroffenen sind häufig ältere Menschen. Sie leiden weder an einer Gehirnerkrankung noch an einer psychischen Störung, ihr Sehvermögen ist aber eingeschränkt. Ursache hierfür ist oft eine Augenerkrankung, etwa ein grauer Star oder eine Makuladegeneration. Auch ein Diabetes und andere Gesundheitsprobleme wie Bluthochdruck können für die abnehmende Sehkraft verantwortlich sein. Dazu tauchen immer wieder Trugbilder auf, zum Beispiel gegen Abend oder bei eingeschränkten Sichtverhältnissen. Die Betroffenen erkennen die Wahrnehmungsstörungen aber als solche. Oft kommen sie problemlos damit zurecht. Sehr belastende Halluzinationen behandeln die Fachärzte manchmal neben der Therapie der Grunderkrankung zusätzlich mit Medikamenten wie Neuroleptika (siehe unten „Therapie von Halluzinationen“).


– Autoimmunerkrankungen, die mit Halluzinationen verbunden sein können

Autoimmunerkrankung bedeutet, dass sich die Abwehrkräfte nicht gegen Angriffe von außen richten, sondern den eigenen Körper bekämpfen. Wenn dadurch mehrere Organe und Körperstrukturen wie Gewebe erkranken, was häufig dabei vorkommt, sprechen Mediziner von Systemerkrankung. Halluzinationen treten bei einigen dieser Erkrankungen auf, wenn entzündliche Krankheitsprozesse auch Gehirn und Nerven erfassen.

  • Systemischer Lupus erythematodes: Bei dieser autoimmunologisch bedingten Bindegewebserkrankung greifen die fehlgeleiteten Abwehrreaktionen vor allem die Haut sowie innere Organe und deren Gefäße an. Kleine und große Blutgefäße entzünden sich und es kommt zu Ablagerungen. Im Gehirn gehören Hirninfarkte und epileptische Anfälle zu den möglichen Folgen. Es fallen dadurch unterschiedliche Bereiche aus.
    Symptome: Typisch sind schmetterlingsförmige, rote Hautausschläge im Gesicht. Gelenke schmerzen und schwellen an, etwa an den Fingern. Die Betroffenen fiebern, nehmen oft stark ab, sind müde und haben eine äußerst lichtempfindliche Haut. Lungen und Nieren erkranken und funktionieren nicht mehr geregelt. Sind die Hirnnerven betroffen, weisen heftige Kopfschmerzen, Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen darauf hin. Die geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab, Depressionen, Halluzinationen und Wahnideen treten auf.
    Informationen dazu liefert der Ratgeber „Lupus erythematodes“.
  • Gefäßentzündungen (Vaskulitiden): Zu den Autoimmunerkrankungen gehören auch chronisch fortschreitende Entzündungen der Blutgefäße. Die entzündlichen Prozesse schädigen die Gefäße. In der Folge erkranken viele Organe und Körperstrukturen. Bei einigen Krankheitsbildern treten mitunter Sinnestäuschungen auf. Ein Beispiel dafür ist die Polyarteriitis oder Panarteriitis nodosa. Hier entzünden sich kleine und mittlere Arterien aufgrund von autoimmunologischen Vorgängen. Gefäßwände und angrenzendes Gewebe gehen dadurch zugrunde. Die seltene Erkrankung erfasst wichtige innere Organe und führt zu Nervenstörungen.
    Symptome: Typische Krankheitszeichen einer Polyarteriitis nodosa sind anfangs Abgeschlagenheit, Fieber, Nachtschweiß, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Gelenk- und Muskelschmerzen, Herzrasen. Ausdruck für Nervenschäden im Gehirn können Kopfschmerzen, Schwindel, epileptische Anfälle und Psychosen mit Trugwahrnehmungen sein.


Lebensquell Wasser: Unentbehrlich auch für Sinne und Gehirn

– Störungen im Wasser-Salz-Haushalt (Elektrolytstörungen) und Halluzinationen

Unser Körper besteht zu etwa zwei Drittel aus Wasser. Die Körperflüssigkeit befindet sich im Blutkreislauf sowie inner- und außerhalb der Zellen. In ihr sind Salze gelöst, die Elektrolyte. Das sind Mineralien wie Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium. Außerdem befinden sich im Körperwasser Eiweiße. Das Verhältnis aller Bestandteile zueinander sowie die Flüssigkeitsmenge sind aufs Feinste aufeinander abgestimmt. Ein geregelter Elektrolythaushalt ist wesentlich, damit die Nervenzellen sowie auch die Muskeln funktionieren können. Gerät der Wasser-Salz-Haushalt deutlich ins Ungleichgewicht, wirkt sich das auf die lebenswichtigen Körperorgane aus, also auch auf das Gehirn. Dann können neben anderen kennzeichnenden Symptomen geistige Verwirrtheit, Halluzinationen, Krämpfe, Bewusstlosigkeit auftreten.

  • Austrocknung (Dehydratation): Wenn der Körper übermäßig viel Flüssigkeit verliert, kann er austrocknen. Ein Risiko hierfür besteht etwa bei Darminfektionen mit Erbrechen und Durchfall, bei Erkrankungen mit hohem Fieber oder durch starke Hitze und Sonneneinstrahlung. Auch wasserausschwemmende Medikamente können zu einem Flüssigkeitsmangel führen, wenn jemand sie unkontrolliert einnimmt. Mögliche Symptome einer Dehydratation sind vermehrtes Durstgefühl, Kopfschmerzen, Schwindel, Schwarzwerden vor Augen, Herzjagen, Verwirrtheit oder Delir, Krämpfe und Halluzinationen.
  • Entgleisungen im Elektrolythaushalt – Hyponatriämie: Hier ist der Natriumanteil im Vergleich zur Wassermenge zu gering (griech. hypo bedeutet unter, unterhalb). Es sammelt sich vermehrt Wasser im Körper an, etwa im Gehirn. Das führt zu einem Hirnödem und zu Durchblutungsstörungen. Ursachen des Ungleichgewichts sind unter anderem Nierenerkrankungen und Hormonstörungen, die die Wasserausscheidung über die Nieren beeinträchtigen, sowie ein akutes Nierenversagen. Auch Salzverluste durch Durchfall und Erbrechen oder durch Medikamente können verantwortlich sein. Eine Leberzirrhose und eine chronische Herzschwäche sind weitere mögliche Auslöser.
    Symptome einer Hyponatriämie: Die Störung geht nicht immer mit Beschwerden einher. Kennzeichnend sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsprobleme. Es können schließlich Sinnestäuschungen, Krämpfe und Bewusstseinsstörungen auftreten.
    Ähnliche Symptome löst auch ein Überschuss an Natrium (Hypernatriämie; griech. hyper = über, darüber) aus.
  • Hyperkalzämie: Eine zu hohe Kalziumkonzentration im Blut kann unter anderem infolge einer Nebenschilddrüsenüberfunktion, einer Schilddrüsenüberfunktion (siehe unten) und von Krebserkrankungen entstehen. Häufig haben ältere Menschen damit zu tun. Manche Erkrankte haben neben den Symptomen der Grunderkrankung keine speziellen Beschwerden, und der Kalziumüberschuss wird nur zufällig bei Laboruntersuchungen festgestellt. Steigt der Kalziumspiegel über ein bestimmtes Maß, droht eine gefährliche hyperkalzämische Krise.
    Als typische Symptome können häufiges Wasserlassen, großer Durst und dennoch Austrocknungserscheinungen, Übelkeit und Verstopfung auffallen. Gelenkschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche sind möglich, ebenso psychotische Symptome mit Halluzinationen. Diese treten möglicherweise auch bei der hyperkalzämische Krise auf, ebenso wie Erbrechen und Bewusstseinstrübung bis hin zum Koma.
  • Hypomagnesiämie: Ist der Magnesiumanteil im Salz-Wasser-Haushalt zu niedrig, hat das unterschiedliche Ursachen. Dazu gehören Mangelernährung, Alkoholmissbrauch, Verdauungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Schilddrüsenüberfunktion sowie Nierenprobleme.
    Symptome, die auf den Magnesiummangel hinweisen können, sind Wadenkrämpfe, Zittern, Kribbeln und Taubheitsgefühle, Darmkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, innere Unruhe, Depressionen. Ebenso kommen Krampfanfälle, Verwirrtheit und Sinnestäuschungen vor. Diese sind mitunter auch Folge der zugrundeliegenden Erkrankung.


Blutabnahme: Bluttests geben Aufschluss über Stoffwechsel und Hormone

– Stoffwechselerkrankungen und Hormonstörungen, die sich auf die Gehirnnerven auswirken

  • Kupferspeicherkrankheit (Morbus Wilson): Bei dieser Erbkrankheit ist der Kupferstoffwechsel gestört. Ein bestimmter Gendefekt führt dazu, dass die Kupferausscheidung vermindert ist. Dadurch reichert sich vermehrt Kupfer im Körper an, vor allem in der Leber, in den Augen und in Nervenknoten des Hirnstamms. In diesem Teil des Gehirns, der an das Rückenmark anschließt, werden unter anderem Sinnesinformationen aufgenommen und weitergeleitet. Die Wilson-Krankheit bricht meist schon im Kindes- oder im jüngeren Erwachsenenalter aus.
    Symptome: Neben den Kennzeichen einer Lebererkrankung, etwa Gelbsucht, treten bei zu später Behandlung im Verlauf der Erkrankung Zittern, Bewegungsstörungen, Muskelkrämpfe und Sehstörungen auf. Depressionen und Halluzinationen, die sich oft auf Vorgänge im Körper beziehen, sowie Wahnideen sind Ausdruck der psychischen Veränderungen.
  • Erniedrigter Zuckergehalt im Blut (Hypoglykämie): Halluzinationen stellen sich auch häufig bei Unterzuckerungen ein, wenn dem Gehirn sein Hauptenergielieferant, nämlich Zucker (Glukose), fehlt. Das ist im Rahmen eines Diabetes mellitus möglich, unter anderem bei zu hohen Insulingaben, unter bestimmten Medikamenten wie Sulfonamiden, bei starker körperlicher Belastung. Zu niedrige Blutzuckerspiegel sind mitunter aber auch Folge anderer Erkrankungen. Dazu gehören Hormonstörungen, schwere Lebererkrankungen, Tumore wie ein Leberzellkarzinom oder insulinproduzierende Tumore. Alkoholmissbrauch kann ebenfalls Unterzuckerungen verursachen.
    Symptome: Eine Unterzuckerung führt unbehandelt zu krisenhaften Zuständen. Neben Schwindel, Schwitzen, Übelkeit haben die Betroffenen Herzjagen und Kopfschmerzen. Sie sind gereizt, unkonzentriert, sehen oft verschwommen oder doppelt, werden zunehmend verwirrt, zittern. Angstgefühle, Halluzinationen, Bewusstseinstrübung sind möglich. Die Krise kann sich unbehandelt bis zum Koma steigern.
    Informationen zu Unterzuckerungen erhalten Sie in den Ratgebern „Diabetes Typ 1“ und „Diabetes Typ 2“ auf www.diabetes-ratgeber.net.
  • Vitamin-B12-Mangel: Nach Magenoperationen, infolge von Magenerkrankungen oder Erkrankungen des Dünndarms, etwa einer Zöliakie, entsteht manchmal ein Mangel an Vitamin B12. Symptome: Die Folge ist eine Blutarmut mit Müdigkeit und blasser oder, aufgrund einer Gelbsucht, auch gelbfarbener Haut. Weitere Anzeichen sind Zungenbrennen, Magenbescherden, schmerzhaftes Kribbeln an Händen und Füßen, Probleme beim Gehen. Mitunter entwickeln sich auch psychische Störungen, und die Betroffenen leiden unter Depressionen, Verwirrtheit, Halluzinationen und Gedächtnisausfällen.
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen: Die Hormone der Schilddrüse beeinflussen zahlreiche wesentliche Vorgänge im Körper, darunter das Nervensystem im Gehirn und somit auch die Psyche. Bildet das schmetterlingsförmige Organ unterhalb des Kehlkopfs zu wenig Hormone, handelt es sich um eine Unterfunktion, die auch Folgen für die Sinnesverarbeitung haben kann.
    Zu den typischen Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion gehören verstärkte Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verstopfung, Gewichtszunahme, Muskelschwäche, Kälteempfindlichkeit. Die Betroffenen wirken oft teilnahmslos und auffallend ruhig, sind aber mitunter auch depressiv verstimmt oder leicht gereizt. Wird die Unterfunktion nicht angemessen behandelt, können sich im Verlauf der Erkrankung Verwirrtheit, Halluzinationen und Wahnideen einstellen.
    Mehr zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapien einer Schilddrüsenunterfunktion erfahren Sie im Ratgeber „Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)“.
    Symptome einer Psychose mit Halluzinationen sind auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion möglich. Im Extremfall sind sie Teil einer thyreotoxischen Krise, einer extrem gesteigerten Überfunktion. Ausführliche Informationen dazu im Ratgeber „Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)“.


Einige Medikamente können Halluzinationen hervorrufen

– Medikamente

Viele Wirkstoffe greifen in den Gehirnstoffwechsel ein. Sie beeinflussen gezielt bestimmte Nervenaktivitäten und damit verbunden die Ausschüttung von Nervenbotenstoffen und Hormonen. Das kann auch die Verarbeitung von Sinneseindrücken berühren. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Nervenbotenstoff Dopamin. Setzen die zuständigen Nervenkerne zu viel davon frei, kommt es zu Trugwahrnehmungen (siehe auch oben den Abschnitt „Was Halluzinationen auslösen kann“). Da zum Beispiel Parkinson-Medikamente den Dopaminmangel bei der Parkinson-Krankheit ausgleichen sollen, treten unter der medikamentösen Parkinson-Therapie manchmal Halluzinationen auf (L-Dopa-Psychose).

Medikamente, die Halluzinationen auslösen können (Beispiele):

  • Parkinson-Medikamente wie L-Dopa-Präparate, Dopaminagonisten, COMT-Hemmer, Anticholinergika, Glutamatantagonisten wie Amantadin.
  • Anticholinergika: Diese Arzneistoffe kommen unter anderem als Medikamente gegen Blasenschwäche, als krampflösende Substanzen und als Asthmamittel zum Einsatz.
  • Psychopharmaka: Medikamente gegen Depressionen wie tri- und tetrazyklische Antidepressiva, aber auch einige selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer oder Mirtazapin; mitunter bestimmte Neuroleptika (siehe auch unten den Abschnitt „Therapie von Halluzinationen“).
  • Kortisonpräparate zum Einnehmen
  • Herzglykoside: Die auch als Digitalis bezeichneten Mittel wenden Ärzte vor allem bei Herzschwäche, mitunter auch bei bestimmten Herzrhythmusstörungen an.

Wenn Sie ungewohnte psychische Veränderungen bemerken und Halluzinationen auftreten, seit Sie ein bestimmtes Medikament einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Er wird gegebenenfalls erwägen, ob es möglich und sinnvoll ist, den Wirkstoff zu wechseln oder die Dosis zu verändern. Setzen Sie kein Medikament von sich aus ab und verändern Sie auch die Dosis nicht selbsttätig.



Blick ins Gehirn: Der Arzt erklärt seiner Patientin die Ergebnisse der Computertomografie

Diagnose von Halluzinationen

Eine ganz wesentliche Rolle nimmt das Arzt-Patient-Gespräch ein, wenn es darum geht, der Ursache von Halluzinationen auf die Spur zu kommen. Häufig ist es zunächst der Hausarzt, an den sich ein Halluzinierender wendet. Manchmal veranlassen auch Freunde oder Familienmitglieder den Arztbesuch, etwa wenn der Betroffene überzeugt ist, dass das, was er vermeintlich hört, sieht oder spürt, tatsächlich vorhanden ist. Der Hausarzt kennt seinen Patienten und dessen Krankengeschichte meist schon recht gut, weiß, welche Medikamente dieser einnimmt. Entsprechend gezielt wird der Arzt Fragen zu den neuen Beschwerden, zum körperlichen und seelischen Befinden sowie zu Veränderungen in den Lebensgewohnheiten stellen.

Der Arzt erkundigt sich eingehend, wie die Trugwahrnehmungen sich äußern, was der Betroffene hört, sieht oder fühlt. Weiter ist es für den Arzt wichtig zu wissen, wann und wie oft die Halluzinationen auftreten. Hierüber Auskunft zu geben, ist für Patienten mit einer psychischen Störung mitunter schwieriger, wenn sie eine Sinnestäuschung nicht als solche erkennen. Menschen, die Halluzinationen aufgrund einer körperlichen Erkrankung erleben, können sie häufig besser einordnen und gegen die Wirklichkeit abgrenzen.

Aufschlussreiche Informationen erhält der Arzt, wenn der Patient über seine aktuelle Lebenssituation spricht. Einschneidende Erlebnisse, Trauer, ungewöhnliche Belastungen sollten zur Sprache kommen, ebenso wie Alkohol- und Drogenkonsum.

Wichtige Hinweise liefern auch zusätzliche körperliche und psychische Beschwerden, unter denen der Patient neben den Halluzinationen leidet. Ist er zum Beispiel ständig müde, ist ihm übel, schwindlig, muss er erbrechen? Hat der Betroffene Fieber, Kopfschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle, Muskelkrämpfe oder Lähmungserscheinungen? Psychisch-geistige Begleitsymptome können unter anderem innere Unruhe, Orientierungsprobleme, Gedächtnisausfälle sein. Auch eine besonders niedergedrückte oder stark wechselnde Stimmung, Teilnahmslosigkeit oder rasche Erregbarkeit geben Anhaltspunkte für weitere Diagnoseschritte.

Dem Gespräch folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt testet hierbei auch Nervenreaktionen, Muskelspannung- und reflexe und überprüft orientierend die Augen. Dazu kommen Bluttests, gegebenenfalls Urinuntersuchungen im Labor. Apparative Verfahren wie ein EKG oder Ultraschalluntersuchungen der Gefäße sind manchmal angezeigt. Mitunter schließen sich Sprach- und Gedächtnistests an.

Je nachdem, in welche Richtung die ersten Untersuchungsergebnisse weisen, wird der Hausarzt einen Spezialisten hinzuziehen. Oft ist ein Psychiater oder ein Nervenarzt (Neurologe) gefragt. Mitunter führt ein Facharzt für innere Erkrankungen (Internist) oder ein Augenarzt weitere Untersuchungen und Tests durch.

Der Neurologe klärt Gehirnerkrankungen ab. Nach unterschiedlichen Nervenprüfungen misst er häufig die Hirnstromkurve (EEG). Darüber hinaus setzt er möglicherweise bildgebende Verfahren ein, etwa eine Computertomografie oder eine Magnetresonanztomografie (Kernspintomografie) vom Kopf.

Der Internist wird weiterführende Laboruntersuchungen veranlassen, um den Mineralhaushalt zu überprüfen sowie Hormon- und Stoffwechselerkrankungen oder Immunstörungen nachzuweisen. Er untersucht die inneren Organe und prüft mit unterschiedlichen Verfahren ihre Funktion. Auch können dazu bildgebende Verfahren, zum Beispiel eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der Schilddrüse, zum Einsatz kommen.

Der Psychiater stellt in Gesprächen und speziellen Tests fest, ob eine Form der Psychose oder eine andere psychische Störung die Halluzinationen auslöst. Bei schweren psychischen Störungen oder Suchterkrankungen ist häufig eine eingehende Diagnose in einer Fachklinik angezeigt.

Therapie von Halluzinationen

Liegt den Halluzinationen eine körperliche Störung zugrunde, behandeln die Ärzte die Grunderkrankung. Gegebenenfalls setzen sie bei ausgeprägten Sinnestäuschungen unterstützend Psychopharmaka ein. Hier werden Internisten und Neurologen eng mit Psychiatern zusammenarbeiten. Mehr Informationen zu den Therapiemöglichkeiten möglicher ursächlicher Krankheiten finden Sie in den jeweiligen Ratgebern (siehe Links im Abschnitt „Überblick über mögliche Ursachen von Halluzinationen“). Menschen mit einer Suchterkrankung benötigen häufig eine umfassende Entzugstherapie in einer Spezialklinik, um sich von ihrer Abhängigkeit befreien zu können.

Bei Halluzinationen haben sich in erster Linie sogenannte Neuroleptika als wirkungsvoll erwiesen. Das sind Medikamente, die Psychiater bei Psychosen anwenden. Meist verschwinden unter der Therapie Sinnestäuschungen und Wahnvorstellungen vollständig. Ist eine Depression Teil des psychotischen Krankheitsbildes, können Antidepressiva die Behandlung ergänzen. Eine begleitende Psychotherapie hilft den Betroffenen sehr oft, ihre Erkrankung anzunehmen, belastende Faktoren zu mildern und besser mit krankheitsbedingten Einschränkungen im Alltag umzugehen.

 


Fachliteratur und Fachredaktion

Möller, H.-J., Laux, G., Deister, A.: Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme Verlag 2009
Mumenthaler, M., Mattle, H.: Neurologie, Thieme Verlag 2008
Classen/Diehl/Kochsiek: Innere Medizin, Hrsg. Böhm, M., Hallek, M., Schmiegel, W., Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2009
Herold, Gerd, e.a.: Innere Medizin, Gerd Herold, 2012
Jackson, M. L., Feremcz, J.: Charles Bonnet syndrome: visual loss and hallucinations. In: Canadian Medical Association Journal, August 4. 2009, vol. 181 no 3-4

Fachredaktion: Dr. med. Claudia Osthoff


Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.




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Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de; 11.07.2012, aktualisiert am 22.01.2014
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