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Implantate als hochwertige Lückenfüller

Mithilfe künstlicher Wurzeln lassen sich verlorene Zähne elegant ersetzen. Doch bezahlen müssen Patienten den Eingriff weitgehend selbst

Prof. Alfons Huels

Glücksmoment: Vanessa Elbes Zahnreihe ist wieder vollständig. Professor Alfons Hüls vom Göttinger Universitätsklinikum hat ihre verlorenen Zähne mithilfe von Implantaten wieder eingesetzt

Vanessa Elbe lächelt ebenso hübsch wie erleichtert. „Ich fühle mich wieder wie ich selbst“, sagt die 20-Jährige aus Marsberg im Sauerland. Zwei Titanstifte im Oberkiefer – genauer gesagt die Zahnkronen darauf, die eine vormals sichtbare Lücke schließen – haben der jungen Frau ihr Selbstvertrauen zurückgegeben. Als Siebenjährige verlor das Mädchen die Frontzähne bei einem Unfall. Die Prothese hat ihr Lachen wieder komplett gemacht und damit erst so richtig möglich.

 

Auch der Rentner Paul Staeck ist zufrieden. Gleich sechs Implantate stecken in seinem Kiefer. Der aufgebaute Zahnersatz ist nicht von seiner natürlichen Umgebung zu unterscheiden. Kein metallener Hals lugt hervor, keine Halteklammer blitzt aus Staecks Lächeln. Auch der 70-Jährige selbst bemerkt die Fremdkörper nicht. „Es fühlt sich ganz natürlich an“, erzählt er und ergänzt scherzend: „Nur Zahnschmerzen habe ich da nicht mehr.“


Das war vor einigen Jahren anders. Einige, zum Teil bereits überkronte Zähne hatten sich entzündet und mussten raus. Die entstandenen Lücken waren aber nicht mehr ohne Weiteres zu schließen, wie Professor Wilhelm Niedermeier erklärt, Direktor der Poliklinik für Zahnprothetik am Universitätsklinikum Köln. An zwei Stellen fehlten begrenzende Zähne, die man als Brückenpfeiler hätte nutzen können. „Eine solche Freiendlücke lässt sich nur noch mit einem herausnehmbaren Zahnersatz versorgen“, sagt der Experte, „oder mit einem Implantat.“

 

Lesen Sie im Folgenden, welche Möglichkeiten des Zahnersatzes es gibt und was die Unterschiede zwischen Implantaten und den Lösungen der Regelversorgung sind.



Dr. Christian Guht / Apotheken Umschau; 17.08.2009, aktualisiert am 30.09.2009
W&B/Thomas Pflaum

Alternativen zu Implantaten

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