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Schlafstörungen

Schlecht einschlafen, nicht durchschlafen, morgens zu früh aufwachen, schnarchen, nachts nach Luft ringen, mit kribbelnden Beinen auf und ab gehen, am Tage immer wieder wegdösen – Schlafprobleme haben viele Gesichter und zahlreiche Ursachen


Unruhige Nächte: Zu viel Kaffee, Stress, Schmerzen – finden Sie Ihre Schlafstörer

Was ausreichend Schlaf uns alles Gutes tut, darüber sammeln Wissenschaftler immer wieder neue Erkenntnisse. Im Schlaf lernen – denn unser Gehirn schafft nachts nicht nur Ordnung, sondern verarbeitet frisch Aufgenommenes intensiver. Im Schlaf abnehmen – wer nicht zu wenig und nicht zu viel schläft, speckt leichter ab. Im Schlaf jung und schön bleiben – das wussten schon unsere Großmütter. Zu geistiger und körperlicher Fitness kommen als Pluspunkte des guten Schlafes ein gestärktes Immunsystem, seelische Ausgeglichenheit, bessere Organ- und Stoffwechselfunktionen.

Schön und gut, aber nicht für uns, werden sich angesichts solcher Berichte rund ein Drittel der Deutschen sagen. Sie leiden an Schlafstörungen und wollen einfach nur einmal wieder richtig schlafen: Nicht zu wenig und nicht zu viel, gleich einschlafen, ohne Unterbrechungen durchschlafen, ausgeruht morgens aufwachen, konzentriert, aktiv und gut gelaunt ihren Tag gestalten. Zu viele Menschen nehmen jedoch ihre unzureichende Nachtruhe als gegeben hin oder versuchen, mit Schlafmitteln selbst dagegen anzugehen – oft ohne dauerhaften Erfolg oder mit nur noch stärker werdenden Schlafproblemen. Denn für Schlafstörungen gibt es viele unterschiedliche Ursachen. Deshalb gilt es, diesen auf die Spur zu kommen. Mit der richtigen Diagnose lassen sich auch meistens wirksame Therapien finden.


Gelegentliche unruhige Nächte kennt fast jeder Mensch. Stress, beruflicher Ärger, private Probleme, Reisefieber, freudige Erwartung vor einem wichtigen Ereignis wirken bis weit in die Nacht hinein. Aber auch eine Erkältung oder ein juckender Ausschlag lassen uns immer wieder einmal schlecht schlafen. Es kann auch einfach nur die alte, ausgelegene Matratze sein oder die neue Straßenlampe vor dem Schlafzimmerfenster, die für nächtliche Unruhe sorgt. Der Infekt heilt aus, auch mit Hilfe des Schlafs, die Aufregung legt sich, eine neue Bettauflage entlastet den Rücken.

Dann finden viele wieder in ihren gewohnten Schlafrhythmus zurück. Der ist allerdings von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. So wie es Frühaufsteher und Nachtmenschen gibt, ist auch die Schlafmenge, die jemand braucht, um untertags fit zu sein, individuell verschieden.

Schlafprobleme: Wann zum Arzt?

Jeder, der schlecht schläft, sollte aufmerksam werden. Lassen sich für akut auftretende Schlafprobleme keine greifbaren Auslöser wie Stress oder ein Infekt finden, ist es wichtig, anderen möglichen Ursachen nachzugehen, vor allem, wenn die Schlafstörungen länger anhalten. Wenn Sie seit über einem Monat drei Nächte oder mehr in der Woche keinen durchgehenden, erholsamen Schlaf finden und sich tagsüber müde und kraftlos oder auch nervös und gereizt fühlen, sprechen Mediziner in der Regel von chronischer Schlafstörung. Auch wenn Sie selbst den Eindruck haben, gut zu schlafen, aber unter starker Tagesmüdigkeit leiden, ist das häufig ein Hinweis auf eine gestörte Nachtruhe.

Formen und Ursachen von Schlafstörungen

Der Arzt wird zunächst abklären, wie sich Ihre Schlafstörung äußert. Die meisten Betroffenen, die über schlechten Schlaf klagen, leiden an einer Insomnie, an Schlaflosigkeit, die durch zu wenig Schlaf gekennzeichnet ist. Sie haben Schwierigkeiten, einzuschlafen und/oder wachen nachts ein oder mehrmals auf. Dann liegen sie mitunter lange Zeit wach. Andere schlafen erst einmal fest, werden dann aber früh morgens unruhig und können keinen Schlaf mehr finden.

Anhaltend unterbrochene oder verkürzte Nächte können Ausdruck einer sogenannten sekundären Insomnie sein, die konkrete Ursachen hat. Falsche Schlafgewohnheiten und äußere Störfaktoren kommen als Auslöser infrage. Vielfach stecken auch körperliche, neurologische oder psychische Erkrankungen dahinter. Die Schlafstörung ist dabei einmal Symptom für bestimmte Krankheiten. Andererseits kann Schlafmangel diese aber auch fördern, wie etwa Bluthochdruck oder Depressionen. Nur selten lassen sich für die Schlaflosigkeit keine Ursachen finden (primäre Insomnie). Mediziner stellten jedoch fest, dass dann häufig Sorgen, die sich auf den Schlaf beziehen, tatsächlich zu gestörter Nachtruhe führen.

Hauptursachen für Insomnien

  • Lebensgewohnheiten, Genussmittel wie Kaffee, Alkohol, Rauchen
  • Schlafumgebung
  • Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus durch Jet lag, Schichtarbeit

(Mehr Informationen dazu im Kapitel "Lebenssituation, Schichtarbeit")

  • Medikamente, Schlafmittel

(Mehr Informationen dazu im Kapitel "Medikamente, Schlafmittel")

(Mehr Informationen dazu im Kapitel "Körperliche Erkrankungen")

(Mehr Informationen dazu im Kapitel "Depressionen, Ängste")

Weitere Formen und Ursachen gestörten Nachtschlafs

  • Atmungsstörungen wie Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe)

(Mehr Informationen dazu im Kapitel "Schnarchen, Schlafapnoe")

  • Bewegungsstörungen wie ruhelose Beine (Restless-Legs-Syndrom)

(Mehr Informationen dazu im Kapitel "Restless Legs")

  • Schlafsucht (Narkolepsie)
  • Nächtliche Ereignisse im Schlaf (Parasomnien) wie Schlafwandeln, Angstzustände, Einnässen, Zähneknirschen

(Mehr Informationen dazu im Kapitel "Narkolepsie, Parasomnien")

Schnarcher und Menschen, die nachts längere Atemaussetzer haben, fühlen sich dadurch oft nicht bewusst in ihrem Schlaf gestört, umso mehr allerdings ihre Mitschläfer. Die eigene Schlafqualität leidet jedoch erheblich, vor allem bei einer Schlafapnoe, die zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen kann.

Auch bei Parasomnien wachen die Betroffenen meist nicht auf, können durch ihre nächtlichen Aktivitäten jedoch sich selbst und andere gefährden. Neben Schlafwandeln zählen auch Zähneknirschen oder Einnässen zu diesen oft nicht wahrgenommenen Ruhestörern.

Das Syndrom der ruhelosen Beine, häufig mit dem englischen Begriff restless legs bezeichnet, gehört in die Reihe sogenannter schlafbezogener Bewegungsstörungen. Sobald die Betroffenen sich hinlegen, hindert ein unangenehmes Kribbeln in den Beinen sie am Einschlafen. Es bessert sich häufig erst, wenn sie aufstehen und umhergehen. Der Nachtschlaf wird auf diese Weise mehrfach unterbrochen. Weitere Probleme aus dieser Gruppe sind nächtliche Muskelzuckungen oder teils heftige Bewegungen der Gliedmaßen im Schlaf.

Ein erhöhtes Schlafbedürfnis am Tag, eine sogenannte Hypersomnie, ist eine oft kennzeichnende Folge solcher nächtlichen unbewusst oder bewusst erlebten Unterbrechungen. Unter Narkolepsie verstehen Mediziner ein extremes Schlafbedürfnis am Tag mit regelrechten Schlafattacken. Sie können mit weiteren Beschwerden wie plötzliche Muskelerschlaffung, Halluzinationen und einer gestörten Nachtruhe einhergehen.

Im Anschluss beantwortet unser Experte Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer häufige Fragen zu Schlafstörungen. Mehr zu den möglichen Ursachen, zu Therapie und Selbsthilfe können Sie in den entsprechenden Kapiteln dieses Ratgebers nachlesen (siehe Übersicht oben am Anfang des Textes oder Kapitelleiste unten).

 


Fachliteratur für diesen Ratgeber

Herold G et al.: Innere Medizin, Herold 2012
Böhm M, Hallek M, Schmiegel W (Hrsg): Innere Medizin, begr. von Classen M, Diehl V, Kochsiek H, 6. Auflage, München Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2009

Möller H-J, Laux, G, Deister, A: Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme Verlag, 2009

Klinke R, Pape H-C, Kurtz A, Silbernagl S: Physiologie, Thieme Verlag, 2010

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) – S3-Leitlinie: Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen, in: Somnologie – Schlafforschung und Schlafmedizin, Bd. 13, Supplement 1, 2009

Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Leitlinien:

– Insomnie

– Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) bei neurologischen Erkrankungen,

– Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD),

– Narkolepsie,

in: Diener H-Ch, Weimar Ch (Hrsg.): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, 5. Auflage, Stuttgart Thieme Verlag, 2012

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) (Hrsg.): Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms, Leitlinie 04/2012, awmf-Register-Nr. 041004. Online: www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/041-004.html (Abgerufen am 18.06.2013)

Üceyler N, Sommer C et al.: Small fibers in fibromyalgia syndrome, in: Brain, Volume 136, Issue 6, Pp 1857-1867, doi:10.1093/brain/awt053, 2013

Knops M: Charakterisierung des phänotypischen und funktionellen Immunstatus bei Patienten mit Chronischem Erschöpfungssyndrom, Dissertation, Medizinische Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin, Juni 2013. Online: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000093928 (Abgerufen am 03.07.2013)

Podszus T et al.: Postionspapier "Schlafmedizin in der Kardiologie", in: Der Kardiologe 2009, Bd. 3, Berlin Heidelberg Springer Verlag, 2009

Penzel Th et al.: Schlafstörungen, Heft 27 aus der Reihe "Gesundheitsberichterstattungen des Bundes", Robert Koch-Institut, 2005

(www.apotheken-umschau.de ist nicht verantwortlich und übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Internetseiten.)

Fachredaktion: Dr. med. Claudia Osthoff


Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.


Aus der Experten-Sprechstunde mit
Professor Voderholzer


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt der
Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee




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Warum schlafen viele schlecht?

Woran kann es liegen, wenn Menschen immer wieder oder nächtelang keinen erholsamen Schlaf finden, nicht ein- oder durchschlafen, tagsüber chronisch übermüdet und weniger leistungsfähig sind?

Schlafstörungen haben vielfältige Gründe: Zum einen gibt es störende äußere Faktoren wie Licht, Lärm, ungünstige Temperaturen. Sodann spielen ungesunde Ernährung und ein belastender Arbeitsrhythmus, zum Beispiel mit Tag- und Nachtschichten, eine Rolle. Zum anderen kommen auch körperliche Erkrankungen als Ursache infrage. So können beispielsweise viele neurologische oder innere Erkrankungen den Schlaf empfindlich beeinträchtigen. Ein nicht erholsamer Schlaf kann auch dadurch bedingt sein, dass es nachts zu häufigen Atemaussetzern kommt. Dann liegt möglicherweise ein sogenanntes „Schlaf-Apnoe-Syndrom“ vor. Stress beziehungsweise mangelnde Stressbewältigung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der den Schlaf stört. Stress kann die Einschlafdauer verlängern, zu vermehrten nächtlichen Wachzeiten und einem unruhigen Schlaf führen. Mangelnde Stressbewältigung, aber auch psychische Erkrankungen, bringen es oft mit sich, dass Betroffene auch am Abend nicht abschalten können. Die Gedanken kreisen bei ihnen ständig um die Stress-Situationen oder andere Probleme, die Sorgen bereiten (Grübeln). Das beeinträchtigt den Schlaf.

Aber auch bestimmte Medikamente, etwa Appetitzügler, Antibiotika oder Medikamente gegen Migräne, können den Schlaf beeinträchtigen. Wenn Schlafstörungen dann über einen längeren Zeitraum vorhanden sind, kommen häufig weitere Mechanismen dazu, die die Störung aufrechterhalten: So erhöhen sich mit jedem Tag die Ängste vor dem Schlafen und den damit verbundenen Folgen wie etwa lähmende Tagesmüdigkeit. Zudem können Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus auftreten, das heißt, dass die “innere Uhr”, die die Schlafrhythmik steuert, nicht mehr richtig funktioniert.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Werden Schlafstörungen manchmal überbewertet?

Schlafstörungen führen bei den Betroffenen auf Grund der ausgeprägten Tagesmüdigkeit und dauerhaften Erschöpfung zu einem hohen subjektiven Leidensdruck, der sich auf alle Bereiche im alltäglichen Leben auswirken kann. Daher versuchen viele schon sehr früh, sich selbst mithilfe von Medikamenten, Alkohol oder anderen Hilfsmitteln zu behandeln, was in der Folge die Schlafstörungen noch verstärken kann. Zudem treten häufig negative Bewertungen bezüglich der Schlafstörungen auf: Die Betroffenen neigen dazu, sich ausgeprägte Sorgen über den Schlaf zu machen und über die Konsequenzen der Schlaflosigkeit zu grübeln. Dies kann zusätzlich Druck ausüben und den Schlaf weiter verschlechtern. Dabei ist es nicht selten so, dass die Schlafprobleme ganz in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken, was zu einer verzerrten Sichtweise führen kann. So schätzen viele Betroffene die eigene Schlafenszeit als geringer ein, als sie eigentlich ist. Zur Überprüfung der Wahrnehmung ist es notwendig, eine genaue Analyse des Schlafes, zum Beispiel in einem Schlaflabor, vorzunehmen.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Welche Angewohnheiten sind bei schlechtem Schlaf ungünstig?

Es gibt zahlreiche Angewohnheiten oder Verhaltensweisen, die sich ungünstig auf den Nachtschlaf auswirken können. Dabei geht es vor allem um die Gestaltung der Schlafumgebung und des Tagesablaufs, sodann um den Schlaf-Wach-Rhythmus. Ungünstige Umstände, das bedeutet zum Beispiel: abendlicher Alkoholkonsum, Problemgespräche vor dem Zubettgehen führen, im Bett fernsehen, aber auch vor dem Fernseher einschlafen oder bis kurz vor der Nachtruhe noch arbeiten. Wichtig wäre das Gegenteil, nämlich: sich Verhaltensweisen zu eigen zu machen, die den Schlaf eher fördern als dass sie ihn stören.

Menschen mit Schlafstörungen neigen sehr häufig dazu, wegen der ausgeprägten Tagesmüdigkeit und Erschöpfung tagsüber zu ruhen oder zu versuchen, den Schlaf nachzuholen. Das führt dann dazu, dass man am Abend weniger müde ist und sich der gesamte Schlaf-Wach-Rhythmus verschiebt. Zudem versuchen Betroffene, sich zum Schlafen zu zwingen, um ihre Leistungsfähigkeit tagsüber wieder zu steigern. Als Folge daraus entsteht oft ein massiver Druck, und der Schlaf selbst wird zu einer Stress-Situation, die die innere Aktivität erhöht und das Einschlafen zusätzlich erschwert. Auch Alkohol oder Medikamente werden häufig zur Selbstmedikation eingesetzt. Alkolhol kann zwar zunächst entspannend wirken, doch das ist nur von kurzer Dauer und schlägt im Laufe der Nacht ins Gegenteil um: In den frühen Morgenstunden wird der Schlaf unruhig, es kommt zu Schweißausbrüchen, der Puls steigt und es können auch Albträume auftreten. Medikamente, die nicht genau mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, können Schlafprobleme ebenfalls erhöhen oder eine Abhängigkeit erzeugen. Vor allem typische Beruhigungsmittel und viele der gängigen Schlafmittel führen auf Dauer zur Gewöhnung und können dann den Schlaf sogar verschlechtern.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Ist Sport bei Schlafstörungen wirklich empfehlenswert?

Einer amerikanischen Studie zufolge soll an Tagen mit niedriger körperlicher Aktivität die Schlafdauer in der darauffolgenden Nacht um 42 Minuten steigen. Erklärt wurde es so: Wer tagsüber sehr aktiv sei, finde auch nachts schlecht zur Ruhe. Muss der Rat, bei Schlafstörungen regelmäßig Sport zu treiben, mehr an die individuellen Voraussetzungen jedes Einzelnen angepasst werden?

Regelmäßige körperliche Aktivität ist sowohl für die allgemeine Gesundheit als auch für die Verbesserung des Schlafes sehr wichtig. Menschen mit Schlafstörungen sollten jedoch darauf achten, intensive körperliche Aktivität in die Morgenstunden oder erste Hälfte des Tages zu legen. Die körperliche Aktivität erhöht die Körpertemperatur und aktiviert das vegetative Nervensystem, hier insbesondere den Sympathikus, wodurch dann das Einschlafen erschwert werden kann.

Denn der Sympathikus gibt dem Körper anregende, leistungsfördernde Anreize und stellt Energien frei. Bei manchen Menschen dauert es einige Stunden, bis diese Energien wieder abgebaut sind, so dass auch körperliche Aktivität in den Nachmittagsstunden Auswirkungen auf den Schlaf haben kann. Das Ergebnis der oben genannten Studie sollte aber nicht überbewertet werden. In jedem Fall sollten Menschen mit Schlafstörungen sich individuell von einem geeigneten Psychotherapeuten oder Schlafmediziner beraten lassen. Manchmal muss der Arzt weitere Untersuchungen durchführen, um eine eindeutige Stellungnahme abgeben zu können.


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Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
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Liegen Schlafstörungen manchmal in der Familie?

Es existieren bisher noch keine Untersuchungen, die zeigen konnten, dass Schlafstörungen (Insomnien) vererbbar sind. Dennoch könnten genetische Faktoren eine Rolle spielen, da wir aus Studien wissen, dass Schlafstörungen in Familien gehäuft vorkommen. Diese familiäre Häufung besteht vor allem dann, wenn die Schlafstörung auch in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen auftreten, die wiederum teilweise genetischen Ursprungs sind.


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Gibt es auch bei Kindern schon Schlafstörungen?

Schlafstörungen können auch schon im Kindesalter auftreten. Neben den Ein- und Durchschlafstörungen finden sich bei Kindern auch häufig Schlafwandeln, Albträume, Bettnässen oder andere Regulationsstörungen des Schlafes. Ursachen für Schlafstörungen im Kindesalter liegen häufig in einem nicht vorhandenen Schlaf-Wach-Rhythmus, in den Erfahrungen des Kindes oder auch in einer erhöhten Aktivierung am Abend. Die Behandlungsansätze zielen auf die zuvor genannten Bereiche ab: So ist es wichtig, mit dem Kind gemeinsam eine Verbindung zwischen Bett und Schlafen zu entwickeln, indem man zum Beispiel vor dem Zubettgehen bestimmte Rituale einführt wie etwa eine kleine Geschichte vorlesen. Den Abend eher ruhig ausklingen lassen. So lässt sich auch die erhöhte Aktivierung des Kindes günstig beeinflussen. Früh auftretende Schlafstörungen bei Kindern weisen mitunter auf psychische Probleme oder Konflikte hin. Wenn sie über längere Zeit anhalten, sollten die Eltern das Kind bei einem Kinder- und Jugendpsychiater vorstellen. Allerdings ist das Schlafverhalten von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Es gibt gute und schlechte Schläfer, und manchmal zeigt sich diese Veranlagung bereits im Kindesalter.

 

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Macht schlechter Schlaf krank?

Schadet krankhafte Schlaflosigkeit – also wenn man schlecht einschläft oder kaum mal gut durchschläft – auf Dauer der Gesundheit?

Früher war es die gängige Lehrmeinung, dass Schlafstörungen keine körperlichen Folgeschäden verursachen und sich der Körper den Schlaf holt, den er benötigt. Heute muss diese Meinung teilweise revidiert werden: Inzwischen ist es durch Studien gut belegt, dass chronische Schlafstörungen das Risiko einer Gewichtszunahme mit der möglichen Folge von Übergewicht und auch das Risiko für die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) erhöhen. Dies liegt möglicherweise daran, dass infolge chronischer Schlafstörungen und des damit verbundenen Stresses auch vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden. Sie beeinflussen unter anderem auch die Regulation des Zuckerstoffwechsels. Auf der anderen Seite begünstigt langes Wachliegen auch eine vermehrte Nahrungsaufnahme – sozusagen über den Tag hinaus: Manche Menschen mit chronischen Schlafstörungen neigen dazu, nachts zu essen, was Übergewicht nach sich ziehen kann.

Des Weiteren konnte nachgewiesen werden, dass chronische Schlafstörungen das Herz-Kreislauf-System beinflussen und so letztendlich das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen. Es gibt auch Hinweise, dass die Immunabwehr durch chronische Schlafstörungen vermindert wird. Allerdings sind hier die Studienergebnisse nicht einheitlich.


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Schadet schlechter Schlaf dem Gedächtnis?

Es zählt zu den interessantesten Forschungsergebnissen der letzten zehn Jahre, dass Schlaf eine wichtige Funktion für die Einspeicherung von Informationen in das Langzeitgedächtnis hat. In Studien konnte wiederholt gezeigt werden, dass Versuchspersonen, die bestimmte Lernaufgaben erfüllen mussten, die entsprechenden Inhalte besser behalten und reproduzieren konnten, wenn sie danach schliefen, im Vergleich zum Lernen unter Wachbedingungen. Der Zusammenhang zwischen Schlafen und Gedächtnis gilt dabei sowohl für reine Wissensinhalte als auch für Lernen komplexer Bewegungsabläufe. Schlafmangel scheint sich negativ auszuwirken, wie dies bei Patienten mit chronischen Schlafstörungen oder anderen Formen von Schlafstörungen wie schlafbezogenen Atemstörungen gezeigt werden konnte. Die Betroffenen boten nach abendlichen Lernaufgaben eine geringere Wiedergabeleistung am nächsten Morgen als gesunde Schläfer.


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Wie hängen Schlafstörungen und Psyche miteinander zusammen?

Die Stimmung und die Psyche haben einen großen Einfluss auf die Qualität unseres Schlafes. Psychische Erkrankungen, vor allem Depressionen, Angststörungen und Ess-Störungen, gehen häufig mit Schlafstörungen einher. Vor allem berufliche und private Belastungen oder Alltagsprobleme führen aber auch bei vielen eigentlich sonst gesunden Menschen dazu, dass der Schlaf gestört wird: Aufgrund der starken gedanklichen Beschäftigung mit Stresssituationen und den damit einhergehenden Ängsten oder Ärger können Körper und Seele nicht zur Ruhe kommen, was das Ein- und Durchschlafen erschwert. Zur Verbesserung des Schlafes ist es wichtig, im Alltag die Probleme zu lösen oder Wege zu finden, den Stress abzubauen oder zu bewältigen.


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Gibt es Schlafstörungen auch bei Depressionen und Angst?

Schlafstörungen sind bei Depressionen und Angststörungen ein sehr häufiges Symptom. Daher ist es bei einer Schlafstörung wichtig, zu klären, ob noch eine andere psychische Erkrankung vorliegt.
Hinweise auf eine Depression sind neben den Schlafstörungen und den damit einhergehenden Konzentrations- und Gedächtnisproblemen, der Erschöpfung und der ausgeprägten Grübelneigung vor allem eine deutliche Niedergeschlagenheit, der Verlust von Antrieb und Interesse an Dingen, die einem früher Spaß gemacht haben, Appetitverlust, Probleme mit dem Selbstwertgefühl, Schuldgefühle und wiederkehrende Gedanken an den Tod. Wenn neben der Schlafstörung mehrere dieser Symptome vorliegen, so ist von einer Depression als Hauptursache auszugehen. Sie bedarf einer speziellen Behandlung.
Bei Angststörungen ist der Körper häufig sehr angespannt und in einer “Hab-Acht”-Stellung, die den Schlaf ungünstig beeinflussen kann. Der Körper kommt auch am Abend nicht zur Ruhe. Zur Abgrenzung von Schlafstörungen im eigentlichen Sinn wird der Arzt vor allem das häufige Gefühl von Angst, das sich in vielen körperlichen Symptomen äußert, und ein damit verbundenes Vermeidungsverhalten abklären.


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Was bedeuten Angst- oder Albträume?

Unter Angst- oder Albträumen versteht man Träume mit negativ erlebten Inhalten, die normalerweise an den REM-Schlaf gebunden sind und vorwiegend in der zweiten Nachthälfte auftreten. REM steht für engl. rapid eye movement: schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern. In diesen Schlafphasen treten im Gehirn charakateristische Aktivitätsmuster auf, und wir träumen vermehrt. Albträume können sowohl seelische als auch körperliche Ursachen haben und kommen bei Menschen aller Altersgruppen vor. Studien zeigen unter anderem, dass bis zu 50 Prozent aller Kinder sowie Jugendlicher bis 15 Jahren immer wieder Albträume erleben.

Albträume treten häufig nach belastenden Tageserlebnissen auf, die während des Tages nicht verarbeitet oder gelöst werden konnten. Chronische Albträume dagegen sind häufig ein Symptom einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung, wobei das Wiedererleben der traumatischen Erlebnisse im Vordergrund der Trauminhalte steht. Wenn Angst- oder Albträume tatsächlich eine psychische Ursache haben, besteht die Möglichkeit, psychotherapeutisch einzugreifen: Der Betroffene soll dabei den erlebten Traum am Tag aufschreiben und sich gemeinsam mit dem Therapeuten einen neuen Ausgang des Traumes überlegen. Dieser kann auch mit Hilfe einer Vorstellungs- oder Imaginationsübung verinnerlicht werden, wodurch die Intensität des Traumes (oder des Träumens) abnehmen kann.

Neben den seelischen Ursachen sind bei Albträumen aber auch immer mögliche körperliche Ursachen mit einzubeziehen und abzuklären: So können Albträume als Nebenwirkung einiger Medikamente, zum Beispiel Betablocker, Benzodiazepine, nichtsteroidale Antirheumatika, auftreten. Bei anderen Arzneimitteln, etwa Antidepressiva oder Medikamente gegen Schlafstörungen, stellen sie sich nach dem Absetzen ein. Auch in Zusammenhang mit dem Genuss von Alkohol berichten Betroffene häufiger über Albträume: Zum einen treten Träume vermehrt nach dem Konsum von Alkohol in den späten Abendstunden auf, zum anderen können die Träume auch Folge eines Alkoholentzugs sein.

Albträume treten häufig auch bei Patienten mit einer Narkolepsie in Erscheinung. Die Krankheit wird im Volksmund „Schlafkrankheit“ genannt. Es handelt sich um eine neurologische Störung, die durch einen starken Schlafdrang gekennzeichnet ist. Die Betroffenen schlafen tagsüber unkontrolliert sekunden- oder auch minutenlang plötzlich ein – sie haben es einfach nicht in der Hand, das zu verhindern. Daneben kann es zu weiteren Störungen kommen, zum Beispiel plötzlichen Spannungsverlusten der Muskulatur bei starken Gefühlsregungen (emotionale Erregung, Affekt). Das kann dazu führen, dass der Betroffene plötzlich nicht richtig sprechen kann oder in sich zusammensackt (Kataplexie).


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Reden im Schlaf: Was hat es damit auf sich?

Wenn ein Erwachsener immer wieder im Schlaf redet, aber nicht schreit, nicht auftsteht und auch nicht umhergeht, was bedeutet das?

Reden im Schlaf ist weit verbreitet. Es stört den Schlaf in der Regel jedoch nicht und bedarf deshalb keiner Therapie.

Anders verhält es sich bei nächtlichem Aufwachen. Hier besteht potenziell dann eine Gefahr, wenn der Betroffene aus seinem Bett aufsteht und umherläuft. Da die Bewegungen und Reaktionen im Halbschlaf unsicherer sind, kann er sich verletzen. “Schlafwandler” unterliegen nicht, wie teilweise angenommen wird, einer “schlafwandlerischen Sicherheit”, sondern sie sind gewissen Gefahren ausgesetzt: So bewegen sich die meisten immer geradeaus, auch wenn der Weg eigentlich zu Ende ist, was zu einem Aufprall oder Sturz führen kann. Um Gefahren vorzubeugen, ist es wichtig, die Umgebung abzusichern: So sollten in der näheren Umgebung keine spitzen Gegenstände umherliegen; die Fenster und Türen sollten abgesperrt sein, und der Betroffene sollte am besten in einem Zimmer im Erdgeschoss schlafen.
Bleibt er dagegen im Bett liegen, besteht erst einmal keine Gefahr. Zum anderen ist professionelle Hilfe in Form einer Psychotherapie anzuraten.


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Wann ist Schnarchen krankhaft?

Schnarchen ist dann krankhaft, wenn es mit einer relevanten Anzahl von Atempausen oder Phasen mit verminderter Atmung verbunden ist. Die Zahl solcher Episoden wird mit dem sogenannten Apnoe-Hypopnoe-Index (Index für Phasen mit Atempausen (Apnoe) oder verminderter Atmung (Hypopnoe)) zusammengefasst. Bei Werten von über 15 bis unter 30 wird die nächtliche Atmungsstörung – die sogenannte „Schlaf-Apnoe“ – als mittelgradig eingestuft. Werte über 30 charakterisieren ein schwer ausgeprägtes Schlaf-Apnoe-Syndrom. Die Atempausen oder Phasen verminderter Atmung wecken den Betroffenen kurz auf, unterbrechen also seinen Schlaf, und vermindern damit die Schlafqualität und Erholungsfunktion des Schlafes. Außerdem sinkt häufig vorübergehend der Sauerstoffgehalt des Blutes. Dies bedeutet einen nächtlichen Stress für den Körper. Weitere Auswirkungen können unter anderem Bluthochdruck und Herzschwäche – die vor allem die rechte Herzhälfte betrifft – sein, insbesondere dann, wenn es über längere Zeit sehr häufig zu nächtlichen Atempausen kommt. Ist das Schnarchen dagegen nicht mit Atempausen oder auch Phasen verminderter Atmung verbunden, handelt es sich nicht um eine krankhafte Störung, sondern mehr um ein lästiges Phänomen. Dieses kann allerdings beim Bettpartner zu maßgeblichen Schlafstörungen führen. Denn Schnarchen kann mit erheblicher Lärmbelästigung verbunden sein und ist nicht selten ein berechtigter Grund für getrennte Schlafzimmer.


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Wie stellt der Arzt eine Schlafstörung fest?

Eine krankhafte Schlafstörung (Fachbezeichnung: Insomnie) bedarf im Regelfall keiner Verifizierung durch einen Arzt. Von einer Störung kann man bereits dann sprechen, wenn der Betroffene über eine Ein- und / oder Durchschlafstörung oder eine schlechte Schlafqualität klagt, diese Schlafstörung mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen auftritt und sie mit einem Leidensdruck oder einer Beeinträchtigung tagsüber verbunden ist.

Eine objektive Untersuchung des Schlafes dient dem Zweck, den Schweregrad einer Schlafstörung zu messen und körperliche Ursachen auszuschließen. Das heißt, zu überprüfen, ob zum Beispiel Atemstörungen oder sehr häufige Beinbewegungen während des Schlafes die Schlafqualität beeinträchtigen. Bei einer Schlaflaboruntersuchung werden die Hirnströme, die Augenbewegungen, die Muskelspannung und andere körperliche Funktionen wie die Atembewegungen der Brust und des Bauches, die Sauerstoffsättigung des Blutes, der aus der Nase austretende Luftstrom sowie die Bewegungen der Beine gemessen. Dadurch kann der Arzt feststellen, ob ein normales Schlafmuster vorhanden ist, in dem sich Phasen leichteren und tieferen Schlafes periodisch abwechseln und etwa alle 60 – 100 Minuten sogenannte REM-Schlaf-Phasen auftreten (REM, engl. Rapid Eye Movement, bedeutet: schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern). In diesen Schlafphasen kommt es zu häufigen Augenbewegungen als Ausdruck lebhafter Traumtätigkeit. Die objektive Messung des Schlafes kann für den einen oder anderen Patienten, der den Eindruck hat, überhaupt nicht mehr zu schlafen, eine Beruhigung sein.


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Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
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Wann ist eine Untersuchung im Schlaflabor nötig?

Eine Schlaflaboruntersuchung ist dann notwendig, wenn es einen Verdacht auf eine nächtliche schlafbezogene Atemstörung gibt. Hinweise auf ein derartiges Schlaf-Apnoe-Syndrom können sein: Der Bettnachbar bemerkt nächtliche Atempausen, der Betroffene schnarcht laut und unregelmäßig, ist übergewichtig und klagt über vermehrte Schläfrigkeit am Tag und morgendliche diffuse, dumpfe Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Abgeschlagenheit. Eine Schlaflabor-Untersuchung kann auch dann sinnvoll sein, wenn der Verdacht auf eine schlafbezogene Bewegungsstörung besteht wie dem Syndrom der ruhelosen Beine („Restless-Legs-Syndrom“). Die Betroffenen leiden unter einem unangenehmen Bewegungsdrang meist der Beine. Sobald sie sich zur Ruhe begeben, tritt ein Drang auf, die Beine bewegen zu müssen. Es kommt zu Missempfindungen wie Kribbeln, Ziehen, Reißen und Schmerzen, die bei Bewegungen nachlassen. Neben ausgeprägten Einschlafstörungen klagen viele Betroffene auch über Durchschlafstörungen, da die Missempfindungen sie auch nachts aus dem Schlaf reißen.
Eine Untersuchung in einem Schlaflabor sollte auch dann stattfinden, wenn eine schwere Schlafstörung (Insomnie) vorliegt und die Betroffenen sich durch eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit sehr beeinträchtigt fühlen. Des weiteren empfehlen Ärzte die Prozedur bei einer Insomnie, die trotz verschiedener Therapiemaßnahmen auch nach mehr als einem halben Jahr noch andauert. Auch bei Erkrankungen wie Schlafwandeln mit Selbst- oder Fremdgefährdung erscheint eine diagnostische Abklärung in einem Schlaflabor notwendig.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Wie schlafe ich besser?

Welche praktischen Ratschläge für den Alltag sind bei Schlaflosigkeit wichtig?

Zur Behandlung von Insomnien gibt es eine Reihe von Empfehlungen für den Alltag, die den Betroffenen bei der Verbesserung ihres Schlafes helfen können. Dazu zählen folgende dreizehn Ratschläge:

  • Halten Sie jeden Tag regelmäßige Aufsteh- und Bettgeh-Zeiten ein; auch am Wochenende
  • Legen Sie sich tagsüber nicht schlafen, auch wenn sie müde sind
  • Lassen Sie Alkohol vor dem Schlafen weg
  • Vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke nach dem Mittagessen
  • Nehmen Sie am Abend keine schweren Mahlzeiten zu sich
  • Verzichten Sie auf die Einnahme von Appetitzüglern
  • Achten Sie auf regelmäßige körperliche Aktivität, aber vermeiden Sie diese kurz vor dem Schlafen
  • Verringern Sie am Abend langsam die körperliche und geistige Aktivität und versuchen Sie, sich zu entspannen
  • Gestalten Sie ihre Umgebung schlaffördernd (Lichtverhältnisse, Raumtemperatur: etwa 17 Grad Celsius gelten als optimal)
  • Versuchen Sie, für sich ein Einschlafritual zu finden
  • Schauen Sie während der Nacht beim Einschlafen nicht auf den Wecker oder die Uhr
  • Essen Sie nicht, wenn Sie nachts aufwachen
  • Vermeiden Sie es, vor dem Fernseher auf dem Sofa einzunicken.


Um eine den Schlaf verbessernde Wirkung feststellen zu können, sollten Sie diese Empfehlungen unbedingt über einen längeren Zeitraum ausprobieren.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Wie lassen sich Schlafstörungen behandeln?

Wie wird eine Schlafstörung behandelt? Stimmt es, dass Ärzte Schlafmitteln gegenüber heute etwas toleranter sind? Aber ist die empfohlene Begrenzung der Einnahme auf vier Wochen nicht etwas kurz?

Schlaflosigkeit (Insomnie) kann sowohl psychotherapeutisch als auch medikamentös behandelt werden, wobei zu Beginn ein Versuch mit Psychotherapie dringend zu empfehlen ist. Bei der psychotherapeutischen Behandlung steht vor allem die Informationsvermittlung über einen gesunden Schlaf im Vordergrund. Die Betroffenen erhalten dadurch die Möglichkeit, durch Verhaltensänderungen selbst eine Verbesserung des Schlafes zu erreichen. Neben den Informationen sollen die Patienten vor allem Entspannungsübungen vermittelt bekommen und diese einüben. Oft entwickelt sich bei Schlafstörungen ein Teufelskreis aus erhöhter körperlicher und geistiger Anspannung, ausgeprägten Sorgen über den Schlaf und dem hohen psychischen Druck, ausreichend Schlaf zu bekommen. Der Teufelskreis führt dazu, dass die Betroffenen erst recht nicht schlafen können. In der Folge entwickeln sich oft ungünstige Gewohnheiten, etwa die, tagsüber zu schlafen, um den fehlenden Nachtschlaf nachzuholen. Dann fällt das Einschlafen in der folgenden Nacht noch schwerer. Daher ist es wichtig, mit den Betroffenen zusammen ihre Gedankenwelt zu hinterfragen und jene gedanklichen Mechanismen zu verändern, die zu einer Aufrechterhaltung der Schlafprobleme beitragen können.

Wenn die psychotherapeutische Behandlung keine nachweislichen Verbesserungen mit sich bringt, so gibt es die Möglichkeit, unterstützend schlaffördernde Medikamente einzusetzen. Aufgrund der hohen Gefahr, von bestimmten Medikamenten abhängig zu werden, verhalten sich Ärzte in der heutigen Zeit bei der Verordnung immer vorsichtiger. Nach einer genau überlegten Entscheidung zur Therapie mit Medikamenten ist ein Einsatz von vier Wochen aber tatsächlich eher kurz, um den Teufelskreis langfristig zu durchbrechen.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck, Prien am Chiemsee


Wie kann Psychotherapie bei Schlafstörungen helfen?

Wie kann Psychotherapie bei Schlafstörungen helfen? Und was versteht man in dem Zusammenhang unter einer kognitiven Verhaltenstherapie?

Bei der Behandlung von Schlafstörungen spielt die Psychotherapie und dabei vor allem die von Ihnen angesprochene kognitive Verhaltenstherapie eine wichtige Rolle. Zuvor müssen jedoch mögliche körperliche Auslöser ärztlich abgeklärt worden sein.

Zur Behandlung von Schlafstörungen kennt die Psychotherapie unterschiedliche Verfahren. Neben dem Erlernen von Entspannungsverfahren stehen dabei vor allem die sogenannten kognitiven Techniken und die Regeln zur Schlafhygiene (siehe Frage oben: “Wie schlafe ich besser?”) im Vordergrund. Zu Beginn der Therapie werden den Betroffenen vor allem Informationen bezüglich des Schlafes vermittelt und neue Verhaltensweisen eingeübt. Dazu gehört zum Beispiel, tagsüber nicht zu schlafen. Parallel dazu bietet sich das Erlernen von Entspannungsverfahren oder Atemtechniken an, die die Betroffenen fest als alltägliches Ritual in den Tagesablauf einplanen können. Im zweiten Schritt werden vor allem kognitive Techniken eingesetzt: So lernen die Betroffenen, sich bei starkem Grübeln zu unterbrechen und sich gedanklich weniger Druck zu machen. Zum Beispiel statt “Ich muss doch jetzt endlich schlafen” zu “Ich schlafe dann, wenn ich müde bin”. Dabei ist auch die Strategie wichtig, das Bett zum Grübeln noch einmal zu verlassen und sich erst dann wieder hinzulegen, wenn man wirklich müde ist.

Neben den oben genannten Methoden gehört auch die Methode der Schlafbegrenzung (sogenannte Schlafrestriktion) zur Behandlung von Schlafstörungen: Dabei dürfen die Betroffenen nur so lange pro Nacht im Bett liegen, wie sie eigentlich schlafen. Lag ein Betroffener eigentlich neun Stunden im Bett und schlief dabei tatsächlich nur fünf Stunden, so wird die Bettzeit in den nächsten Tagen auf fünf Stunden reduziert. Dadurch wird eine sehr große Müdigkeit erzeugt, die dann dazu führen kann, dass Ein- und Durchschlafprobleme abnehmen.

Sehr wichtig zu wissen im Hinblick auf die Erfolgsaussichten der psychotherapeutischen Behandlung: Der Schlaf wird sich unter der Psychotherapie nicht sofort verbessern. Eine Veränderung wird sich nur dann einstellen können, wenn die Verhaltensumstellung über einen längeren Zeitraum beibehalten wird.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Ist ein Schlafentzug in Eigenregie machbar?

Schon in den Anfängen der Schlafforschung, als es darum ging, zu untersuchen, warum wir überhaupt schlafen, haben Mediziner durch das Verhindern des Nachtschlafs herauszufinden versucht, welche Auswirkungen dieser Schlafverlust hat. Interessanterweise kann ein Schlafentzug bei schwer depressiven Patienten einen stimmungsaufhellenden Effekt haben. Er ist aber nur von kurzer Dauer. Ein kurzfristig totaler Schlafentzug führt – zumindest bei gesunden Schläfern – dazu, dass der nachfolgende Schlaf tiefer und stabiler wird. Dennoch ist von einer selbst durchgeführten Schlafentzugstherapie zur Verbesserung von Schlafstörungen abzuraten. Neben dem weitgehenden Schlafentzug (Schlafrestriktion) gibt es allerdings die Methode der Schlafbegrenzung (Schlafkompression), die eine nachweislich wirksame therapeutische Methode bei Schlafstörungen ist.

Hintergrund: Schlafgestörte Patienten neigen dazu, ihre Bettliegezeit zu verlängern. In der Hoffnung, so mehr Schlaf zu bekommen, gehen sie beispielsweise früher zu Bett und stehen später auf. Daraus resultieren aber auch längere Wachliegezeiten im Bett, die oft mit Grübeln verbracht werden, und der Schlaf-Wach-Rhythmus verändert sich ungünstig. Für die erlebte Schlaferholsamkeit ist jedoch nicht in erster Linie die Dauer des Schlafes, sondern seine Qualität beziehungsweise Stabilität entscheidend. Ziel der Schlafrestriktion ist es vor allem, diese Schlafstabilität wieder zu erreichen. Um den Schlafdruck zu stärken, soll der Patient eine minimale Bettzeit festlegen, die im Mittel der Zeit entspricht, die der Betroffene zum Beispiel in den letzten zwei Wochen tatsächlich nachts geschlafen hat. Diese Therapieform empfinden viele wegen der vorübergehend oft noch stärkeren Müdigkeit zwar als mühsam, aber man kann sie auch selbst praktizieren. Mittlerweile gibt es auch entsprechende Selbsthilfebücher, in denen die Vorgehensweise beschrieben ist.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Können bei Schlafstörungen auch pflanzliche Mittel sinnvoll sein?

Bei leichten Schlafproblemen können zur Behandlung auch pflanzliche Mittel wie Baldrian, Hopfen oder Melisse eingesetzt werden. Die Vorteile der pflanzlichen Mittel liegen in den hier fehlenden Nebenwirkungen und der nicht vorhandenen Gefahr der Abhängigkeit. Pflanzliche Mittel wirken aber meist erst verspätet und eignen sich eher zur Beruhigung und Schlafeinleitung, weniger zur Verbesserung von Durchschlafstörungen. Ein Nachteil ist zudem, dass die Wirksamkeit bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Helfen Antihistaminika gegen Schlafstörungen?

Antihistaminika haben eine dämpfende, beruhigende und dadurch schlaffördernde Wirkung, ohne dass sie eine Abhängigkeit oder Entzugserscheinungen hervorrufen. Sie sind daher für Menschen mit chronischen Schlafstörungen als sinnvolle Alternative zu gängigen Schlafmitteln anzusehen, da Letztere nur für die Kurzzeittherapie von Schlafstörungen zugelassen beziehungsweise geeignet sind. Die Anwendung von Antihistaminika, insbesondere in höheren Dosierungen, ist aufgrund ihrer Nebenwirkungen allerdings beschränkt. So können Antihistaminika zum Beispiel Mundtrockenheit verursachen. Auch hält die Wirkung oft länger als nur über die Nacht an, so dass auch tagsüber ein Überhang mit Müdigkeit, meist in den Morgenstunden, bestehen kann. Das kommt insbesondere zum Tragen, wenn höhere Dosen eingenommen werden. Für eine längerfristige Therapie schwerer chronischer Schlafstörungen sind Antihistaminika in der Regel nicht geeignet. Hier haben sich bestimmte Antidepressiva mit starker, schlaffördernder Wirkung wie zum Beispiel Trimipramin besser bewährt.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Sind Schlafmittel bei stressbedingter Schlaflosigkeit ok?

Wenn jemand wegen starker Stressbelastung schlecht schläft, seine Leistungsfähigkeit darunter leidet, was den Stress noch erhöht, der Betroffene aber nicht aus dem Teufelskreis herauskommt: Ist es gerechtfertigt, dann mal ein Schlafmittel einzunehmen, und wenn ja, welches?

Vor dem Einsatz von Medikamenten zur Behandlung von Schlafstörungen sollten Betroffene immer eine psychotherapeutische Untersützung in Anspruch nehmen. Erst wenn sich alle nicht medikamentösen Versuche als nicht wirksam oder wenig hilfreich erwiesen haben, kann gemeinsam mit dem behandelnden Arzt über den Einsatz von Medikamenten entschieden werden. Hypnotika (Schlafmittel, meist sogenannte Benzodiazepine) empfehlen sich dabei jedoch nur für eine Kurzzeittherapie, da sie schnell abhängig machen können. Besser geeignet zur medikamentösen Behandlung sind andere schlaffördernde Medikamente wie bestimmte Antidepressiva oder Neuroleptika, die nicht zu Abhängigkeit führen und daher auch über einen längeren Zeitraum zur Unterstützung eingesetzt werden können. Auch Baldrian als pflanzliches Mittel zeigt bei einigen Betroffenen gute Wirkungen; diese sind jedoch bisher noch nicht durch Studien nachgewiesen worden.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
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Kann man Schlafmittel auch mit Unterbrechungen einnehmen?

Ist es in einer Zeit schlechten Schlafes sinnvoller, ein Schlafmittel vorübergehend regelmäßig einzunehmen, anstatt die Einnahme immer wieder zu unterbrechen, in der Hoffnung, dass es irgendwie “ohne” klappt?

Bei dieser Frage gehen die Meinungen der Experten auseinander. Ein bedeutender Nachteil der Intervallbehandlung ist jedoch, dass die Betroffenen im Verlauf immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass es ohne Medikamente nicht mehr besser werden kann. Das hat folgenden Grund: Bei einer Intervallbehandlung sollen die Betroffenen selber jede Nacht entscheiden, ob sie ein schlafförderndes Mittel einnehmen oder nicht. Immer dann, wenn der Schlaf nicht klappt, wird das Medikament eingenommen. Mit Medikament können die Betroffenen dann häufig schlafen und lernen nicht, andere Strategien anzuwenden. Das steigert bei vielen die eigene Hilflosigkeit. Wenn die Entscheidung für die Einnahme eines Medikametes getroffen wurde, so sollte es dann besser über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten kontinuierlich eingenommen werden, um den Teufelskreis nachhaltig zu durchbrechen.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
Prien am Chiemsee


Wie macht sich eine Schlafmittelabsetz-Schlafstörung bemerkbar?

Eine Schlafmittelabsetz-Schlafstörung wird auch als „Rebound-Insomnie“ bezeichnet. Rebound bedeutet so viel wie Rückschlag. Es kommt in den Tagen nach Weglassen des Schlafmittels zu einer Verschlechterung des Schlafes unter das Ausgangsniveau. Wenn jemand zum Beispiel eine Stunde zum Einschlafen gebraucht hat und mithilfe eines Schlafmittels in weniger als 30 Minuten einschlafen konnte, kann es im Rahmen einer Schlafmittelabsetz-Schlafstörung vorkommen, dass er vorübergehend deutlich länger als eine Stunde zum Einschlafen braucht. Diese Schlafmittelabsetz-Schlafstörungen treten vor allem nach Absetzen von Beruhigungs- und Schlafmitteln vom Typ der sogenannten Benzodiazepine wie auch der besonders häufig verwendeten Schlafmittel Zopiclon und Zolpidem auf. Sie dauern meist einige Tage. Nach längerer Einnahme dieser Medikamente können sie sich auch über ein bis zwei Wochen hinziehen und sehr ausgeprägt sein. Bereits eine vierwöchige Einnahme typischer Schlafmittel wie ein Benzodiazepin genügt, damit eine leichte Schlafmittelabsetz-Schlafstörung auftritt.

Um Entzugserscheinungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, ein längere Zeit eingenommenes Schlafmittel langsam, also „ausschleichend“, abzusetzen. Um das Absetzen zu erleichtern, können während dieser Zeitspanne vorübergehend auch alternative Schlafmittel, die keine Gewöhnungserscheinungen oder Absetzphänomene hervorrufen, eingenommen werden (siehe dazu die Frage oben: „Schlafmittel bei stressbedingter Schlaflosigkeit ok?").

Eine Schlafmittelabsetz-Schlafstörung geht wieder vorüber und sollte von dem Betroffenen nicht dahingehend interpretiert werden, dass er – Zitat eines Betroffenen – „ohne Schlafmittel gar nicht mehr schlafen kann“.


Professor Dr. med. Ulrich Voderholzer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Schön Klinik Roseneck,
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Bildnachweis: Jupiter Images/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY, W&B/Privat
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Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de; aktualisiert am 27.05.2014, erstellt am 29.10.2009
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