Rheuma – was ist das eigentlich genau?

Rheuma ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheitsbilder. Die häufigste Form stellt die rheumatoide Arthritis dar

Rheumatoide Arthritis kann zum Beispiel an den Fingergelenken auftreten

Unter der Bezeichnung Rheuma fassen Mediziner über 100 verschiedene Erkrankungen zusammen. Am häufigsten kommt die rheumatoide Arthritis vor. Diese chronische Gelenkentzündung betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern auch Kinder.

Symptome einer rheumatoiden Arthritis sind Schwellungen, Rötung und Überwärmung der Gelenke. Oft sind diese morgens auch steif. Welche Ursachen die Gelenkentzündung hat, wissen Forscher derzeit noch nicht. Bekannt ist jedoch, dass das körpereigene Immunsystem die Gelenke angreift und dort so eine chronische Entzündung hervorruft.

 

Zur Therapie der rheumatoiden Arthritis gehören neben speziellen Medikamenten auch die Physio-, Ergo- und physikalische Therapie. Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, besser mit der Krankheit zu leben.


Arthrose, Gicht, Lupus erythematodes und Weichteilrheumatismus zählen ebenfalls zum rheumatischen Formenkreis. Unter Weichteilrheumatismus werden verschiedene Krankheiten zusammengefasst, die unter anderem die Muskulatur oder die Gelenkkapseln betreffen.

 

Arthrose entsteht durch Abbau des Knorpels, zum Beispiel im Kniegelenk. Sie wird deshalb auch als „Gelenkverschleiß“ bezeichnet. Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der Harnsäurekristalle sich im Gelenk ablagen und letztlich eine Gelenkentzündung verursachen. Bei Lupus erythematodes tritt eine typische schmetterlingsförmige Hautrötung im Gesicht auf. 


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