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Beipackzettel


Beipackzettel von AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln

Verpackungsbild(Packshot) von AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln
Präparat:
AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln
PZN:
11367608
Packungsgröße:
1 Stück (N1)
Abgabeform:
Rezeptpflichtig
Darreichungsform:
Kapseln

Anbieter:

Kohlpharma GmbH
Merzig
www.kohlpharma.com

Aktiver Wirkstoff:

Sonstige Bestandteile:

  • Cellulose, mikrokristalline
  • Saccharose(mono/di/tri)dodecanoat
  • Saccharose
  • Povidon K30
  • Croscarmellose natrium

Weitere Bestandteile

  • Siliciumdioxid hydrat
  • Natriumstearylfumarat
  • Magnesium stearat
  • Glycerolmonocaprylocaprat
  • Glycerol
  • Polyglycerol-x-oleat
  • Wasser, gereinigtes
  • Butylhydroxyanisol
  • Gelatine
  • Sorbitol
  • Sorbitan
  • Titandioxid
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Eisen(III)-oxid
  • Drucktinte, propylenglycolhaltig

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Wirkung und Anwendung Ihres Arzneimittels. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln" zu erfahren.

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Wirkung
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination von Netupitant und Palonosetron, die zwei verschiedene Mechanismen blockieren, die an der Auslösung von Übelkeit und Erbrechen bei einer Tumorbehandlung beteiligt sind. Netupitant blockiert bestimmte Rezeptoren (Neurokinin-1-Rezeptoren), die sich im Nervensystem befinden und für die verzögerte Phase der Übelkeit und des Erbrechens verantwortlich sind. Palonosetron dagegen blockiert Rezeptoren (Serotonin-Rezeptoren) im Darm, die für die frühe Phase verantwortlich sind.
Anwendungsgebiete
Zur Vorbeugung:
- Übelkeit bei einer Tumorbehandlung akute und verzögerte Übelkeit
- Erbrechen bei einer Tumorbehandlung akutes und verzögertes Erbrechen

Dosierung und Anwendung

Dosierung von AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln

In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:

  • Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 Kapsel
    • Gesamtdosis: 1 Kapsel
    • Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Das Arzneimittel sollte ca. 1 Stunde vor Beginn der Tumorbehandlung eingenommen werden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte in den Tagen nach der Tumorbehandlung nur anzuwenden werden, wenn Sie einen weiteren Chemotherapie-Zyklus erhalten.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen und wichtige Hinweise

Gegenanzeigen von AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.
Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten ab 75 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.


Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise zu AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln

Hinweise zu den Bereichen Allergien (betreffend Wirk- und Hilfsstoffe), Komplikationen mit Nahrungs- und Genussmitteln, sowie sonstige Warnhinweise.
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
  • Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.



Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Kopfschmerzen
  • Verstopfung
  • Erschöpfung
  • Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Benommenheit
  • Schwindelgefühl
  • Drehschwindel
  • AV-Block 1. Grades (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
  • Herzmuskelerkrankung
  • Erregungsleitungsstörung am Herzen
  • Bluthochdruck
  • Schluckauf
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Verdauungsbeschwerden
  • Entweichen von Darmgasen
  • Übelkeit
  • Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Allgemeine Schwäche
  • Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
  • Erhöhte alkalische Phosphatase
  • Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
  • EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall)


Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

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Wechselwirkungen

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Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.

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Letzte Aktualisierung:

15.04.2020

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Bitte beachten Sie:Unsere Datenbank gibt nicht die Original-Gebrauchsinformation aus, die Sie als Beipackzettel in der Verpackung Ihres Medikaments finden. Die Angaben können sich von der jeweiligen Packungsbeilage unterscheiden und sind auch anders aufgebaut. Lesen Sie diese daher trotzdem und suchen bei Fragen Ihre ärztliche Praxis oder Apotheke auf. Neue Informationen finden außerdem nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank.

Quelle: ABDATA Pharma-Daten-Service