Atmen ist lebensnotwendig, das weiß jedes Kind. Wie sehr der Organismus den damit „herbeigeholten“ Sauerstoff braucht, merkt jeder, der versucht, etwas länger die Luft anzuhalten. Innerhalb weniger Sekunden stellt sich Unwohlsein ein, nach etwa einer halben Minute wird es meist richtig unangenehm. Der Vorsatz, nicht zu atmen, kämpft mit dem immer stärker werdenden Atemzwang. Der Körper verlangt dringend nach Sauerstoff, ohne den nichts in uns funktioniert. Mehr als 60 Sekunden hält diesen Zustand kaum ein Mensch aus. Dass einzelne Profis eine Viertelstunde und noch ein bisschen länger die Luft anhalten können, verdanken sie hartem Training und speziellen Tricks.
Im ganz normalen Leben gibt es auch keinen Grund, auf das Atmen zu verzichten. Eher für das Gegenteil: mal so richtig tief einatmen, spüren, wie der Sauerstoff in den Körper gelangt. Das geschieht mithilfe der Lungenbläschen („Alveolen“) die ausgerollt eine Fläche von bis zu 100 Quadratmetern ergeben. Weit über 300 Millionen davon enthält die Lunge.