Der Begriff „Hepatitis“ bezeichnet eine Entzündung der Leber. Er leitet sich vom griechischen Wort hepar = Leber ab. Umgangssprachlich wird eine Hepatitis auch Gelbsucht oder Gilb genannt. Diese Namen gehen auf das auffälligste, aber nicht immer vorhandene Symptom einer Leberentzündung zurück: Eine Gelbfärbung der Haut und der weißen Anteile des Augapfels.
Leberentzündungen, die zu Schädigungen der Leberzellen führen, können viele verschiedene Ursachen haben: Zu den häufigsten zählen Viren (Virushepatitis, Begleithepatitiden bei viralen Erkrankungen wie einem Pfeifferschen Drüsenfieber), Alkohol (Fettleberhepatitis bei chronischem Alkoholmißbrauch), Zucker- und Fettstoffwechselstörungen bei Übergewicht („NASH“= nicht-alkoholische Fettleberhepatitis), Medikamente und Autoimmunerkrankungen (zum Beispiel Autoimmunhepatitis).
Welche Symptome eine Hepatitis verursacht, wie sie verläuft und welche Therapie notwendig ist, hängt ganz wesentlich von ihrer Ursache ab. Grundsätzlich unterscheidet man eine akute von einer chronischen Hepatitis. Eine chronische Hepatitis liegt vor, wenn die Entzündung länger als sechs Monate anhält.
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13.09.2005, aktualisiert am 10.10.2011
Bildnachweis: W&B/Privat, W&B/ Martina Ibelherr
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