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Polypen

Zusammenfassung:
Polypen sind gutartige Wucherungen in der Gebärmutter oder im Gebärmutterhals. Sie können bei Frauen jeden Alters auftreten, besonders häufig sind sie aber in den Wechseljahren. Sie verursachen oft unregelmäßige, zusätzlich zur Menstruation auftretende Blutungen, manchmal auch wehenähnliche Schmerzen. Häufig führen sie aber auch zu keinerlei Beschwerden und werden nur zufällig als Nebenbefund bei einer gynäkologischen Untersuchung entdeckt.
Polypen lassen sich durch chirurgische Maßnahmen entfernen.
Mögliche Folgeerkrankungen von Polypen können Myome und Gebärmutterhalskrebs sein.


Polypen sind gutartige Wucherungen der Schleimhäute in den Geschlechtsorganen. Sie können sich aus der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium- oder Korpuspolypen) oder aus der Schleimhaut des Gebärmutterhalses (Zervixpolypen) entwickeln. Meistens (zu 80 Prozent) treten sie einzeln auf, häufig hat eine Frau aber auch mehrere Polypen.
Polypen entstehen häufig während und nach den Wechseljahren, sie können aber grundsätzlich in jedem Alter vorkommen. Bei etwa einem Zehntel aller Frauen in den Wechseljahren entwickeln sich Polypen der Gebärmutterschleimhaut.
 

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

Letzte Aktualisierung:
16.07.2007 (Patricia Herzberger)


Quelle: surfmed; 13.09.2005, aktualisiert am 09.02.2010

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