Blut besteht aus festen und flüssigen Bestandteilen. Das flüssige Blutplasma, das etwa 60 Prozent des Blutes ausmacht, enthält Gerinnungsfaktoren, zahlreiche Stoffwechselprodukte, Abwehrstoffe und Hormone. Wurden die Gerinnungsfaktoren aus dem Plasma entfernt, spricht man von Blutserum.
Bei den festen Bestandteilen des Blutes stellen die roten Blutkörperchen die Mehrheit. Ihre Aufgabe ist vor allem der Transport der Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid. Die weißen Blutkörperchen hingegen erfüllen wichtige Funktionen im körpereigenen Abwehrsystem. Blutplättchen und zahlreiche Gerinnungsfaktoren sorgen schließlich dafür, dass wir bei einer Verletzung nicht zu viel der wichtigen Flüssigkeit verlieren: Sie sind für die Blutgerinnung zuständig.
Bei einem starken Blutverlust können Ärzte aber auch eingreifen: Bei einer Transfusion verabreichen sie dem Patient von Blutspendern zur Verfügung gestelltes Blut. Dieses kann oft lebensrettend sein. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Blutgruppe von Spender und Empfänger zueinander passen.
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