Mediziner unterscheiden:
• Die unkomplizierte Zystitis:
Dabei handelt es sich um eine Blasenentzündung bei einem Patienten, der keine Risikofaktoren für eine derartige Erkrankung besitzt.
• Die komplizierte Zystitis:
Eine Blasenentzündung bei einem Patienten mit Risikofaktoren, die das Leiden begünstigen. Dazu zählen zum Beispiel
- Schwangerschaft
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
- Abwehrschwäche oder Immunsuppression durch Medikamente
- Harnstau und eine Einengung der Harnwege (z.B. bei vergrößerter Prostata, Harnsteinen, Tumoren ...)
- Rückfluss von Urin aus der Blase in den Harnleiter (vesiko-ureteraler Reflux)
- Blasenfunktionsstörungen (z.B. bei Nervenerkrankungen)
- wiederkehrende Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte
Bei leichten Blasenentzündungen sind Hausmittel eine gute Therapie: Warm halten und viel trinken – am besten Blasen- und Nierentees. Bei komplizierten Fällen sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, der durch einen Urintest in wenigen Minuten die Diagnose stellt. Meist erfolgt die Behandlung dann mit Antibiotika.
Unbehandelt kann es zu Komplikationen kommen, etwa zu einer Nierenbeckenentzündung.