Aber auch winzige Risse in den Knorpelscheiden führen zu Problemen. Sie entstehen vor allem durch altersbedingten Wasserverlust. Dadurch wird das Knorpelgewebe dünner und die Knochen reiben direkt aufeinander. Die Diagnose von Bandscheibenschäden ist nicht einfach. Der Arzt fragt genau, wann und wo der Schmerz auftritt und überprüft Reflexe und Bewegungsmuster. Ergänzend dazu können Röntgenaufnahmen, Computertomografie(CT)- oder Kernspinbilder helfen.
Bei der Wahl der Therapie ist die Ausprägung der Beschwerden entscheidend. Ein Bandscheibenvorfall kann zum Beispiel völlig unbemerkt verlaufen, unerträglich schmerzhaft sein oder gar Lähmungserscheinungen verursachen. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Behandlungsformen, die von krankengymnastischen Übungen über medikamentöse Behandlung bis hin zu ausgedehnten chirurgischen Maßnahmen reichen.
Beschwerden lassen sich am besten durch ein rückenfreundliches Lebensstil mit viel Bewegung vorbeugen. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie vorbeugen können: