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Durchblutungsstörungen der Extremitäten (PAVK)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine Erkrankung der Blutgefäße der Beine und seltener der Arme, bei der es meist durch eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) zu starken Einengungen oder sogar zum kompletten Verschluss von Gefäßen und damit zu Durchblutungsstörungen der Extremitäten kommt


Schaufensterkrankheit: Schmerzen in der Wade oder dem Oberschenkel behindern das Weitergehen

Was ist eine PAVK?

Durch die Schlagadern (Arterien) fließt das Blut, das in der Lunge mit Sauerstoff angereichert wurde, vom Herzen in den gesamten Körper. Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit ist die Durchblutung der Peripherie – üblicherweise der Beine und manchmal auch der Arme (von Medizinern auch als „Extremitäten“ bezeichnet) gestört. Ursache dafür sind Verengungen oder gar Verschlüsse der Gefäße, deren Grund in den allermeisten Fällen eine Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) ist. Durch die gestörte Durchblutung verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung der Muskeln in den Beinen und Armen. Gerade wenn sie belastet werden und damit noch mehr Sauerstoff benötigen, kann es zu Schmerzen kommen.

Weil die Arteriosklerose, die meist die Ursache für die Durchblutungsstörungen der Extremitäten ist, nicht nur auf diesen Bereich beschränkt ist, sondern sämtliche Gefäße des Körpers betreffen kann, sind Krankheiten wie die Koronare Herzkrankheit (KHK) und Durchblutungsstörungen des Gehirns bis hin zum Schlaganfall oft mit der PAVK vergesellschaftet. Eine PAVK verringert die Lebenserwartung durchschnittlich um etwa zehn Jahre.



Unser Experte: Professor Dr. med. Ulrich Hoffmann

Abhängig von der Anzahl der Engstellen und ihrer Lage unterscheidet man bei Durchblutungsstörungen der Extremitäten Einetagen- von Mehretagenerkrankungen. Während bei den Einetagenerkrankungen nur ein bestimmter Gefäßabschnitt von der Verengung betroffen ist (was natürlich für alle nachfolgenden ebenfalls Konsequenzen hat), finden sich bei der Mehretagenerkrankung mehrere Engstellen oder Verschlüsse in verschiedenen Bereichen der Arterien mit entsprechend ausgeprägten Durchblutungsstörungen der Extremitäten. Die Einetagenerkrankungen im Bereich des Beins unterteilt man wiederum in drei Typen:

  • Oberschenkeltyp: Etwa die Hälfte aller PAVK-Fälle betreffen die Oberschenkelarterie (Arteria femoralis). Der Puls ist in der Kniekehle und am Fuß nicht mehr tastbar. Schmerzen bestehen hauptsächlich in der Wade.
  • Beckentyp: Etwa 30 Prozent der Fälle, die Verengungen liegen im  Beckenbereich der Hauptschlagader. Fehlender Puls in der Leiste, Kniekehle und am Fuß, Schmerzen in Gesäß, Oberschenkel und Wade.
  • Peripherer Typ: Etwa 20 Prozent der Fälle, die Verengungen befinden sich in den Arterien des Unterschenkels und Fußes. Am Fuß ist kein Puls tastbar, die Fußsohle kann schmerzen.

Verengungen der Aorta im Bauchbereich (Leriche-Syndrom) können zu  Durchblutungsstörungen beider Beine mit Schmerzen im Gesäß- und Beinbereich führen, außerdem bei Männern zu Erektionsstörungen.


Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



Bildnachweis: W&B/Martin Ley, W&B/Privat
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Experten-Sprechstunde
mit Professor Delius

Prof. Dr. med. Wolfram Delius ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

 


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Was schadet den Schlagadern am meisten?

Zu den größten Feinden der arteriellen Blutgefäße zählt das Rauchen, insbesondere von Zigaretten. Während das Nikotin in den Zigaretten "nur" die Sucht erzeugt, sonst aber nicht weiter gesundheitsschädlich ist, sind die vielen anderen mitinhalierten Inhaltsstoffe von Tabakwaren im Wortsinn Gift für die Gefäße. Mit jedem Zug wird eine ganze "Wolke" von Schadstoffen inhaliert: Stickoxide, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Azeton, Ammoniak, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle, Teer und vieles mehr.

Tabakrauch ist nicht nur ein Gefäßfeind, sondern mit Abstand auch die häufigste Ursache von Lungenkrebs. Rauchen ist darüber hinaus an anderen Krebserkrankungen maßgeblich beteiligt

Das Zigarettenrauchen gefährdet besonders die Arterien der Beine, die Herzkranzgefäße und die Hirngefäße. Mit anderen Worten: Zigarettenrauchen ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK oder Durchblutungsstörung der Beine), Herzinfarkt und Schlaganfall. Starke Raucher (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) leiden viermal häufiger als Nichtraucher an einer arteriellen Verschlusskrankheit. Damit trägt das Zigarettenrauchen zu dieser Krankheit noch öfter bei als zur Entstehung von Angina pectoris (Schmerzen und Engegefühl in der Brust durch eine Durchblutungsstörung im Herzen) oder Herzinfarkt. Auch das Passivrauchen ist gesundheitsgefährdend.

Wann schließlich die ersten Anzeichen einer Gefäßverkalkung festzustellen sind, hängt von der Anzahl täglich gerauchter Zigaretten und dem Vorhandensein weiterer Herz-Kreislauf-Risikofaktoren ab, zum Beispiel erhöhte Blutfette, Bluthochdruck, Diabetes. Es ist jedoch bekannt, dass Raucher im Durchschnitt zehn Jahre früher an einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung als Nichtraucher erkranken. Die Wahrscheinlichkeit, vor dem 70. Lebensjahr zu sterben, ist für Raucher doppelt so hoch wie für Nichtraucher. Umgekehrt gilt: Hochdruckkranke können ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um fast die Hälfte vermindern, wenn sie das Rauchen aufgeben.


Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



Können auch Venen verkalken?

Die Gefäßwandverkalkung ist eine Erkrankung der arteriellen Blutgefäße. Der im Vergleich zu den arteriellen Gefäßen niedrigere Druck in den venösen Gefäßen, die niedrigere Flussgeschwindigkeit und die geringeren Scherkräfte schützen die Venenwand wahrscheinlich vor einer Schädigung mit allmählicher Verkalkung. Eine seltene Folgeerscheinung nach chronischer Venenentzündung kann allerdings eine örtlich begrenzte Venenwandverkalkung sein, welche sich aber im Entstehungsmechanismus und in ihrer klinischen Bedeutung grundsätzlich von einer arteriellen Gefäßwandverkalkung unterscheidet.

 

Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


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Kann gezielte Therapie die Gefäßverkalkung rückgängig machen?

Die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) kann als Gefäßerkrankung alle großen, mittelgroßen und kleinen Arterien betreffen. Sie kann aber auch in bestimmten Gefäßgebieten stärker, in anderen weniger stark oder gar nicht auftreten. Gefäßwandverkalkungen machen über viele Jahre keinerlei Beschwerden und werden deshalb auch meistens nicht im frühen Stadium diagnostiziert. Zur Früherkennung bei beschwerdefreien Personen eignen sich nur wenige Gefäßgebiete, weil eingreifende Untersuchungstechniken bei Menschen, die sich gesund fühlen, möglichst nicht angewandt werden sollten.


Eine nicht eingreifende Untersuchung ist zum Beispiel die Bestimmung des Knöchel-Arm-Index. Bei dieser Untersuchung wird mit einer Blutdruck-Manschette der systolische Blutdruck am Arm sowie am Knöchel gemessen (der systolische Druck entspricht dem Druck beim Zusammenziehen des Herzens, also während der Systole, wenn das Blut in die Hauptschlagader ausgeworfen wird; bei der Blutdruckmessung ist es der obere, zuerst gemessene Wert). Ist der Blutdruck am Knöchel niedriger als am Arm, so ist das bereits ein starker Hinweis auf eine arteriosklerotische Gefäßeinengung.

Auch die Halsschlagadern eignen sich für die Früherkennung; sie können ohne größere Belästigung des Patienten mit einer Ultraschallsonde untersucht werden. Als erste Anzeichen einer arteriosklerotischen Gefäßwandveränderung kann der Arzt mit dieser Methode durch Fetteinlagerung verdickte Wandstrukturen oder schon beginnende Wandverkalkungen erkennen.

Die Untersuchung des Augenhintergrunds mit dem Augenspiegel bietet die einzige Möglichkeit, ohne chirurgischen beziehungsweise endoskopischen Eingriff einen direkten Blick auf die Blutgefäße zu werfen. Diese Untersuchung eignet sich insbesondere zur Beurteilung von Gefäßveränderungen, die durch hohen Blutdruck bedingt sind.

Findet der Arzt frühe Zeichen einer Arteriosklerose, wird er natürlich nach den Ursachen suchen. Zu den behandelbaren Ursachen gehören Bluthochdruck, Fett- und Zuckerstoffwechselstörungen, während ungesunde Ernährung und insbesondere das Zigarettenrauchen sogar vermeidbare Ursachen sind. Eine Rückbildung leichtgradiger arteriosklerotischer Veränderungen der Gefäßwände durch intensive ursachenbezogene Behandlung und Lebensstiländerung ist gelegentlich tatsächlich anhand von Ultraschall-Untersuchungen der Halsgefäße beobachtet worden.
Überwiegend wird man sich aber damit zufriedengeben müssen, ein Fortschreiten der Gefäßerkrankung zu verhindern.


Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


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Sind bei verkalkten Beinadern eventuell weitere Gefäße verkalkt?

Beim Nachweis von arteriellen Durchblutungsstörungen in den Beinen (arterielle Verschlusskrankheit) kann man praktisch immer davon ausgehen, dass auch andere, lebenswichtige Gefäße wie zum Beispiel die Herzkranzgefäße oder die Hirngefäße erkrankt sind. Die Lebenserwartung ist bei Patienten mit einer arteriellen Verschlusskrankheit im Durchschnitt um zehn Jahre vermindert. Über 75 Prozent aller Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit der Beine sterben an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere an Herzinfarkt und Schlaganfall.

 

Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


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Hilft Gehtraining wirklich gegen Arteriosklerose?

Konsequentes Gehtraining ist ebenso wie jeder andere, regelmäßig ausgeübte Ausdauersport eine wirksame Maßnahme, um der Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Bei arterieller Verschlusskrankheit der Beine ist das konsequente tägliche Gehtraining neben dem absoluten Rauchverbot (Nikotinabstinenz) die wichtigste, nicht operative und nicht medikamentöse Therapiemaßnahme. Am effektivsten ist das so genannte Intervalltraining, das heißt wiederholtes Gehen einer bestimmten, eventuell auch zunehmend längeren Wegstrecke. Die arteriosklerotischen Gefäßwandveränderungen werden durch das Training nicht beseitigt. Durch die Bewegungstherapie eröffnen sich jedoch um den Gefäßverschluss herum kleine Blutgefäße und erweitern sich allmählich. Es entsteht ein Umgehungskreislauf, der mit der Zeit eine bessere Durchblutung der Beinmuskulatur ermöglicht. Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass ein konsequent durchgeführtes Gehtraining über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten die durchschnittliche schmerzfreie Gehzeit schon um 134 Prozent steigern und die Gehstrecke im Durchschnitt um 96 Prozent verbessern kann.


Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


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Ist viel Fisch vom Meer gut für die Durchblutung?

Die Empfehlung, viel Meeresfisch zu verzehren, geht auf eine ursprünglich bei Einwohnern Grönlands gemachte Beobachtung zurück. Es zeigte sich nämlich, dass Grönländer, die sich traditionell fischreich ernähren, seltener Herzinfarkte bekommen. Es konnte dann nachgewiesen werden, dass die im Fischöl enthaltenen langkettigen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren diesen vor Herzinfarkt schützenden Effekt ausmachen, während die gesättigten Fettsäuren – sie kommen vor allem in Fleisch- und Wurstwaren, Butter, Sahne, Kokusnussfett vor – bei übermäßigem Genuss ein Risikofaktor für Arteriosklerose sein können.

Zur Vorbeugung von Herz- und Kreislauferkrankungen wird Menschen mit Herz-Kreislauf-Risikofaktoren – niedriges „gutes“ HDL-Cholesterin, hohes „schlechtes“ LDL-Cholesterin, hohe Triglyzeride (sogenannte Neutralfette im Blut), Herzinfarkt in der Familie – deshalb die tägliche Aufnahme von ein bis zwei Gramm Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Einschränkend ist jedoch zu sagen, dass Fischöl vor allem den Triglyzeridspiegel beeinflusst, die anderen Risikofaktoren Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin werden dadurch nicht gesenkt.  Dennoch wird bislang Patienten mit Fettstoffwechselstörungen empfohlen, Speisen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, also Meeresfischmahlzeiten ein bis zweimal wöchentlich, anstelle von Speisen mit gesättigten Fettsäuren (siehe oben) zu verzehren.

 

Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


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Was bedeutet "zu dickes" Blut?

Gemeint ist eine massive Vermehrung der Anzahl roter Blutkörperchen im Blut (Polycythaemia vera). Das kann Folge einer Erkrankung des Knochenmarks sein, bei der eine vermehrte Produktion roter Blutkörperchen und meist auch eine vermehrte Bildung von weißen Blutkörperchen und Blutplättchen stattfindet. Durch die vermehrte Blutzellen-Produktion wird das Verhältnis von festen zu flüssigen Bestandteilen des Blutes verändert, das Blut “dickt ein". Dies ist messbar am steigenden Hämatokrit-Wert (prozentualer Anteil des Volumens aller Blutkörperchen am Gesamtblut) sowie an der veränderten Fließfähigkeit (Viskosität) des Blutes. In der Folge können sich vermehrt Thrombosen (Gerinnsel) bilden. Zur Behandlung werden wiederholte Aderlässe und manchmal auch Medikamente eingesetzt.


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Können Kribbeln/Krämpfe im Bein von Gefäßverkalkung kommen?

Können ständiges Kribbeln und Krämpfe in den Beinen auch von einer beginnenden Gefäßverkalkung kommen, wenn der Arzt sonst nichts feststellt?

Ständiges Kribbeln und Krämpfe in den Beinen sind keine typischen Zeichen einer beginnenden Gefäßverkalkung. Man wird bei diesen Beschwerden eher an eine Nervenstörung (Polyneuropathie) denken, die nicht auf das Ausbreitungsgebiet eines einzelnen Nervs oder auf die Beine begrenzt sein muss, sondern auch andere Körperbereiche oder Organe betreffen kann. Darüber hinaus können weitere Erkrankungen, insbesondere Stoffwechselkrankheiten, aber auch Infektionen und toxische Substanzen, solche Symptome hervorrufen. Ferner kommen eine Nervenschädigung durch krankhafte Veränderungen der Lendenwirbelsäule in Betracht, etwa ein Bandscheibenvorfall, eine Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose), oder Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule und Muskelverspannungen, infolge derer es zu Beschwerden ähnlich wie bei einem Bandscheibenvorfall kommen kann (sogenannte pseudoradikuläre Syndrome). Nicht zu vergessen: Muskelkrämpfe als solche, die in Ruhe oder während der Nacht aus dem Schlaf heraus, aber auch unter sportlicher Belastung oder bei verschiedenen Krankheiten aufreten können. Mögliche Ursache solcher Krämpfe kann auch ein Kalium- und / oder Magnesiummangel sein. Er lässt sich durch Einnahme eines entsprechenden Mineralstoffpräparates ausgleichen.

Professor Dr. med. Wolfram Delius, München


Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.


www.apotheken-umschau.de; aktualisiert am 27.12.2013, erstellt am 13.09.2005
Bildnachweis: W&B/Martin Ley, W&B/Privat, W&B/Bernhard Huber

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