Vitaminlexikon

Von A bis K - in welchen Lebensmitteln kommen die wichtigsten Vitamine vor, welche Mangelerscheinungen gibt es, wie hoch ist der Tagesbedarf? Unser Vitaminlexikon informiert Sie

aktualisiert am 23.03.2016

Obst steckt voller Vitamine

PhotoDisc/RYF

Was sind eigentlich Vitamine?

Vitamine sind Stoffe, die der Körper dringend benötigt, aber bis auf wenige Ausnahmen nicht selbst herstellen kann. Daher ist er auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Eine Ausnahme stellt Vitamin D dar – das einzige Vitamin, das der Körper in nenneswerten Mengen erzeugen kann. Bakterien im menschlichen Darm bilden zwar auch Vitamin K und B12, aber nicht genug, um den Organismus damit zu versorgen.

Fett- und wasserlösliche Vitamine

Man unterscheidet zwei Gruppen von Vitaminen: Fett- und wasserlöslliche. Die fettlöslichen sind die Vitamine A, D, E und K. Sie werden aus dem Darm vor allem dann gut aufgenommen, wenn zugleich Fett zugeführt wird. Während der Mensch wasserlösliche Vitamine in der Regel über die Nieren recht gut ausscheidet, speichert der Körper fettlösliche Vitamine. Sie neigen damit eher dazu, sich anzureichern, wenn zu viel davon aufgenommen wird.

Vitaminlexikon

Unser Vitaminlexikon gibt Ihnen einen Überblick über die Vitamine und ihre Funktion im Körper. Darüberhinaus finden Sie Informationen zu den Symptomen eines Vitaminmangels, zum Tagesbedarf und dazu, wie Sie ihn decken können.

Vitamin A (Retinol)

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B7 (Biotin)

Folsäure

Vitamin B12 (Cobalamin)

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin D

Vitamin E (Tocopherol)

Vitamin K

 


Vitaminreich ernähren

Essen Sie ausgewogen und abwechslungsreich. Pflanzliche Lebensmittel sollten den größten Teil Ihrer Kost ausmachen. Bereiten Sie Ihre Kost möglichst frisch zu, damit die Vitamine darin erhalten bleiben. Tiefgekühltes Obst und Gemüse kann eine Alternative zu frischem sein – sofern es möglichst naturbelassen bleibt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt drei Handvoll Gemüse und zwei Handvoll Obst pro Tag. Auch Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte liefern wichtige Nährstoffe, zum Beispiel Vitamin B12. Verzehren Sie daher täglich Milchprodukte und ein bis zweimal pro Woche Fisch. Fleisch, Wurst und Eier in Maßen dürfen ebenfalls auf dem Speiseplan stehen.

Wann ist der Vitaminbedarf erhöht?

Schwangere und stillende Frauen haben zum Beispiel einen erhöhten Bedarf an vielen Vitaminen. Auch bei Sportlern, Rauchern, in Wachstumsphasen und Belastungssituationen kann mehr von dem einen oder anderen Nährstoff benötigt werden.

Ist eine Nahrungsergänzung sinnvoll?

Menschen, die sich ausgewogen ernähren sind in der Regel gut mit Vitaminen versorgt. Es gibt jedoch auch Risikogruppen für einen Vitaminmangel. Dazu zählen nicht nur Menschen mit einem erhöhten Bedarf wie zum Beispiel Schwangere, sondern auch Veganer, Menschen mit bestimmten Krankheiten wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder atrophischer Gastritis und Personen, die insgesamt zu wenig Nährstoffe aufnehmen, was zum Beispiel bei Senioren oder Alkoholikern der Fall sein kann. Ob eine Nahrungsergänzung mit Vitaminpräparaten im Einzelfall sinnvoll ist, sollte mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Gerade fettlösliche Vitamine, die der Körper nicht so gut ausscheiden kann, können überdosiert werden. Zudem sind bei manchen Vitaminen Nebenwirkungen möglich, wenn sie in zu hohen Mengen aufgenommen werden.



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Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

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