Sternfrucht: Schön und fruchtig

Die Sternfrucht wird auch Karambole oder Karambola genannt. Sie sieht hübsch aus und ist relativ kalorienarm

aktualisiert am 24.12.2013

Die Schale von Sternfrüchten kann man mitessen

Thinkstock/iStockphoto

Inhaltsstoffe der Sternfrucht: Vitamin C und A

Sternfrüchte bestehen zum größten Teil aus Wasser und sind daher kalorienarm. Sie enthalten unter anderem Provitamin A, Vitamin C, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Kalium ist für die Erregbarkeit von Muskel- und Nervenzellen erforderlich. Eisen wiederum spielt eine Rolle bei der Blutbildung. Auf Sternfrüchte verzichten sollten allerdings Patienten mit Nierenversagen. Bei ihnen kann der Genuss zu Vergiftungen führen. Symptome können unter anderem Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und Krampfanfälle sein. Inhaltsstoffe aus dem Saft können zudem die Wirkung bestimmter Medikamente verändern.

Herkunft der Sternfrucht: Schönheit aus den Tropen

Die ursprüngliche Heimat der Sternfrucht ist Südostasien. Außer als Lebensmittel diente sie hier auch zu Heilzwecken. Heute kultivieren Menschen sie in den Tropen und Subtropen. Die Hauptexportländer sind Malaysia, Kolumbien, Thailand, Brasilien und Indien. In Europa ist der Anbau in größerem Maßstab noch nicht gelungen.


Botanik: Beeren mit fünf Zacken

Sternfrüchte sind auch unter den Namen Karambole oder Karambola bekannt und gehören zur Pflanzenfamilie der Sauerkleegewächse. Sie wachsen an kleinen Bäumen oder Sträuchern mit dem botanischen Namen Averrhoa carambola. Die Bäume erreichen Wuchshöhen von zehn Metern, in Einzelfällen auch mehr. Der Stamm ist eher kurz, dafür wachsen sie stark verzweigt. Sie tragen immergrüne, gefiederte Laubblätter. Die Blüten stehen in Blütenständen zusammen. Sie entspringen den Blattachseln oder entwickeln sich direkt am Stamm. Gefärbt sind sie in violett oder weiß. Aus den Blüten entwickeln sich die acht bis 13 Zentimeter langen Sternfrüchte. Ihre Schale ist in unreifem Zustand grün, in reifem gelb gefärbt und fühlt sich wachsartig an. Botaniker ordnen sie den Beeren zu. Sternfrüchte sind der Länge nach in fünf Rippen geteilt. Dieses Merkmal ist namensgebend: Quer aufgeschnitten ergibt sich eine Sternform. Das Fruchtfleisch ist gelblich und scheint durch. Es schmeckt süßsauer bei reifen Früchten. Unreife Früchte sind eher geschmacklos.

Saison: Karambola gibt's das ganze Jahr

Sternfrüchte reifen in ihrer südöstlichen Heimat ganzjährig und sind auch bei uns zu fast jeder Jahreszeit erhältlich. Besonders beliebt sind sie in der Weihnachtszeit.

Lagerung der Sternfrucht: Zeit zum Reifen

Sternfrüchte sind gekühlt einige Tage haltbar. Mit der Zeit können die Längsrippen leicht bräunlich werden - ein Reifezeichen. Spätestens dann sollten Sie die Sternfrucht essen.

Tipps zur Zubereitung: Die Schale kann man mitessen

Sternfrüchte können wie ein Apfel mitsamt der Schale gegessen werden. In Scheiben geschnitten eignet sich die Sternfrucht als Verzierung für Desserts, Torten und Cocktails. In exotischen Kaltschalen oder Obstsalaten stellen sie eine schöne Ergänzung dar. Auch Kompott oder Konfitüre lässt sich mit den Südfrüchten verfeinern. Weich gekocht schmecken Sternfrüchte als Chutney. Süßsauer oder scharfpikant gewürzt verfeinert so ein Chutney herzhafte Speisen. Erfrischend ist ein Saft aus den Früchten.

 

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Nährwerttabelle: Sternfrucht (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
24

Fett


gesamt (g)
1

Kohlenhydrate


gesamt (g)
4

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
2
Kalium (K)
185
Calcium (Ca)
6
Magnesium (Mg)
9
Phosphat (P)
15
Eisen (Fe)
0,9
Zink (Zn)
0,1

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
40
Vitamin E (mg)
0,5
Vitamin B1 (mg)
0,05
Vitamin B2 (mg)
0,03
Vitamin B6 (mg)
0,07
Folsäure (µg)
30
Vitamin C (mg)
35

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Shotshop/lic_fhc, PhotoDisc/RYF, Thinkstock/iStockphoto, Shotshop/Danstar

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