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Schwindel

Alles dreht sich, der Boden schwankt, ein Sog zieht nach unten – Probleme mit dem Gleichgewicht äußern sich vielfältig und haben zahlreiche Ursachen


Verlust der Sicherheit: Akute Schwindelattacken oder andauernde Taumeligkeit belasten den Alltag erheblich

Wer unter Schwindel leidet, ist kein Einzelfall. Mehr als jeder zehnte Patient beim Hausarzt klagt über Schwindelgefühle. Im Alter nehmen Störungen im Gleichgewichtssystem dann noch einmal deutlich zu.

Die Betroffenen beschreiben ihre Beschwerden sehr unterschiedlich. Sie nehmen Scheinbewegungen wahr oder fühlen sich allgemein unsicher oder benommen. Viele haben das Gefühl, dass sich etwas in ihnen dreht oder dass die Umgebung um sie herum kreist (Drehschwindel). Andere glauben, zu schwanken, vor allem, wenn sie stehen, oder die Umgebung scheint sich hin und her zu bewegen (Schwankschwindel). Eine weitere Variante ist die Empfindung, nach unten oder oben gezogen zu werden, wie in einem Aufzug (Liftschwindel), oder auch nach vorne beziehungsweise zur Seite umzukippen (Fallneigung). Die Schwindelgefühle können in bestimmten Situationen anfallsartig einsetzen, etwa ein akuter Drehschwindel, oder dauerhaft bestehen, zum Beispiel in Form von Benommenheit und Taumeligkeit (Benommenheitsschwindel).

Schwindel ist ein Alarmzeichen des Gehirns, ein Hinweis darauf, dass etwas in dem System, das unser Gleichgewicht regelt, gestört ist. Außergewöhnliche, aber an sich harmlose Reize wie etwa eine schnelle Karussellfahrt können das Gleichgewichtssystem kurzfristig irritieren. Bestimmte Krankheiten beeinträchtigen jedoch seine Funktion manchmal nachhaltig. Dabei handelt es sich häufig um Erkrankungen im Innenohr, wo das Gleichgewichtsorgan sitzt, oder um Störungen im Gleichgewichtszentrum im Gehirn. Infrage kommen außerdem Nervenentzündungen, Gefäßprobleme, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselerkrankungen oder psychische Leiden. Auch natürliche Abnutzungserscheinungen im Alter spielen eine Rolle.

Die große Palette möglicher Ursachen für Schwindel zeigt, wie sehr das Funktionieren unserer Balance von der Gesundheit anderer Körpersysteme abhängig ist.



Drei Sinnessysteme liefern dem Gehirn die nötigen Informationen, um das Gleichgewicht zu steuern (ein Klick auf die Lupe links oben öffnet die ganze Grafik)

Wie es zu Schwindel kommt

Damit wir uns aufrecht halten und uns sicher in den unterschiedlichsten Lebenssituationen bewegen, arbeiten drei präzise aufeinander abgestimmte Sinnessysteme zusammen: Im Mittelpunkt steht das vestibuläre System, das Gleichgewichtssystem im engeren Sinn. Es umfasst das Gleichgewichtsorgan im Innenohr – in direkter Nachbarschaft zum Hörorgan – mit dem Gleichgewichtsnerv und den zuständigen Nervenbahnen im Gehirn. Dieses Netzwerk gibt an, in welche Richtungen wir uns bewegen. Seine Informationen zur Orientierung im Raum werden ergänzt von den Meldungen der Augen, die aufzeigen, wo wir uns bewegen. Dazu gehen noch die "Lageberichte" der Sensoren aus Tast- und Tiefensinn ein. Diese Fühler befinden sich an der Haut, den Gelenken, Muskeln und Sehnen.

Schaltzentrale für alle Wahrnehmungen ist ein Kerngebiet im Hirnstamm, zu dem auch das verlängerte Rückenmark gehört. Das Gehirn verarbeitet die Informationen und setzt sie so um, dass alle Bewegungen aufeinander abgestimmt sind und wir uns ganz selbstverständlich im Alltag bewegen. Dazu speichert es die notwendigen Bewegungsabläufe, die wir dann meist völlig unbewusst ausführen. Neue Bewegungskombinationen kommen hinzu beziehungsweise können eintrainiert werden.

Damit sie reibungslos funktionieren, müssen alle Teile des Gleichgewichtssystems und das Gehirn insgesamt gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sein. Dazu ist es wichtig, dass der Blutfluss, der Blutdruck und das Blut selbst sowie der Stoffwechsel intakt sind. Auf Störungen und Hindernisse reagiert das Gleichgewicht höchst sensibel – mit Schwindel unterschiedlicher Ausprägung. Ebenso nimmt die Psyche auf vielschichtige Weise Einfluss.


Schwindelbeschwerden: Wann zum Arzt?

Auch gesunden Menschen wird hin und wieder schwindlig, etwa wenn sie zu wenig Schlaf hatten oder sich körperlich überfordert haben. Wer niedrigen Blutdruck hat, muss sich morgens beim Aufstehen oft etwas Zeit lassen, um sicher auf die Beine zu kommen. Eine neue oder falsch eingestellte Brille kann ein weiterer Grund für kurze Schwindelattacken sein. Nach der schon erwähnten Karussellfahrt ist vielen mulmig zumute, der feste Boden scheint zu schwanken.

Einige Menschen erleben in der Höhe, zum Beispiel auf einem hohen Turm, Schwindelgefühle (Höhenschwindel), oder während einer Reise, etwa mit dem Bus, Flugzeug oder Schiff (Reisekrankheit, Kinetose). Sind solche Beschwerden sehr ausgeprägt, kann der Arzt meist Rat geben oder gegebenenfalls auch Medikamente gegen Reisekrankheit verschreiben. Gleichgewichtstraining stärkt zudem den Gleichgewichtssinn und verhilft zu mehr Sicherheit.

Gehen Sie in jedem Fall zum Arzt, wenn

  • Schwindel ohne ersichtlichen Anlass neu auftritt,
  • Sie Schwindelattacken wie aus heiterem Himmel erleben,
  • Sie häufiger das Gefühl haben, dass Sie auf festem Grund schwanken oder dass Ihre Umgebung sich bewegt,
  • Ihnen bei bestimmten (Kopf-)Bewegungen schwindlig wird,
  • Schwindel oder Gleichgewichtsprobleme länger anhalten,
  • andere Beschwerden hinzukommen, wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Ohrschmerzen, Hörprobleme, Ohrgeräusche, Benommenheit und Ohnmachtsgefühle, Fieber, Müdigkeit und Schlappheit, Herzstolpern, Atemnot,
  • Schwindel während einer Ohrerkrankung, etwa einer Mittelohrentzündung, während oder nach einer Grippe oder grippeähnlichen Erkrankung, einer Herpes-zoster-Infektion oder einer anderen Infektionskrankheit wie Scharlach und Masern einsetzt,
  • Ihnen regelmäßig schwindlig wird, wenn Sie sich in einer bestimmten Situation oder Umgebung befinden, zum Beispiel im Lift, in einer Menschenmenge, auf einem großen Platz oder vor wichtigen Terminen.

Oft hilft schon ein ausführliches Gespräch mit dem Hausarzt. Dieser kennt seinen Patienten und bestehende Gesundheitsprobleme meist gut. Je nach Verdachtsdiagnose wird er gegebenenfalls einen Spezialisten hinzuziehen. Infrage kommen hier häufig ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, ein Facharzt für Nervenerkrankungen (Neurologe), ein Facharzt für innere Erkrankungen (Internist), ein Augenarzt oder ein Psychiater beziehungsweise Psychotherapeut. Es gibt zudem Kliniken mit speziellen Schwindelambulanzen (siehe auch unten Abschnitt „Diagnose“).


Schwindelformen und mögliche Ursachen

Schwindel äußert sich vielfältig. Er kann plötzlich, ohne Vorzeichen als Schwindelanfall, häufig in Form von Drehschwindel, auftreten. Solche Schwindelattacken können unterschiedlich lang andauern, von Sekunden bis Stunden, und dann vergehen, um sich nach einer gewissen Zeit wieder einzustellen. Die Attacken setzen häufig auch bei bestimmten Bewegungen, bei körperlichen Belastungen oder in bestimmten Situationen ein. Manchmal halten Schwindelzustände Tage und Monate durchgehend an (Dauerschwindel). Für einige Menschen entwickeln sich Schwindelgefühle zu einem ständigen unangenehmen Begleiter (chronischer Schwindel).

Die jeweiligen Schwindelmuster geben manchmal schon Hinweise auf eine mögliche Ursache. Allerdings geht nicht jedes Krankheitsbild mit nur einer typischen Schwindelform einher. Die Symptome können sich überschneiden und individuell unterschiedlich sein.

– Drehschwindel- oder Schwankschwindelattacken bei bestimmten Haltungen und Bewegungen:

Die Schwindelanfälle setzen ein, wenn der Betroffene seine Kopfhaltung oder die Köperposition verändert. Sie können auch mit unterschiedlichen Bewegungen verbunden sein. Neben Drehschwindel tritt auch Schwankschwindel auf.

  • Die häufigste Schwindelursache überhaupt ist der gutartige Lagerungsschwindel. Die Drehschwindelanfälle ereignen sich typischerweise, wenn der Betroffene zum Beispiel den Kopf zurückbiegt, sich hinlegt, sich im Bett umdreht oder morgens aus dem Bett aufsteht. Die Attacken halten meist einige Sekunden an und können von Übelkeit und Sehstörungen wie Verwackeltsehen begleitet sein. Der vor allem im höheren Lebensalter sehr häufige Lagerungsschwindel lässt sich meist mit einfachen Maßnahmen behandeln oder er vergeht spontan wieder.
    Ein Grund für den Schwindel können hier Ohrsteinchen sein, die sich in den Bogengängen des Innenohrs ablagern und damit zu Irritationen führen. Bestimmte Übungen mit Kopf und Oberkörper helfen jedoch, sie erfolgreich wieder herauszubefördern. Gründe für die Ablagerungen sind oft Abnutzungserscheinungen. Ein Lagerungsschwindel kann aber auch Folge eines Schädeltraumas oder einer Neuritis vestibularis (siehe unten "Drehschwindel als Dauerschwindel") sein.
  • Bewegungsabhängiger Schwank- oder Drehschwindel ist eines der Hauptsymptome einer bilateralen Vestibulopathie. Hier sind das Gleichgewichtsorgan auf beiden Seiten und Teile der Gleichgewichtsnerven in ihrer Funktion gestört. Oft setzen die Dreh- und Schwankschwindelattacken mit bestimmten Bewegungen ein, die Umgebung scheint zu wackeln. Die Betroffenen fühlen sich häufig unsicher und sehen unscharf, wenn sie gehen, vor allem im Dunklen oder auf unebenem Boden. Manchmal haben sie Probleme, sich zu orientieren. Wenn sie sitzen oder liegen, geht es ihnen besser. Die Ursachen für den beidseitigen Ausfall des Gleichgewichtsorgans sind häufig unbekannt. Die Erkrankung kann mit entzündlichen Vorgängen im Gehirn zusammenhängen. Eine Menière-Krankheit (siehe unten) oder eine Gehirnhautentzündung gehören zu möglichen Auslösern. Auch selten eingesetzte Antibiotika (Aminoglykoside) können unter Umständen das Innenohr angreifen und zu Schäden führen.
    Neurologen beachten neuerdings stärker das Canvas-Syndrom. Dieses Krankheitsbild umfasst eine bilaterale Vestibulopathie mit Dreh- und Schwankschwindel, dazu Veränderungen des Kleinhirns mit Koordinationsstörungen, etwa beim Gehen, sowie Nervenstörungen (Polyneuropathie) an den Füßen.

– Plötzlich einsetzende, anfallsartige Schwindelattacken, meist als Drehschwindel, manchmal auch als Schwankschwindel

Die Attacken können ganz spontan, quasi grundlos auftreten und Sekunden, Minuten, aber auch Stunden anhalten. Dazwischen liegen beschwerdefreie Zeiten. Nur manchmal hängen sie mit bestimmten Bewegungen zusammen.

  • Wer zu tief ins Glas geschaut hat, kennt den typischen Drehschwindel. Alkohol verursacht teils heftige Drehschwindelattacken und Gleichgewichtsstörungen. Alkoholsucht führt zu weitreichenden Gesundheitsschäden, die nicht nur das Gleichgewicht dauerhaft beeinträchtigen. Auch bei Alkoholentzug treten Schwindelbeschwerden auf.
  • Kommen zu den Drehschwindelattacken, die "wie aus heiterem Himmel" einsetzen, Hörminderung und Tinnitus auf einem Ohr sowie Übelkeit dazu, ist an eine Menière-Krankheit zu denken. Einige Betroffene empfinden die Anfälle mitunter auch als Lift- oder Schwankschwindel.
    Eingehende Informationen zu diesem Krankheitsbild gibt der Ratgeber „Morbus Menière (Menière-Krankheit)“.
  • Heftige Drehschwindelanfälle und Gleichgewichtsprobleme treten auch bei einer Innenohrentzündung (Labyrinthitis) auf. Lagerungsschwindel (siehe oben „Drehschwindelattacken bei bestimmten Haltungen“) kann ebenfalls ein Zeichen sein. Da zudem meist die Hörsinneszellen mitbetroffen sind, stellen Schwerhörigkeit und Tinnitus weitere Symptome dar, mitunter auch Ohrschmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit. Eine Innenohrentzündung kann unterschiedliche Ursachen haben. Neben Infektionen durch Viren oder Bakterien kommen mitunter Tumore, Unfälle oder Giftstoffe infrage.
  • Manchmal ist eine Innenohrentzündung die Folge einer schweren Mittelohrentzündung. Schwindelbeschwerden bei einer Mittelohrentzündung sind immer ein Warnzeichen. Suchen Sie dann möglichst rasch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt auf.
    Eine chronische Mittelohrentzündung kann weitere Komplikationen mit Schwindelanfällen und Hörstörungen nach sich ziehen, etwa eine Wucherung (Cholesteatom). Hier ist auch übelriechender Ausfluss aus dem Ohr möglich. Infrage kommen zudem Durchbrüche zwischen den Räumen im Innen- und Mittelohr, zum Beispiel eine Perilymphfistel. Sie sind mitunter auch Folge von Verletzungen, etwa eines Schädelbruchs.
  • Selten geht auch ein gutartiger Tumor am Gleichgewichtsnerv (Akustikusneurinom) mit Schwindel einher. Der Tumor breitet sich auf den Hörnerv aus und verursacht deshalb als Leitsymptome einen Hörverlust auf der betroffenen Seite und Tinnitus.
  • Die vestibuläre Migräne, auch Schwindelmigräne genannt, ist eine Sonderform der Migräne. Schwindel kann einmal im Rahmen einer Aura Vorbote eines Migräneanfalls sein. Typisch für die vestibuläre Migräne sind jedoch Drehschwindelanfälle, die ohne ersichtlichen Anlass plötzlich auftreten und in bestimmten Abständen immer wiederkehren. Auch Schwankschwindel und Gleichgewichtsprobleme sind möglich. Mit den Attacken können starke Kopfschmerzen, Sehstörungen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Tinnitus, Übelkeit und Erbrechen verbunden sein. Viele Betroffene haben vor Auftreten der Schwindelbeschwerden schon einmal unter Migräne gelitten. Diese zeigt sich dann, oft nach einer beschwerdefreien Zeit, mit Schwindelattacken in veränderter Form wieder. Manche erleben auch nur Schwindelanfälle, ganz ohne Kopfschmerzen.
  • Bestimmte Gefäßveränderungen in der Nähe des Hirnstamms irritieren bisweilen Gleichgewichts- und Hörnerv. Anlage-, alters- oder krankheitsbedingt schlängelt sich ein Gefäß mehr als gewöhnlich, erweitert sich, pulsiert stärker und bedrängt so den benachbarten Nerv (Vestibularisparoxysmie). Dieser ständige pochende Reiz kann an der Nervenhülle spontane Dreh- oder Schwankschwindelattacken auslösen. Sie dauern meist nicht lange, setzen aber mehrmals am Tag oft kurz hintereinander ein. Häufig kommt Unsicherheit beim Gehen und Stehen dazu. Bluthochdruck kann hier unter anderem eine Rolle spielen (siehe auch unten „Chronischer Schwindel“).
  • Schlagadern (Arterien), die das Gleichgewichtsorgan im Innenohr und das Gleichgewichtssystem im Gehirn versorgen, bilden die sogenannte vertebrobasiläre Strombahn. Sind sie stellenweise verändert oder verengt, können Durchblutungsstörungen in diesen Bereichen die Folge sein. Dabei fällt oft der Begriff vertebrobasiläre Insuffizienz oder Vertebralisinsuffienz. Die Ursachen liegen unter anderem in altersbedingten Elastizitätsverlusten und Verkalkungen der Gefäße (Arteriosklerose), in ungewöhnlichen Gefäßverläufen und Knicken, in Entzündungen und Verletzungen. Auch können eventuell benachbarte Strukturen wie die Halswirbelsäule Gefäßabschnitte von außen einengen.
    Zu den Symptomen vertebrobasilärer Durchblutungsstörungen gehören wiederholte Drehschwindelanfälle, die häufig durch schnelle Kopfbewegungen ausgelöst werden. Oft kommen Kopfschmerzen, vor allem im Bereich des Hinterkopfs und Nackens, Ohrgeräusche, Hörprobleme, Sehstörungen, insbesondere Doppelbilder, dazu. Möglich sind außerdem vorübergehende Sprachstörungen, Gangunsicherheit und die Neigung zu stürzen sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Händen und Armen.

    Verschließt sich ein versorgendes Gefäß im Vertebralis-Basilaris-Gebiet, etwa infolge einer ausgeprägten Arteriosklerose oder eines Blutgerinnsels, ist ein Schlaganfall oder ein schlaganfallähnliches Bild (eine transiente ischämische Attacke, kurz TIA) mit ähnlichen, akut einsetzenden Symptomen möglich (siehe "Alarmzeichen eines Schlaganfalls" im nächsten Abschnitt).
    Mitunter kommt es vor, dass ein Verschluss der Schlüsselbeinschlagader (meist sind dann auch noch andere hirnversorgende Adern verengt) Schwindel, Sehstörungen sowie weitere Symptome wie bei einer Vertebralisinsuffizienz verursacht. Ausgelöst werden die Beschwerden, wenn der Arm auf der Seite, auf der das Gefäß verengt ist, bewegt wird (Subclavian-Steal-Syndrom). Außerdem ist der Blutdruck auf derselben Seite deutlich niedriger, und die Armarbeit kann zu Schmerzen führen.
  • Zu den Alarmzeichen eines Schlaganfalls gehören manchmal ebenfalls eine heftige Drehschwindelattacke und Gangunsicherheit. Dies kann darauf hinweisen, dass Anteile des Gleichgewichtssystems im hinteren/unteren Gehirnbereich geschädigt sind. Ein Beispiel für einen solchen Schlaganfalltyp ist das Wallenberg-Syndrom, das zu vielfältigen Symptomen führt, unter anderem Drehschwindel, Augen"zittern" (Nystagmus), Doppelbilder, verengte Pupille und herabhängendes oberes Augenlid sowie Verlust des Schmerz- und Temperaturempfindens im Gesicht auf der betroffenen Seite, außerdem Störungen auf der anderen Körperseite, Schluckstörungen und Erbrechen.
    Häufiger noch zeigt sich ein Schlaganfall mit Lähmungserscheinungen oder Muskelschwäche und Taubheitsgefühlen auf einer Körperseite sowie Seh- und Sprachstörungen. Kennzeichnend ist zum Beispiel oft ein vorübergehender Sehverlust eines Auges.
    Mehr zu den Symptomen eines Schlaganfalls erfahren Sie im Ratgeber „Schlaganfall (Apoplex)“.
    Achtung: Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. Die Betroffenen sollten umgehend in einem geeigneten neurologischen Zentrum untersucht und behandelt werden. Das gilt auch dann, wenn die Symptome sich kurzfristig wieder zurückgebildet haben sollten.

– Drehschwindel in Verbindung mit Ohnmachtsschwindel

  • Gehen Drehschwindelgefühle mit Sehstörungen, Schwarzwerden vor den Augen, Kopfschmerzen und auch Tinnitus einher, kennzeichnet das häufig eine orthostatische Hypotonie. Das ist ein Blutdruckabfall bei aufrechter Körperhaltung, etwa im Stehen, der auch zu kurzen Ohnmachten (Synkopen) führen kann. Junge Frauen und junge Männer in der Wachstumsphase sind zum Beispiel öfter davon betroffen. Es gibt auch krankhafte Ursachen, etwa Nervenstörungen, wie bei der Parkinson-Krankheit (siehe nachfolgend). Ausführlich informiert der Ratgeber „Ohnmacht (Synkope)“.
  • Parkinson-Kranke leiden neben Bewegungsstörungen und anderen kennzeichnenden Symptomen häufig unter einem niedrigem Blutdruck, einer speziellen Form der orthostatischen Hypotonie. Damit verbunden sind Schwindel, Ohnmachtsgefühle und eine verstärkte Gefahr, zu stürzen. Lesen Sie mehr zu Symptomen, Diagnose und Therapie im Ratgeber „Parkinson Krankheit (Morbus Parkinson)“.

– Drehschwindel als Dauerschwindel, unabhängig oder abhängig von Bewegungen

Zunächst setzt der Schwindel akut ein und hält dann aber über Tage bis einige Wochen an. Dabei kann er mal stärker, mal schwächer werden. Der Drehschwindel geht im Laufe der Zeit oft in ein allgemeines Unsicherheitsgefühl über.

  • Häufigste Ursache ist der Ausfall des Gleichgewichtsorgans auf einer Seite, ausgelöst durch eine Infektion oder eine akute Durchblutungsstörung, die zusätzlich auch den Gleichgewichtsnerv betrifft. Der Fachbegriff hierfür ist Neuritis vestibularis. Die Betroffenen leiden über mehrere Tage bis einige Wochen unter Dauerdrehschwindel und erleben Scheinbewegungen in der Umwelt. Oft kommen Fallneigung, Übelkeit, Stand- und Gangunsicherheiten und mitunter starke Angstgefühle dazu. Die Beschwerden verstärken sich oft bei bestimmten Kopfbewegungen. Sie legen sich nach etwa vier bis fünf Wochen, entweder weil die gesunde Seite die Funktion der erkrankten übernommen hat oder eine sofortige Behandlung Wirkung zeigte.
  • Weitere Ursachen für dauerhaft vorhandene Schwindelgefühle können die Folgen einer Mittelohrentzündung, insbesondere einer chronischen Mittelohrentzündung, und einer akuten Innenohrentzündung sein (siehe oben "Plötzlich einsetzende, anfallsartige Schwindelattacken").
  • Verletzungen an der Schädelbasis, etwa im Bereich des Felsenbeins, in dem sich Mittel- und Innenohr befinden, oder am Hirnstamm führen häufig zu akuten bis dauerhaften Schwindelbeschwerden. Infrage kommt hier auch ein Baro-Trauma, das beim Tauchen oder durch veränderte Luftdruckverhältnisse beim Landeanflug eines Flugzeugs entstehen kann. Ein Baro-Trauma verursacht mitunter Schäden im Ohrbereich und damit Ohrschmerzen und Schwindel. Auch akute Hörprobleme und Tinnitus sind möglich.
  • Schäden an der Halswirbelsäule können sich eventuell auf Gefäße und Nervenbahnen, die für die Gleichgewichtsfunktion eine Rolle spielen, auswirken. Verletzungen, Unfallfolgen (Schleudertrauma), Muskelverspannungen, Fehlbildungen und Abnutzungsprozesse sind unter anderem für Halswirbelsäulenprobleme verantwortlich. Häufige Beschwerden sind Schmerzen, Verspanntheit, zwanghafte Kopfhaltungen. Daneben klagen Betroffene mitunter auch über Drehschwindel und Unsicherheitsgefühle, insbesondere bei bestimmten Kopfbewegungen (sogenannter zervikaler Schwindel). Es ist jedoch noch nicht eindeutig geklärt, ob hier ein unmittelbarer Zusammenhang besteht.

– Benommenheitsschwindel

Wer unter dieser Schwindelform leidet fühlt sich oft benommen, allgemein unsicher und taumelig, empfindet eine Leere im Kopf. Häufig stecken innere Krankheiten oder Nervenstörungen dahinter.

  • Benommenheit kann neben Übelkeit und Schwächegefühl bei Diabetikern eine Überzuckerung anzeigen. Zu den Warnsymptomen einer Unterzuckerung gehören mitunter ebenfalls Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen. Nervenschädigungen (Polyneuropathie) als Folgeerkrankung des Diabetes sind mitunter auch Auslöser für Schwindelbeschwerden. Eingehend über Ursachen, Symptome, Komplikationen, mögliche Folgeerkrankungen und Therapien informieren die Ratgeber "Diabetes mellitus Typ 1" und "Diabetes mellitus Typ 2" auf www.diabetes-ratgeber.net.
  • Geht ein Benommenheitsschwindel mit Sehstörungen wie Verschwommen- oder Doppeltsehen einher, mitunter auch mit Übelkeit, Kopfschmerzen, Druckgefühlen in den Augen, kann ein Augenproblem verantwortlich sein. Einen solchen okulären Schwindel löst zum Beispiel oft eine falsch eingestellte Brille aus. Aber auch Stabsichtigkeit (Astigmatismus) oder hervortretende Augäpfel, etwa aufgrund einer Schilddrüsenüberfunktion im Rahmen der Basedow-Krankheit, Augenmuskellähmungen, ein erhöhter Augeninnendruck und weitere Augenerkrankungen kommen als Ursachen infrage.
  • Einige Medikamente können das Gleichgewichtssystem beeinflussen. Sie haben als Nebenwirkung unter Umständen eher Benommenheitsschwindel, Unsicherheitsgefühle und Gleichgewichtsstörungen, mitunter auch verbunden mit Hörproblemen und Ohrgeräuschen.
    Dazu gehören bestimmte Bluthochdruckmedikamente, sogenannte Schleifendiuretika, die unter anderem auch gegen Bluthochdruck und Herzschwäche eingesetzt werden. Diuretika sind wasserausschwemmende Mittel. Sie können einmal allein schon durch die Blutdrucksenkung Schwindel verursachen (dies gilt prinzipiell für alle Drucksenker), aber in seltenen Fällen auch den Gleichgewichtsnerv direkt beeinträchtigen.
    Weitere Auslöser sind bisweilen  Parkinsonmedikamente, bestimmte Schmerz- und Rheumamittel, starke Beruhigungsmittel (Tranquilizer).
    Antibiotika aus der Gruppe der Aminoglykoside setzen Ärzte nur mehr selten und nur bei schweren Infektionen ein. Da diese Medikamente das Innenohr schädigen können, erfolgt die Behandlung unter strenger Kontrolle (siehe auch oben "Drehschwindel bei bestimmten Haltungen und Bewegungen: bilaterale Vestibulopathie").
    Fragen Sie immer Ihren Arzt um Rat, wenn Schwindelgefühle unter Einnahme von bestimmten Arzneimitteln auftreten. Setzen Sie das Medikament keinesfalls von sich aus ab.
  • Fallneigungsgefühle und Benommenheitsschwindel stellen sich zum Beispiel bei einer Höhenkrankheit ein. Hauptsymptome sind hier oft Kopfschmerzen mit Übelkeit, Atemnot, Herzrasen sowie Verwirrtheit.

– Chronischer Schwindel

Schwindel kann sich als Schwank-, Dreh- oder Benommenheitsschwindel langfristig festsetzen (vergleiche dazu oben "Drehschwindel als Dauerschwindel"). Chronische Formen äußern sich in unterschiedlicher Intensität, je nachdem in welcher Situation sich der Betroffene befindet oder wie er sich allgemein fühlt.

  • Als Ursachen kommen zunächst Störungen im Innenohr infrage, zum Beispiel eine chronische Innenohrentzündung oder altersbedingte Abnutzungserscheinungen im Gleichgewichtsorgan und eingeschränkte Aktivitäten des Gleichgewichtsnervs.
  • Wenn das Gleichgewichtsorgan auf einer Seite geschädigt ist, die andere Seite aber den Funktionsausfall nicht ausgleichen kann, sind ebenfalls dauerhafte Beschwerden möglich (siehe dazu oben "Drehschwindel als Dauerschwindel – Neuritis vestibularis") .
  • Bei chronischem Schwindel kann zudem der Internist gefragt sein. Denn ein zu hoher Blutdruck sowie Herzerkrankungen, etwa Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen oder Erkrankungen der Herzklappen und des Herzmuskels, können unter anderem einen dauerhaft vorhandenen, oft unbestimmten Schwank- und Benommenheitsschwindel zur Folge haben, manchmal verbunden mit Gleichgewichtsstörungen. Für solche Beschwerden ist mitunter auch eine Blutarmut verantwortlich.
  • Nervenschädigungen im Gehirn, eine Multiple Sklerose etwa, führen neben Bewegungsunsicherheit durch Gangstörungen und Gleichgewichtsstörungen bisweilen zu Schwindelgefühlen. Dazu kann es auch durch die bei dieser Erkrankung relativ häufig auftretenden Doppelbilder kommen. Bei der Parkinson-Krankheit treten ebenfalls oft Schwindelbeschwerden in unterschiedlicher Form auf (siehe auch oben "Drehschwindel und Ohnmachtsschwindel").

– Somatoformer Schwindel, phobischer Schwankschwindel, psychogener Schwindel

  • Unter dem Begriff somatoformer Schwindel fassen Experten eine Gruppe von Schwindelleiden zusammen, bei denen die körperlichen Beschwerden deutlich im Vordergrund stehen, sich jedoch keine speziellen körperlichen Ursachen eingrenzen lassen. Das Gleichgewichtssystem ist nicht geschädigt, es liegen auch sonst keine organischen Erkrankungen vor, dennoch leiden die Betroffenen unter Drehschwindelattacken, Schwankschwindel und/oder Benommenheitsgefühlen. Das Krankheitsbild entsteht durch das Zusammenwirken vielfältiger Faktoren, bei denen biologische wie psychische Vorgänge zum Tragen kommen. Ein somatoformer Schwindel kann sich auch nach einer einmal durchgemachten körperlichen Schwindelerkrankung entwickeln. Bei somatoformen Schwindelbeschwerden treten zudem häufig begleitende psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen auf.
    Es ist daher wichtig, dass organmedizinisch und psychosomatisch oder psychiatrisch orientierte Ärzte und Therapeuten hier frühzeitig in abgestimmter Form die Betroffenen betreuen.
  • Der phobische Schwankschwindel zählt zur somatoformen Schwindelgruppe. Er gilt nach dem Lagerungsschwindel (siehe oben) als die zweithäufigste Schwindelursache, bei jüngeren Menschen sogar als die häufigste. Die Schwindelattacken, oft als Schwankschwindel, sind mit Unsicherheitsgefühlen beim Gehen oder Stehen verbunden. Sie setzen in bestimmten Situationen ein, die bekannterweise Ängste (Phobien, siehe auch nächster Abschnitt) auslösen können, etwa im einem Lift, inmitten einer Menschenmenge, beim Überqueren großer, freier Plätze. Dabei kann der Schwindel auftreten, ohne dass die Betroffenen unmittelbare Angstgefühle empfinden. Manchmal werden sie sich einer unterschwelligen Angst erst nach dem Ereignis bewusst. Viele beginnen, die schwindelauslösenden Situationen zu meiden. Manche fühlen sich sicherer, wenn sie gezielt körperlich aktiv sind, zum Beispiel Sport treiben.
  • Psychogener Schwindel: Angsterkrankungen wie Phobien (etwa die Angst vor großen Plätzen, Menschenansammlungen, engen Räumen oder Tieren wie Spinnen), aber ebenso andere Angstformen gehen vielfach mit Schwindelgefühlen einher. Diese sind häufig auch Teil einer mit der Angststörung verbundenen Panikattacke. Typische Symptome sind neben dem Schwindel dann oft Zittern, Herzrasen, Schwitzen, Übelkeit, Atemnot und Ohnmachtsgefühle.
    Menschen mit Depressionen verspüren mitunter einen dauerhaften Schwank- oder Benommenheitsschwindel. Dazu kommen neben kennzeichnenden psychischen Symptomen auch Körperbeschwerden wie Bewegungsunsicherheiten, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, denen keine nachweisbaren organischen Ursachen zugrundeliegen. Solche Beschwerden sind damit letztlich ebenfalls somatoform.
    Eingehende Informationen zu Ursachen, Symptomen und Therapien dieser psychischen Erkrankungen liefern die Ratgeber "Angst", "Phobien (phobische Störung)" und "Depressionen".

Diagnose von Schwindelbeschwerden

Ansprechpartner bei Schwindelbeschwerden ist zunächst der Hausarzt. Je nach Erstverdacht überweist er seinen Patienten bei Bedarf an einen entsprechenden Spezialisten. Das kann ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, ein Neurologe, ein Internist oder ein Psychiater beziehungsweise Psychotherapeut sein. Mitunter wird er auch einen Augenarzt oder Orthopäden hinzuziehen.

An erster Stelle steht das ausführliche Arzt-Patient-Gespräch. Wichtige Hinweise geben dem Arzt die Form der Schwindelbeschwerden, dann Erkrankungen, an denen der Patient leidet oder die er früher durchgemacht hat, sowie seine Lebensumstände. Aufschlussreich sind zudem  Herz-Kreislauf-Untersuchungen, eine erste Prüfung der Ohren, des Bewegungsapparats und der Nervenfunktionen.

Bestimmte Schwindelformen wie Drehschwindel lassen sich an unwillkürlichen, ruckartigen Augenbewegungen, dem Nystagmus, erkennen, entweder schon mit bloßem Auge oder mit einer Spezialbrille. Je nachdem, wie und in welche Richtung die schnellen Augenbewegungen gehen, kann zum Beispiel der HNO-Arzt schon bestimmen, ob die Schwindelursache direkt im Gleichgewichtsorgan oder am Gleichgewichtsnerv zu suchen ist oder ob eher Nervenbahnen im Gehirn betroffen sind. Hörprüfungen können ebenfalls angezeigt sein.

Aufwändige Gleichgewichtsprüfungen wird der HNO-Arzt beziehungsweise der Neurologe durchführen, wenn die Voruntersuchungen noch keine eindeutigen Ergebnisse liefern konnten und weiter der Verdacht besteht, dass das Gleichgewichtssystem geschädigt ist.

Zu den möglichen Untersuchungen beim Neurologen gehören eventuell eine Funktionsprüfung der Hirnnerven, eine Aufzeichnung der Hirnströme sowie bildgebende Verfahren. Der Internist wird Herz, Kreislauf, Gefäße, Blutbild und innere Organe bei Verdacht noch eingehender untersuchen. Ein Psychologe beziehungsweise ein Psychiater geht in Gesprächen und mit entsprechenden Tests Angsterkrankungen und Depressionen auf den Grund.

Mehrere Kliniken in Deutschland haben spezialisierte Schwindelambulanzen und Schwindelzentren eingerichtet. Die Ärzte können dort aufwändigere und spezielle Untersuchungen durchführen, um unklare Krankheitsbilder zu diagnostizieren und um Menschen zu helfen, die unter sehr schweren Schwindelbeschwerden leiden.

Schwindeltherapie: Gleichgewichtstraining gehört meist dazu

Die Behandlung richtet sich nach dem ursächlichen Krankheitsbild. Liegen Entzündungen vor, kommen mitunter Antibiotika zum Einsatz, auch durchblutungsfördernde Mittel oder Kortison können angezeigt sein. Bei heftigen Schwindelbeschwerden bringen oft sogenannte Antivertiginosa, Mittel gegen Schwindel, Hilfe. Einen gutartigen Lagerungsschwindel behandeln die Ärzte meist erfolgreich mit gezielten Übungen beziehungsweise ausgewählten Lagerungsmanövern. Tumore oder Gefäßprobleme erfordern möglicherweise eine Operation, Wucherungen wie zum Beispiel ein Cholesteatom (siehe oben „Plötzlich einsetzende, anfallsartige Schwindelattacken“, Stichwort „Mittelohrentzündung“) unbedingt.

Unerlässlich ist in der Regel ein begleitendes Gleichgewichtstraining, das das Gleichgewichtssystem allgemein stärkt, notwendige Heilungsprozesse unterstützt sowie eine eventuell notwendige Kompensation fördert.

Das Gleichgewichtssystem im Gehirn ist lernfähig (siehe oben). Körperliche Aktivität und gezielte Gleichgewichtsübungen sind deshalb der Schlüssel für mehr Bewegungssicherheit. Wer sich regelmäßig bewegt, im Zweifelsfall in Absprache mit seinem Arzt, wer sich ausgewogen ernährt, Alkohol und Nikotin meidet sowie Stress abbaut, trägt dazu bei, auch die Gefäße, den Stoffwechsel und seine Psyche gesund zu erhalten – alles wichtige Voraussetzungen für ein gesundes Gleichgewicht.

 


Fachliteratur und Fachredaktion

Probst, R., Grevers, G., Iro, H.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Thieme Verlag, 2008
Mumenthaler, M., Mattle, H.: Neurologie, Thieme Verlag, 2008
Möller, H.-J., Laux, G., Deister, A.: Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme Verlag, 2009
Herold, Gerd und Mitarb.: Innere Medizin, 2012
Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Leitlinien Schwindel – Diagnostik, in: Diener, H.-Ch., Weimar, Ch. (Hrsg.): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme Verlag 2012
Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Leitlinien Schwindel – Therapie, in: Diener, H.-Ch., Weimar, Ch. (Hrsg.): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme Verlag 2012
Schaefert R., Hausteiner-Wiehle C., Häuser W., Ronel J., Herrmann M., Henningsen P.: Klinische Leitlinie: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden. Dtsch Arztebl. 109(47): 803–13, 2012
Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie: Vertebralisinsuffizinz (Leitlinien zu Diagnostik von Stenosen der Vertebralarterien), 2008, abgerufen am 9.1. 2013 auf: www.gefaesschirurgie.de/gesellschaft/kommissionen/leitlinienkommission.html (www.apotheken-umschau.de ist nicht verantwortlich und übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Internetseiten)

 

Fachredaktion: Dr. med. Claudia Osthoff

 


Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.




Bildnachweis: W&B/Ulrike Möhle, PhotoDisc/ RYF

Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de; 06.03.2009, aktualisiert am 19.02.2013
Bildnachweis: W&B/Ulrike Möhle, PhotoDisc/ RYF

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