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Schleimbeutelentzündung:
Diagnose

Um eine Schleimbeutelentzündung festzustellen, genügt dem Arzt oft die ausführliche Befragung des Patienten zu den Entstehungsmöglichkeiten (Vorgeschichte, Anamnese) und die körperliche Untersuchung


Die Untersuchung liefert dem Arzt wichtige Hinweise für die Diagnose

Zunächst befragt der Arzt den Betroffenen nach seinen konkreten Beschwerden. Da eine Schleimbeutelentzündung in vielen Fällen auf einseitige und immer wiederkehrende körperliche Belastungen zurückgeht, erkundigt sich der Mediziner gezielt nach körperlichen Aktivitäten, die eine Bursitis auslösen können. Auch Unfälle, Verletzungen oder Vorerkrankungen sind von Interesse.

Bei der körperlichen Untersuchung achtet der Arzt vor allem auf typische Anzeichen an der betroffenen Stelle wie Schwellung, Schmerzen bei Druck oder Bewegung, gerötete Haut oder eine tastbare Flüssigkeitsbewegung unter der Haut (Fluktuation). In schweren Fällen breitet sich eine Schleimbeutelentzündung auf die Umgebung oder die ganze Extremität  aus. Dann können vergrößerte Lymphknoten tastbar sein.


Falls die Gründe für die Entstehung einer Schleimbeutelentzündung trotz intensiver Befragung zur Vorgeschichte unklar bleiben oder sich ein Schleimbeutel ohne ersichtlichen Grund bereits mehrfach entzündet hat, kann eine Ultraschall-Untersuchung eventuell Klarheit bringen, wenn die Schleimbeutel nicht an der Oberfläche liegen und so äußerlich nicht beurteilt werden können.

Der Arzt ordnet in manchen Fällen eine Röntgen-Untersuchung an. Sie kann veränderte oder verletzte Knochenstrukturen oder krankhafte Gelenkveränderungen sichtbar machen (zum Beispiel bei einer Gichtarthritis oder die Steilstellung der Hüfte, die mit einer Bursitis über dem Hüftrollhügel kombiniert sein kann).

Eine Blut-Untersuchung kann helfen, weitere mögliche Auslöser zu erkennen, zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen wie Gicht.



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www.apotheken-umschau.de; 13.09.2005, aktualisiert am 27.09.2011
Bildnachweis: istock/acehot

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