Sobald das Reiseziel feststeht, kann mit der konkreten Planung begonnen werden: Wird eine Auslandsreiseversicherung benötigt? Welche Impfungen werden bei der Einreise verlangt? Wenn ein Hund mitgenommen wird, sind vielleicht ebenfalls Impfungen oder ein Gesundheitszeugnis nötig? Welche Impfungen wie etwa gegen Tetanus oder Zecken sollten aufgefrischt werden? – Am besten frühzeitig einen Termin beim Hausarzt oder im Tropeninstitut ausmachen, um einen Impfplan aufzustellen oder über Prophylaxe etwa bei Malaria zu sprechen.
Was in den Koffer soll
Wer regelmäßig Medikamente einnimmt oder etwa bestimmte Augentropfen bevorzugt, besorgt sich die Mittel am besten frühzeitig. Menschen, denen auf Reisen oft übel wird, finden in der Apotheke Mittel gegen Reisekrankheit. Um eine Reiseapotheke zu erstellen, helfen Checklisten. Wichtig sind Schmerzmittel, Mittel gegen Magenverstimmung, Durchfall, Verstopfungen und Blähungen. Als Hilftreich können sich Beruhigungs- und Schlafmittel erweisen, eine Salbe oder Gel für Verstauchungen und Prellungen sowie Verbandpäckchen, Wundschnellverband, Pinzette, Schere und ein Fiebertherometer. Je nach Reiseziel und Art der Reise lohnt es Abwehrmittel gegen Mücken und Zecken einzupacken, Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand, sowie Sonnencreme. Manchmal entpuppen sich Blasenpflaster, ein Fußbad und eine Fußcreme – etwa nach einer langen Wanderung – als wahre Wohltat. In den Apotheken gibt es auch kleine Erste-Hilfe-Taschen, die nicht viel wiegen und gut bei einer Rad- oder Bergtour in den Rucksack gesteckt werden können.