Die Krankheit verläuft in aller Regel chronisch oder in wiederkehrenden Schüben, wobei kürzere oder längere akute Phasen mit Perioden ohne oder mit wenigen Symptomen wechseln können. Schweregrad und Ausdehnung sind individuell und sehr unterschiedlich. Eine endgültige Heilung ist bisher nicht möglich. Bei rund 25 Prozent der Erkrankten – so der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) – kommt es jedoch zu einer spontanen Abheilung der Hauterscheinungen. Das führe immer wieder zu Meldungen über vermeintliche Wunderheilungen. Realistisches Ziel sei jedoch eine möglichst lange Zeit ohne belastende Hautsymptome und Schmerzen an den Gelenken.
Betroffene Personen können die Gefahr neuer Schübe mindern und den Krankheitsverlauf abmildern. Dafür steht ihnen eine große Zahl vorbeugender und therapeutischer Maßnahmen zur Verfügung – angefangen von Badezusätzen und Salben bis hin zu gentechnisch hergestellten Wirkstoffen, den so genannten Biologicals (siehe Vorbeugung und Behandlung).
Mehr als die Hälfte aller Betroffenen erkrankt vor dem 25. Lebensjahr erstmals an Schuppenflechte (Typ1-Psoriasis). Der seltenere Spättyp (Typ2-Psoriasis) bricht erst im fünften bis sechsten Lebensjahrzehnt aus. Im Kindesalter ist die Schuppenflechte – im Vergleich zur Neurodermitis – zwar recht selten, doch es gibt sie.