Pfeiffersches Drüsenfieber: Ursachen und Risikofaktoren

Ursache des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr Virus. Da es sich im Speichel befindet, scheint dies die Hauptübertragungsquelle zu sein
aktualisiert am 24.08.2016

Durch Küssen können Epstein-Barr Viren übertragen werden

Jupiter Images GmbH/BrandXPictures

Der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr Virus (EBV), welches zu den Herpesviren gehört. Aus diesem Grund wird es häufig auch als Humanes Herpesvirus 4 (HHV 4) bezeichnet.

EBV befindet sich im Speichel von infizierten Personen. Es wird daher typischerweise durch direkten Kontakt übertragen, wie zum Beispiel beim Küssen.

In den meisten Fällen stecken sich Menschen bei Personen an, die sich mit dem Virus zwar angesteckt haben, das Pfeiffersche Drüsenfieber bei ihnen aber noch nicht ausgebrochen ist – also während der Inkubationszeit. Nach einer Infektion verbleibt der Erreger, wie alle Herpes-Viren, lebenslang im menschlichen Körper und siedelt sich in den sogenannten Gedächtnis-B-Lymphozyten an. Die spielen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr.

Das Virus kann bei Menschen, die sich mit EBV angesteckt haben, immer mal wieder mit dem Speichel ausgeschieden werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Krankheit erneut ausbricht. Das Virus befindet sich hierbei – ohne Symptome auszulösen – im Speichel von längst wieder gesunden Personen. So kann es effektiv auf andere Menschen, zum Beispiel von den Eltern auf die Kinder, übertragen werden. Dies ist auch der Grund, warum 95 Prozent der Erwachsenen das Virus bereits in sich tragen.


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