Osteoporose

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen. Was man dagegen tun kann

von Dr. med. Claudia Osthoff, aktualisiert am 08.11.2016

Osteoporose: Frauen erkranken doppelt so oft wie Männer. Zu den typischen Folgen gehören Brüche des Oberschenkelknochens

W&B/Marcel Weber, Szczesny/bearb.Neisel

nach obenOsteoporose – Was ist das?

Bei Osteoporose ist das Knochengefüge geschwächt: aufgrund eines niedrigen Mineralsalzgehaltes, einer geringen Knochendichte, einer gestörten Knochenarchitektur. Dann kann es schon bei mäßiger äußerer Krafteinwirkung zu einem Knochenbruch kommen. In erster Linie passiert das am Oberschenkel(hals)knochen, an den Wirbeln, am Arm.

In diesem Beitrag geht es vor allem um Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren und bei Männern über 60 Jahren: die sogenannte primäre Osteoporose. Manchmal lösen bestimmte Erkrankungen oder Behandlungen eine Osteoporose aus. Dann sprechen Ärzte von einer sekundären Osteoporose. Infrage kommen hier zum Beispiel Nieren-, Leber- und Darmerkrankungen sowie Hormon- und Stoffwechselkrankheiten.


Fachliche Beratung: Professor Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h. c. Christian Kasperk (siehe unten)

Uniklinik Heidelberg Medienzentrum.

Osteoporose – oft, aber nicht immer nur Frauensache

Frauen haben im Vergleich zu Männern ein nahezu doppelt so hohes Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Der Hauptgrund: Nach den Wechseljahren mangelt es ihnen an dem Geschlechtshormon Östrogen, das die Knochen schützt. Außerdem ist das Knochensystem bei Frauen von Natur aus "feiner" gebaut.

In Zahlen sieht das so aus: Im Alter über 50 erleidet eine von zwei Frauen einen Knochenbruch wegen Osteoporose. Zwischen 50 und 60 Jahren hat mindestens jede sechste bis siebte Frau (über 15 Prozent) Osteoporose. Bei den über 70-Jährigen betrifft es über 45 Prozent, also fast die Hälfte. Bei Männern lässt sich die Erkrankung deutlich mehr Zeit – im Durchschnitt tritt Osteoporose bei ihnen erst zehn Jahre später auf. Vor allem Alterungsvorgänge und Lebensstilfaktoren begünstigen hier einen Knochenschwund (im Fachdeutsch: Knochensubstanzverlust).

Bei beiden Geschlechtern kann es zudem infolge anderer Krankheiten und Medikamentenbehandlungen zu einer Osteoporose kommen (sekundäre Osteoporoseformen, siehe oben). Darauf gehen andere Ratgebertexte auf diesem Gesundheitsportal ein, die über die entsprechenden Krankheitsbilder informieren.

Wie kommt es zu Osteoporose?

Wird zu viel Knochensubstanz und -struktur abgebaut, entwickelt sich eine Osteoporose. Dabei übersteigt der Verlust den normalen, ab etwa 30 Jahren einsetzenden Abbau der Knochenmasse von zirka einem Prozent jährlich. Schon bei geringfügigen Verletzungen oder gar alltäglichen Belastungen, also ohne "adäquates Trauma oder niedrigtraumatisch", wie Ärzte sagen, kann ein betroffener Knochen brechen.

Typisch für Osteoporose sind Brüche hüftnah am Oberschenkelknochen, zum Beispiel des Schenkelhalses, sowie des Ober- oder Unterarms oder von Rippen, und besonders Wirbelbrüche (Brüche der Wirbelkörper). Mit der Anzahl und dem Schweregrad mehr oder weniger spontan entstandener Wirbelkörperbrüche steigt das Risiko für weitere Knochenbrüche deutlich, besonders im ersten Jahr.


Kurs: Osteoporose

Osteoporose richtig behandeln

Noch immer nehmen viele Frauen Osteoporose als unvermeidliche Alterserscheinung einfach so hin. Völlig ohne Grund. Durch Vorsorge, rechtzeitige Diagnose, geeignete Therapien und etwas Vorsicht im tagein tagaus bekommt ein jeder die Krankheit weitesgehend in den Griff. Wie das genau geht, lernen Sie in der Gesundheitsakademie. Hier klicken »

nach obenSymptome und Folgen der Osteoporose

Osteoporose entwickelt sich schleichend und bleibt lange symptomlos. Einige Betroffene leiden manchmal schon länger oder in letzter Zeit vermehrt unter unklaren Rückenschmerzen oder auch sogenannten Stressfrakturen, wobei beginnende Wirbelkörperbrüche oder Stressfrakturen in normalen Röntgenbildern nicht erkennbar sind, sondern nur durch eine Magnetresonanztomografie (MRT).

Andere berichten vielleicht über eine Art Schwächegefühl im Rücken. Eindeutige Warnzeichen gibt es aber nicht. Irgendwann kann es erkennbar zum Knochenbruch kommen – typischerweise aus unverhältnismäßigem Anlass, eben niedrigtraumatisch: ein Sturz aus dem Stand, manchmal auch nur das Abstützen der Hand, eine Drehbewegung, ein Hochrecken, etwa beim Wäscheaufhängen, ein kräftiger Hustenstoß.

An den Wirbeln kommt es häufiger zu "Sinterungsbrüchen": Ein oder mehrere Wirbelkörper sacken in sich zusammen, verformen sich etwa keil- oder wannenförmig und verlieren an Höhe. In der Bruchzone krümmt sich die Wirbelsäule nach vorne und verkürzt sich. Die Folgen: Größenabnahme und ein Rundrücken. Auch kann das sogenannte Tannenbaumphänomen entstehen: Die Haut fällt von der Mittellinie am Rücken aus vermehrt in Falten zu beiden Seiten hin herab, was an die Form eines Tannenbaums erinnert. Der Becken-Rippen-Abstand verringert sich schließlich auf weniger als zwei Zentimeter, normal wäre etwa das Doppelte. Der Bauch wölbt sich mehr nach vorne. Je nach Ausprägung bereitet der Rundrücken aber nicht nur optisch, sondern auch körperlich Probleme: So können zum Beispiel Kurzatmigkeit und Sodbrennen (Refluxbeschwerden) auftreten.

Patienten, die zu Stürzen neigen, haben ein erhöhtes Knochenbruchrisiko. Sie sind meist weniger gut mit Muskeln gewappnet, weniger kräftig, weniger mobil. Geschwächt ist auch ihr Knochensystem. Häufig haben sie Probleme mit dem Gleichgewicht, und ihre Schutzreflexe reagieren langsamer. Die Angst, zu stürzen, macht sie noch unsicherer. So entsteht ein Teufelskreis.

Knochenbrüche können den Alltag und die Lebensqualität erheblich einschränken. Nach einem Oberschenkelhalsbruch oder Wirbelbruch aufgrund einer Osteoporose bleiben Betroffene, vor allem ältere Menschen, häufig bettlägerig. Der Aktivitätsverlust schwächt das Knochensystem weiter. Schließlich können Knochenbrüche die Lebensspanne verkürzen. Im ersten Jahr nach dem Bruch ist das Sterblichkeitsrisiko am stärksten erhöht.


nach obenRisikofaktoren der Osteoporose

Verschiedene Risikofaktoren können eine Osteoporose und dadurch ausgelöste Knochenbrüche begünstigen. Dazu gehören allgemeine Faktoren, die nicht beeinflussbar sind, etwa das Lebensalter und Geschlecht. Es kommen aber auch beeinflussbare Faktoren zum Tragen, etwa Rauchen oder Untergewicht. Wie schon erwähnt, können auch Krankheiten eine – in dem Fall sekundäre – Osteoporose nach sich ziehen, ebenso bestimmte Medikamentenbehandlungen.


Für Interessierte: Was absolutes und relatives Knochenbruchrisiko bedeuten


Das individuelle absolute Risiko eines Patienten für Hüft- und Wirbelbrüche ist ein wichtiger Vorhersagewert dafür, ob Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen im Hinblick auf eine Osteoporose im Einzelfall sinnvoll sind. In die Risikoabschätzung fließen Aspekte ein wie Alter, Geschlecht und die Knochendichte. Das absolute Risiko wird als 10-Jahresbruchrisiko in Prozent angegeben: Damit ist die Wahrscheinlichkeit gemeint, dass jemand in den nächsten zehn Jahren einen osteoporotischen Knochenbruch erleidet.

Beträgt das Risiko über 20 Prozent, empfehlen Ärzte eine Basisdiagnostik auf Osteoporose. Bei über 30 Prozent raten sie zu einer Behandlung (siehe unten, Abschnitte "Diagnose der Osteoporose"). Ein Beispiel für Letzteres: Eine 67-jährige Frau, bei der eine Knochendichtemessung einen sogenannten T-Wert von -2 ergeben hat, die raucht und deren Mutter bereits einen Hüftbruch aus geringfügigem Anlass hatte. Mehr zum T-Wert im Abschnitt "Diagnose der Osteoporose".

Die Häufigkeit für ein Ereignis, etwa einen Knochenbruch, steigt bei Menschen mit einem bestimmten Risikofaktor im Vergleich zu Menschen ohne diesen. Hier kommt der Begriff des relativen Risikos ins Spiel. Es gibt an, um welchen Faktor das absolute Risiko jeweils erhöht ist. Lässt ein Umstand das absolute Risiko 1,5- bis 2-fach steigen, so gilt er als mäßiger Risikofaktor. Das ist bei vielen Risikofaktoren, die für Einschätzung des Knochenbruchrisikos bedeutsam sind, der Fall, wie die nachfolgende Listung zeigt. Um das Gesamtrisiko zu kalkulieren, nutzen Ärzte bestimmte Vorhersagemodelle.


Nicht beeinflussbare Risikofaktoren für Knochenbrüche

- Lebensalter: Vermutlich verschlechtert sich altersbedingt die Knochenqualität. Zwischen dem 50 und 90. Lebensjahr steigt die Häufigkeit zum Beispiel von Hüftbrüchen pro Jahrzehnt bei Frauen und Männern um das Zwei- bis Vierfache.

- Geschlecht: Frauen haben bei vergleichbarer Knochendichte und im selben Alter wie Männer ein etwa doppelt so hohes Risiko für osteoporotische Knochenbrüche.

- Familiäre Veranlagung: Hatte ein Elternteil eine erhöhte Knochenbruchneigung und infolgedessen zum Beispiel einen "Hüftbruch" beziehungsweise Oberschenkelhalsbruch erlitten, so lässt das auf ein mögliches erbliches Osteoporoserisiko auch für die Nachkommen schließen.


Beeinflussbare Risikofaktoren für Knochenbrüche

- Untergewicht: Der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) beträgt bei Untergewicht unter 20. Berechnet wird der BMI (kg/m2), indem man das Körpergewicht durch das Quadrat der Körpergröße teilt. Zu geringes Körpergewicht ist mit einer erniedrigten Knochendichte verbunden und erhöht das Risiko für Oberschenkelhalsbrüche und andere Knochenbrüche, wie sie für Osteoporose typisch sind.

Wer aber nun denkt, Übergewicht könnte dagegen vor Knochenbrüchen schützen, liegt falsch. Die beste Option ist Normalgewicht.

- Lebensstil: Vitamin D- und Kalzium-Mangel sowie Rauchen (jeweils mäßige Risikofaktoren) sind für die Knochen ungünstig. Was Sie hier tun können, lesen Sie im Abschnitt "Der Osteoporose vorbeugen – geht das?"

Weitere Osteoproserisiken: Bestimmte Erkrankungen, Gebrechlichkeit, Sturzneigung

Einige Krankheiten können eine Osteoporose zur Folge haben (sekundäre Form) oder eine primäre Osteoporose verstärken. Eine sekundäre Osteoporose kann schon bei jüngeren Patienten, weit vor dem typischen Osteoporosealter, auftreten und zu Knochenbrüchen führen. Häufig sind Hormon- und Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Überfunktion der Schilddrüse (auch unter der Einnahme von zu hoch dosiertem Schilddrüsenhormon) oder Diabetes mellitus, vor allem Diabetes Typ 1, die Ursache. Seltener stecken ein sogenanntes Cushing-Syndrom (Kortisol im Überfluss im Körper vorhanden), ein primärer Hyperparathyreoidismus oder ein Wachstumshormonmangel dahinter.

Bestimmte Nieren- oder Magen-Darm-Erkrankungen können den Eiweiß-, Mineralstoff- und Vitaminhaushalt stören und so ebenfalls auslösend sein. Auch chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen, vor allem die rheumatoide Arthritis, führen häufiger zu Osteoporose.

- Deutlich eingeschränkte Beweglichkeit: Wer nur noch weniger als hundert Meter gehen oder die eigene Wohnung gar nicht mehr verlassen kann, ist vermehrt für Osteoporose gefährdet.

- Wiederholte Sturzneigung: Die Neigung, ohne äußere Einwirkung häufiger zu stürzen, setzen Experten bei Frauen nach den Wechseljahren und bei älteren Männern, besonders in der Altersgruppe ab 70 Jahren, mit einem erhöhten osteoporotischen Knochenbruchrisiko in Beziehung. Zudem erhöhen auch manche Medikamente das Sturzrisiko.


Medikamente und Osteoproserisiko

Auch hier fehlt es an Beispielen nicht. So erhöht eine Kortisonbehandlung das Risiko für Knochenbrüche je nach Dosis und Dauer der Therapie und abhängig von der zu behandelnden Grunderkrankung eindeutig. Auch längere Zeit eingenommene Medikamente gegen Epilepsie können die Knochendichte und das Knochenbruchrisiko beeinflussen. Unter Aromatasehemmern gegen Brustkrebs, bei der antihormonellen Therapie von Prostatakrebs (antiandrogene Therapie) oder bei Langzeiteinnahme von Protonenpumpenhemmern gegen säurebedingte Erkrankungen des Magens, der Speiseröhre und des Zwölffingerdarmes kann das Osteoporoserisiko ebenfalls ansteigen.

Manche Medikamente erhöhen die Sturzgefahr und damit natürlich auch das Risiko für Knochenbrüche. Dazu zählen Neuroleptika (Antipsychotika), Antidepressiva, Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine, außerdem Blutdrucksenker.

Der Arzt wird bei erhöhten Osteoporoserisiken durch andere Krankheiten oder Medikamente das Knochensystem sorgfältig überwachen. Nimmt ein Patient zum Beispiel Schilddrüsenhormon (L-Thyroxin) ein, tragen regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenwerte im Blut dazu bei, dass diese Parameter im Normalbereich bleiben und die Knochen nicht stören. In anderen Fällen wird der Arzt eine Umstellung der Medikamentenbehandlung erwägen oder aber bei hohem Knochenbruchrisiko und unverzichtbarer Arzneitherapie eine vorbeugende Osteoporosetherapie einleiten (siehe unten: Abschnitt "Therapie der Osteoporose").


Die Kraft trainieren

Image Source/RYF

nach obenDer Osteoporose vorbeugen – geht das?

Gegen Osteoporose und Knochenbrüche lässt sich durchaus einiges vorbeugend tun – ein Leben lang. Je früher, desto besser, um den Knochen eine gute Ausgangsstabilität zu verschaffen. Wichtige Punkte: Muskeln stärken und auf einen knochenfreundlichen Lebensstil achten.

Muskeln stärken

Inzwischen weiß es jeder: Regelmäßige körperliche Bewegung von Kindesbeinen an hält Körper und Geist fit und sorgt für Wohlbefinden. Stabilen Knochen zuliebe darf es noch etwas mehr sein: Individuell geeignetes Krafttraining nach Maß und körperlicher Verfassung, am besten anfangs begleitet von einem Physiotherapeuten, Dehnübungen oder Tai Chi können den Knochenaufbau gezielt anregen.

Wer erstmals oder wieder neu in ein Aktivprogramm einsteigt – im Allgemeinen gilt diese Empfehlung ab 35 Jahren –, sollte sich sicherheitshalber vorher vom Arzt checken und beraten lassen, wie er sich belasten kann.

Falls Sie schon mit Osteoporose-Gymnastik oder Kräftigungsübungen vertraut sind, sollten Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten täglich trainieren. Denken Sie immer auch an aufrechte Körperhaltung, meiden Sie abrupte Bewegungen und Heben schwerer Gegenstände. Wenn Sie sich bücken müssen, den Rücken möglichst gerade halten und, so gut es geht, Hüften und Knie beugen (Hockstellung).

Tipp: Jede alltägliche körperliche Aktivität ist immer noch viel besser als gar keine. Obwohl Ausdauersportarten wie etwa Wandern, Nordic Walking, Jogging, Radfahren oder Schwimmen nicht so viel am Knochen bewirken wie Krafttraining oder Ballspiele (zum Beispiel Tennis, Fußball), sind sie mit ihren zielgerichteten Bewegungen dennoch knochenaktiv. Auch haben sie viele andere positive Wirkungen, etwa auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem. Individuell kann ein Mix aus Ausdauer- und Krafttraining eine gute Option sein.


Gute Kalziumquellen: Milchprodukte, grünes Gemüse

PhotoDisc

Ernähren Sie sich knochenfreundlich

Knochen mögen Kalzium, Vitamin D hilft dem Körper, das Kalzium zu nutzen, und wirkt an ausgeglichenen Kalziumspiegeln mit. Doch bei der Versorgung mit dem einen wie dem anderen kann es manchmal Probleme geben. Kalzium- und Vitamin-D-Mangel können das Risiko für Knochenbrüche erhöhen.

Wissenswertes zur Versorgung mit Vitamin D und Kalzium

Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium über den Darm und den Einbau des Mineralstoffs in den Knochen. Wichtig ist es darüber hinaus auch für Nerven und Muskeln, die Haut und das Immunsystem. Die Versorgung über die Ernährung ist grundsätzlich unzureichend: Nur wenige Nahrungsmittel, zum Beispiel fetter Fisch, liefern das Vitamin. Unter Einfluss von Sonnenlicht kann der Körper aber einen Großteil des täglichen Bedarfes aus einer Vorstufe in der Haut selbst bilden; Leber und Nieren stellen die hormonartigen Aktivformen des Vitamins her.

Viele Faktoren beeinflussen die Produktion von Vitamin D in der Haut: die geografische Lage, die Hautbeschaffenheit bis hin zum Hauttyp, die besonnte Hautfläche, die Jahres- und Tageszeit, Lebensalter und Gesundheitsstand. Wie lange man sich der Vitamin-D-Versorgung zuliebe in der Sonne aufhalten sollte, ist derzeit unklar. Einige Experten empfehlen etwa in den Sommermonaten eine Dauer von 20 bis 30 Minuten pro Tag. Dabei sollten Gesicht, Arme und Hände besonnt werden. Zugleich gilt es, die Haut zuverlässig vor Sonnenbrand zu schützen.

Eine ausgeglichene Versorgung mit Vitamin D wirkt sich günstig auf den Knochenaufbau aus. Für Vitamin-D-Mangel sind vor allem Babys, Kleinkinder und ältere Menschen gefährdet. Zur Vorbeugung von Rachitis erhalten Babys im ersten Lebensjahr, eventuell auch noch in den Wintermonaten im zweiten Lebensjahr, Vitamin D (Rachitisprophylaxe).

Bei älteren Menschen sind Haut und Nieren weniger Vitamin-D-produktiv als in der Jugend. Gelegenheiten zu Aufenthalten im Freien können seltener werden, ebenso mangelt es häufiger an einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung. Wenn auch per se kein üppiger Vitamin-D-Quell, kann diese immerhin das gleichfalls notwendige Kalzium liefern.

Die Betroffenen können das Vitamin ebenfalls als Präparat zusätzlich aufnehmen (Supplementation). Bei der Einnahme ist es wichtig, die Hinweise des Arztes zum Zeitpunkt und zur Dosis einzuhalten. Empfohlene Dosierungen für ältere Erwachsene mit unzureichender Eigenbildung: 10 bis 20 Mikrogramm (μg) Vitamin D oder 800 bis 1000 IE (IE = Internationale Einheiten; 1 μg = 40 IE) pro Tag. Das fettlösliche Vitamin nimmt man besten zu den Hauptmahlzeiten ein. Mögliche Gegenanzeigen sind zum Beispiel Nierensteine oder Störungen des Parathormonhaushaltes. Parathormon stammt aus den Nebenschilddrüsen.

Auch bei der Kalzium-Supplementation gilt: Sie sollte vor allem dann in Erwägung gezogen werden, wenn eine Versorgung über die Nahrung nicht sichergestellt werden kann, zum Beispiel weil man einfach nicht die Zeit hat, stets auszurechnen, ob man auf die empfohlenen 1000 Milligramm Kalzium pro Tag mit der normalen Ernährung kommt. Aber eine tägliche Kalziumzufuhr von insgesamt 1000 bis höchstens 2000 Milligramm (Erwachsene) scheint vor allem in Kombination mit der empfohlenen täglichen Vitamin-D-Aufnahme unproblematisch.

Gegenanzeigen sind Krankheiten wie Überfunktion der Nebenschilddrüsen (hier: primärer Hyperparathyreoidismus), wiederum Nierensteine oder zum Beispiel Sarkoidose, die bekannteste Erkrankung aus der Gruppe der sogenannten Granulomatosen, in aktiven Phasen.

Auch Patienten mit Nierensteinen sollten durchaus kalziumreiche Lebensmittel wie Milchprodukte in ausreichender Menge verzehren. Empfohlen wird außerdem, einen übermäßigen Fleisch- und Wurstkonsum zu vermeiden, wobei gerade auch im höher betagten Lebensalter auf eine ausreichende Eiweißversorgung geachtet werden sollte. Hier ist die individuelle Beratung durch den Hausarzt wichtig.

! Achtung: Besonders unter der Behandlung mit speziellen Osteoporose-Medikamenten wie Bisphosphonaten oder Denosumab ist eine ausreichende tägliche Versorgung mit Vitamin D und Kalzium entscheidend (mehr dazu im Abschnitt "Therapie der Osteoporose" weiter unten).


So vermeiden Sie Stürze

Räumen Sie Stolperfallen aus dem Weg, etwa herumliegende Kabel, sperrige Möbel, unebene oder verrutschende Teppiche. Vorsicht bei glatten oder feuchten Böden. Sorgen Sie für gute Beleuchtung, die richtige Brillenstärke, keine auf dem Boden schleifende Bekleidung und gut sitzendes Schuhwerk. Nie ohne geeignetes Schuhe winterliche Straßen erkunden; benutzen Sie eventuell einen montierbaren Gleitschutz. Und im Haus an kritischen Stellen – Toilette, Badewanne, Dusche  - Griffe oder Geländer anbringen.

Eventuell kommt ein Training zur Sturzvorbeugung – ein Kraft-, Geschicklichkeits- und Gleichgewichtstraining – in Betracht. Wer zum Beispiel die Beinmuskeln kräftigt, wird sich mit der Zeit schon sicherer fühlen. Geeignete Empfehlungen kann der Arzt geben. Ob ein sogenannter Hüftprotektor (Hilfsmittel in Form einer Schutz-Unterhose mit seitlichen Verstärkungen) wirklich Hüftbrüche verhindern kann, ist nach der aktuellen Datenlage nicht gesichert.


Untergewicht geht an die Reserven

PhotoDisc/ RYF

Untergewicht regulieren

Wer keinen Knochenschwund riskieren möchte, sollte zeitlebens Untergewicht vermeiden, das heißt einen Body-Mass-Index von 20 bis 25 haben. Denn sonst könnte der Kalziumvorrat zu knapp sein. Untergewicht kann über einen Nährstoff- und Kalziummangel das Risiko für Oberschenkelhalsbrüche verdoppeln und auch für andere osteoporotische Brüche erhöhen. Nach den Wechseljahren können Frauen noch eine kleine Reserve an Östrogenen im Muskel- und Fettgewebe bilden.

Die Geschlechtshormone hemmen den Knochenabbau und fördern den Knochenaufbau. Bei Untergewicht entfällt auch dieser Bonus. Versuchen Sie, mithilfe einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung ein normales Gewicht aufzubauen. Einen unklaren Gewichtsverlust beispielsweise sollten Sie vom Arzt untersuchen lassen.


Auch den Knochen zuliebe: Auf Alkohol und Rauchen verzichten

Konsum von zu viel Alkohol birgt das Risiko einer Mangelernährung und damit eines Kalziumdefizits. Das schwächt die Knochen. Nehmen Sie also möglichst wenig Alkohol zu sich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Frauen ein Tages-Limit von höchstens 10 Gramm Alkohol (zum Beispiel etwa 0,1 Liter Sekt, 11 Vol.-%), für Männer höchstens 20 Gramm (zum Beispiel 0,5 Liter Bier, 5 Vol.-%).

Besser noch, Sie verzichten ganz auf Alkohol. Gute Gründe dafür gibt es genügend. Alkohol schädigt unter anderem die Leber, das Gedächtnis, mitunter auch das Gehör. Er erhöht das Krebsrisiko, insbesondere für Brustkrebs, Mund- und Rachenkrebs sowie Speiseröhrenkrebs.

Rauchen begünstigt ebenfalls Osteoporose. Raucher sollten versuchen, sich vom blauen Dunst loszusagen, denn er schadet der Gesundheit auf der ganzen Linie. Tipps zur Tabakentwöhnung finden Sie in der rechten Spalte auf dieser Internetseite.


nach obenDiagnose der Osteoporose

Die Basisdiagnostik der Osteoporose umfasst folgende ärztliche Untersuchungen:

  • Check-up der Osteoporose-Risikofaktoren, der Kranken- und Familiengeschichte, möglicher Knochenbrüche und dadurch bedingter Beeinträchtigungen
  • Überprüfen von Hinweisenauf andere Erkrankungen, die zu einer sekundären Osteoporose führen können
  • Kontrolle von Körpergewicht und -größe, eventuell Prüfung der Beweglichkeit, der Kraft in den Gliedmaßen, vor allem den Beinen, und des Gleichgewichtes durch bestimmte Bewegungstests
  • Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) mittels sogenannter Dual-X-Ray-Absoptiometry (DXA; auf Deutsch: Doppel-Röntgen-Absorptionsmessung) an der Lendenwirbelsäule und am Hüftknochen


Knochendichtemessung (DXA) – Basis der Osteoporose-Diagnostik


Die DXA-Messung ist eine strahlungsarme Röntgenmethode und dauert nur wenige Minuten. Die Messung ergibt ein bestimmtes Risikoprofil. Relevant hier: der sogenannte T-Wert (T-Score). Er gibt an, wie weit die ermittelte Knochendichte von dem Durchschnittswert gesunder 30-jähriger Männer und Frauen abweicht. Liegt er unter -2, ist von einer eindeutig erniedrigten Knochendichte auszugehen. T-Werte kleiner / gleich -2,5 sind gemäß Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit einer Osteoporose vereinbar. Die DXA ist das derzeit empfohlene Standardverfahren zur Messung der Knochendichte.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten einer DXA inzwischen auch für Patienten, bei denen wegen eines maßgeblich erhöhten Osteoporose-Risikos eine Behandlung geplant ist, ebenso natürlich die Kosten für die Behandlung selbst.

Die Knochendichtemessung kann zwar auf eine Osteoporose hinweisen, sie aber nicht beweisen. Sie ist eine Art Gradmesser für den Knochenmineralgehalt. Der Arzt bewertet das Ergebnis immer zusammen mit individuellen Aspekten der Patienten: Lebensalter, Krankengeschichte, Risikofaktoren für Osteoporose, Beschwerden und Symptome sowie mögliche Krankheiten, die eine Osteoporose auslösen können. Hier gibt die Basisdiagnostik meist schon Hinweise.
 
Je jünger zum Beispiel eine Betroffene ist und umso niedriger der T-Wert der DXA, desto höher ist das Risiko für Brüche der Wirbel und des Oberschenkelknochens. Über die Basisdiagnostik hinaus wird der Arzt in einem solchen, zunächst eher ungewöhnlichen Fall weitere Diagnoseschritte und je nach Ergebnis Therapiemaßnahmen veranlassen (siehe unten: Differenzialdiagnostik).

Auch zur Verlaufskontrolle unter der Therapie wird die DXA häufig herangezogen. Sie kann hier sinnvoll sein, um ein weiteres Abfallen der Knochendichte nach ein bis zwei Jahren unter einer Therapie zu erkennen und die Behandlung gegebenenfalls auch umzustellen.

Für Männer gelten die DXA-Kriterien ebenfalls, allerdings zeitversetzt um zehn Jahre. Denn das Knochenbruchrisiko von Männern entspricht ungefähr demjenigen von zehn Jahre jüngeren Frauen.

Auch bei Kindern ist die DXA die bevorzugte Messmethode der Knochendichte. Allerdings tritt Osteoporose im Kindesalter selten auf. Bei der Auswertung berücksichtigen Ärzte hier noch die Skelettreife, den Körperbau und wegen der Hormonlage auch die Frage, ob das Kind schon in der Pubertät ist.

Andere Methoden zur Knochendichtemessung: QUS und QCT

Diese Messverfahren helfen bei der Abschätzung des Knochenbruchrisikos. Erniedrigte Messwerte können einen Osteoporoseverdacht stützen. Die sogenannte quantitative Ultraschallmessung (QUS), zum Beispiel am Fersenknochen, kann sich manchmal als Vortest anbieten. Sie kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Wenn eine DXA nicht durchführbar ist, kann auch eine QCT- beziehungsweise 3D-QCT Messung der Lendenwirbelsäule oder der Hüfte infrage kommen. Die Strahlenbelastung ist jedoch deutlich höher als bei einer DXA. Zudem sind die hier genannten Verfahren sind aber nicht so gründlich hinsichtlich ihrer Osteoporosebedeutung überprüft (validiert) wie die DXA-Messung.

Röntgenaufnahmen

Bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen unklarer Ursache ist eine Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule empfehlenswert. Gerade auch dann, wenn zu erwarten ist, dass das Röntgenbild Wirbelbrüche aufzeigt. So legen ein Höhenverlust eines Wirbels von mehr als 20 Prozent an definierten Stellen und Formveränderungen wie Keil-, Fisch- oder Plattwirbel bestehende Wirbelbrüche nahe. Da dies aber auch noch kein Osteoporose-Beweis ist, muss der Arzt gegebenenfalls andere Ursachen ausschließen. Ein frischer Wirbelbruch ist übrigens nicht immer sicher im Röntgenbild erkennbar, wenn noch keine erkennbare Wirbelkörperverformung aufgetreten ist.

Laborwerte

Im Blut werden im Rahmen der Basisdiagnostik unter anderem die Mineralstoffe Kalzium und Phosphat, der Schilddrüsenwert TSH und der Parameter alkalische Phosphatase bestimmt. Diese und weitere Blutwerte tragen dazu bei, andere Erkrankungen des Skeletts oder Krankheiten, die eine sekundäre Osteoporose zur Folge haben können, zu erkennen. Bevor der Arzt eine spezielle Osteoporose-Therapie einleitet (siehe Abschnitt "Therapie der Osteoporose"), wird er häufig auch die Nierenfunktion anhand einer bestimmten Laboruntersuchung (Kreatininwert oder Kreatinin-Clearance) überprüfen.


Wann wird eine Basisdiagnostik empfohlen, wann mehr?

Beispiele für Situationen, in denen der Arzt zunächst eine Basisdiagnostik durchführen wird:

  • Verdacht auf eine Osteoporose wegen eines niedrigtraumatischen Knochenbruches außerhalb der Wirbelsäule, ausgenommen Finger, Zehen, Schädel, Knöchel
  • Wirbelbrüche verschiedener Ausprägung, für die keine andere Ursache  wahrscheinlicher ist
  • Altersabhängig bei den weiter oben genannten Risikofaktoren für einen Knochenbruch, insbesondere bei Krankheiten mit erhöhtem Osteoporoserisiko
  • Bei einer länger als drei Monate pro Jahr dauernden oder permanenten oder geplanten längerfrsitigen Behandlung mit Kortisontabletten

  • Wenn wegen eines aktuellen Osteoporoserisikos mit direkten diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen zu rechnen ist; zum Beispiel bei Frauen ab dem 70. und Männern ab dem 80. Lebensjahr

Hat ein/e Patient/in einen auffälligen Knochendichtebefund oder stellt sich ein Knochenbruch heraus und kommt eine andere Erkrankung als Ursache infrage, wird der Arzt auf jeden Fall weitere Untersuchungen veranlassen (Differenzialdiagnostik): etwa zusätzliche Blut- und Urinanalysen, eine Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT), gegebenenfalls auch ein nuklearmedizinisches Verfahren wie eine Szintigrafie. Mitunter kann es notwendig sein, eine Probe aus dem Knochen (Biopsie) zur feingeweblichen Untersuchung zu entnehmen.


nach obenTherapie der Osteoporose

Ziel der Therapie mit speziellen Medikamenten ist es, die Osteoporose aufzuhalten und Knochenbrüchen vorzubeugen. Wenn bereits ein Bruch vorliegt, soll die Therapie weitere Brüche verhindern. Verschiedene Medikamente helfen die Knochen zu festigen und vor Brüchen zu schützen. Eine frühzeitige Behandlung – vor dem ersten Knochenbruch – kann die Osteoporose sogar weitgehend rückgängig machen. Unabhängig von der speziellen Therapie sollen alle Patienten mit Risikofaktoren für Osteoporose vorbeugende Maßnahmen ergreifen und die Risiken möglichst minimieren (siehe Abschnitte weiter oben: "Risikofaktoren der Osteoporose" und "Der Osteoporose vorbeugen – geht das?").

In folgenden Situationen ist zum Beispiel eine Osteoporose-Behandlung angezeigt:

Bei niedrigtraumatischen Brüchen:

  • Bruch eines oder mehrerer Wirbelkörper in bestimmtem Ausmaß. Nach dem Dachverband Osteologie (DVO) kann auch schon bei einem T-Wert von unter -2, etwa bei einem gesichertem Wirbelbruch, oder sogar unabhängig vom T-Wert bei vorbestehenden Wirbelbrüchen eine Osteoporosetherapie sinnvoll sein
  • Oberschenkelknochenbruch (sogenannte pertrochantere Form)
  • Oberschenkelhalsbruch und T-Wert unter -2 in der Knochendichtemessung

Vorbeugend, noch ohne Knochenbruch:

  • Bei hohem osteoporotischem Knochenbruchrisiko. Das heißt, bei einem Risiko für Hüft- und Wirbelbrüche ab 30 Prozent in zehn Jahren: abhängig vom Alter, Geschlecht und T-Wert der DXA, ermittelt aus den Werten der Lendenwirbelsäule, des Oberschenkelhalsknochens und des gesamten Oberschenkelknochens
  • Unter bestimmten Voraussetzungen bei einer Dauer-Kortisonbehandlung und DXA Messung mit T- Werten unter -1,5
  • Bei einer länger als drei Monate dauernden Behandlung mit Kortisontabletten in höherer Dosis
  • Nach individueller Maßgabe bei einer Kortisonbehandlung und DXA Messung mit T- Werten unter -1,5

Wie welche Medikamente gegen Osteoporose helfen

Spezielle zur Behandlung der Osteoporose verfügbare Medikamente wirken auf zweierlei Weise:
- Entweder verhindern sie den weiteren Knochenabbau (Mediziner nennen das antiresorptiv)
- Oder sie stärken den Knochenaufbau (osteoanabol); manche Medikamente wirken auch in beiden Richtungen.

Ziel ist stets, wieder eine positive Bilanz am Knochen zu erreichen sowie Verformungen und Brüche auf längere Sicht zu verhindern. Das kommt auch der Beweglichkeit und Selbstständigkeit zugute, erhält die Lebensqualität oder verbessert sie. Die Therapiedauer richtet sich unter anderem danach, wie hoch das Knochenbruchrisiko im Einzelfall ist beziehungsweise sich im Verlauf der Behandlung entwickelt. In der Regel wird die Osteoprose aber konsequent drei bis fünf Jahre behandelt.

Gegen die Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren werden derzeit folgende Arzneimittel eingesetzt: Bisphosphonate wie Alendronat, Risedronat, Ibandronat, Zoledronat; und weiterhin Medikamente wie Denosumab, Raloxifen, Bazedoxifen, Teriparatid, Strontiumranelat sowie Östrogene. Strontiumranelat und Östrogene sind jedoch Ausnahmefällen vorbehalten (siehe weiter unten). Alle Medikamente senken das Risiko für osteoporotische Knochenbrüche über einen Behandlungszeitraum von wenigstens drei Jahren.

- Bisphosphonate (hemmen den Knochenabbau): Diese Medikamente können im Prinzip bei allen Formen der Osteoporose angewandt werden. Es gibt verschiedene Präparate (wie zuvor erwähnt: Alendronat, Risedronat, Ibandronat, Zoledronat) mit verschiedenen Darreichungsformen. Patienten können bei den Bisphosphonaten die für sie angenehmste Anwendung wählen: eine Tablette täglich oder einmal pro Woche oder einmal pro Monat (also auch eine Wochen- oder Monatstablette), eine Vierteljahresspritze (alle drei Monate) oder eine Jahresinfusion (einmal pro Jahr), jeweils über eine Vene (intravenös, i. v.). Bei unbefriedigender Wirkung muss geprüft werden, ob das Medikament als Tablette nicht richtig eingenommen wurde oder ob eine Aufnahmestörung für das Arzneimittel vorliegt; dann kann der Arzt ein Präparat wählen, das er über die Blutbahn zuführt.

Nach der intravenösen Gabe von Bisphosphonaten können in etwa zehn bis dreißig Prozent der Fälle, je nach Bisphosphonat, grippeartige Beschwerden mit Gelenk-, Glieder- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen oder auch Temperaturanstieg auftreten. Diese Nebenwirkungen sind harmlos, können aber manchmal heftig ausfallen. Der Arzt informiert den Patienten vorher darüber und empfiehlt vorsorglich Maßnahmen wie langsame i. v.-Infusion, zum Beispiel über mindestens 45 Minuten, und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von etwa ungefähr zwei Litern am Tag der Infusion, sofern keine gesundheitlichen Störungen wie etwa Herzprobleme dagegen sprechen. Die Flüssigkeitszufuhr hilft, nicht im Knochen gespeichertes Bisphosphonat wieder auszuscheiden. Gegebenenfalls gibt der Arzt auch ein fiebersenkendes und die Beschwerden besserndes Medikament wie zum Beispiel Paracetamol oder ein schmerzlinderndes (nicht steroidales) Antirheumatikum.

! Wichtig: Wer eine Bisphosphonattablette einnimmt, sollte sich immer genau an die Anweisungen des Arztes halten, zum Beispiel Einnahme in aufrechter Körperhaltung, mit einem Glas Leitungswasser, eine Stunde vor dem Frühstück auf nüchternen Magen.

Eine seltene Komplikation bei einer langjährigen und hochdosierten Behandlung mit Bisphosphonaten kann eine entzündliche Veränderung am Zahnhalteapparat im Knochen von Ober- oder Unterkiefer sein, was als Kieferosteonekrose bezeichnet wird. Diese tritt aber nur bei bereits vorbestehenden Entzündungen an den Zahnwurzelspitzen oder am Zahnhalteapparat zwischen den Zähnen auf, wenn also solche Entzündugen bereits vor dem Beginn mit der Bisphosphonattherapie vorliegen. Im Rahmen der Osteoporosetherapie ist dieses Ereignis jedoch außerordentlich selten (1: 10.000). In solchen seltenen Fällen sollte bei der Bisphosphonatgabe eine Pause von einigen Wochen eingelegt und die zahnärztliche, bei Bedarf auch chirurgische Behandlung der Gewebeveränderung durchgeführt werden.

Vorbeugend – das gilt auch vor Gabe von Denosumab (siehe unten) – sollte unbedingt die ohnehin für jeden empfohlene jährliche Zahnvorsorgeuntersuchung statttfinden. Zumal dabei weitere Risikofaktoren für eine Kieferosteonekrose identifiziert, behoben oder fortan bestmöglich reguliert werden sollten wie Prothesendruckstellen, schlechte Mundhygiene, Rauchen, ein Diabetes mellitus. Eine Kortisonbehandlung, auch hier ein Risikofaktor, wird der Arzt nur so hoch wie nötig, aber so knochenschonend wie möglich dosieren (mehr Informationen dazu weiter unten).

Es wurden außerdem untypische Knochenbrüche während einer Behandlung mit Bisphosphonaten beschrieben, wobei der ursächliche Zusammenhang aber nicht geklärt ist.
 
Wichtige Gegenanzeige bei Bisphosphonaten wie auch Denosumab (siehe unten): ein zu niedriges Blutkalzium (Hypokalziämie).

- Raloxifen und Bazedoxifen (hemmen den Knochenabbau): Die Besonderheit ist hier, dass diese Substanzen speziell an den Knochen die Wirkung der weiblichen Östrogene nachahmen, selbst aber kein Hormon sind. Indikationen sind die Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren. Die Behandlung ist innerlich (Tabletten). In den ersten Behandlungsmonaten können Hitzewallungen auftreten oder auch allgemein Wechseljahresbeschwerden verstärkt werden. Weitere sehr häufige (mehr als einer von 10 Patienten) Nebenwirkungen sind Wadenkrämpfe. Häufig (bei mehr als einem von 100 Patienten) kommt es auch zu Schwellungen. Allerdings ist das Risiko für eine Thrombose oder Lungenembolie genauso wie unter Östrogenen auch unter Raloxifen und Bazedoxifen erhöht. Eine bekannte frühere Thrombose oder Embolie sind Gegenanzeigen. Vor der Therapie wird eine Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt empfohlen.

- Denosumab (hemmt den Knochenabbau): Der Name dieses Medikamentes steht für einen sogenannten monoklonalen RANKL-Antikörper. RANKL (Kurzbezeichnung) ist ein Eiweißstoff, der wesentlich an der Regulierung des biologischen Gleichgewichts im Knochen beteiligt ist. Monoklonale Antikörper stammen aus einem einzelnen Zellklon. Der Stoff hemmt die Entstehung und Aktivität der Knochenfresszellen. Er wird zweimal im Jahr unter die Haut (subcutan, s. c.) gespitzt.

Als Nebenwirkungen werden selten eine leichte, vorübergehende Abnahme des Kalziumspiegels im Blut, gelegentlich bakterielle Infektionen der Haut oder ein Harnwegsinfekt genannt. Das Risiko, dass eine Kieferosteonekrose auftritt, ist wie bei den Bisphosponaten sehr gering (siehe oben unter Bisphosphonate). Vor Beginn der Behandlung wird der Arzt einen eventuell erniedrigten Kalziumspiegel behandeln. Auch während der Therapie mit Denosumab ist eine gute Versorgung mit Kalzium und Vitamin D wichtig. Selten können auch unter einer Therapie mit Denosumab ungewöhnliche (atypische) Oberschenkelbrüche auftreten, wobei solche Brüche aber ohnehin etwa vier Prozent aller Oberschenkelbrüche – auch ohne eine Osteoporosetherapie – ausmachen.

- Parathormon (PTH, fördert in der therapeutischen Dosierung den Knochenaufbau): Parathormon (PTH 1-84) ist ein körpereigenes Hormon, mit dem das Präparat Teriparatid, ein kurzkettiges künstliches Parathormonbruchstück (rHPTH 1-34), identisch ist. Genaugenommen ist es der aktive Anteil des körpereigenen PTH. Patienten können sich PTH selbst täglich unter die Haut (subkutan) spritzen. Ärzte empfehlen eine kontinuierliche Behandlung mit Teriparatid für höchstens zwei Jahre. Mögliche Nebenwirkungen sind Beinkrämpfe, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Der Arzt wird die Kalziumwerte im Blut im ersten Halbjahr der Behandlung mehrfach, gegebenenfalls auch danach kontrollieren. Eventuell wird er die Gabe von Vitamin D und Kalzium anpassen.
! Wichtig: Die Behandlung mit Parathormon darf nur einmal im Leben des Patienten erfolgen, weshalb der Einsatz streng geprüft werden sollte.

- Strontiumranelat (fördert den Aufbau des Knochens und wirkt dem Abbau entgegen): Dieser Arzneistoff gehört zu den Reservemitteln für die Osteoporosetherapie. Strontium ist ein mit Kalzium eng verwandtes Element. Es wird vor allem in neu gebildeten Knochen eingelagert. Das Medikament soll nur zur Therapie einer schweren Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren und erwachsenen Männern, jeweils mit hohem Knochenbruchrisiko, eingesetzt werden, wenn die anderen Osteoporosemedikamente nicht angewendet werden können. Dabei wird der Arzt die Gegenanzeigen, insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen und Thrombosen, berücksichtigen und die Patienten während der Einnahme in der Regel halbjährlich im Hinblick auf Herz und Gefäße kontrollieren. Das Präparat nimmt man in Form eines Pulvers ein, das in einem Glas Wasser aufgelöst wird: abends, zwei Stunden nach dem Abendessen oder vor der Nachtruhe. Danach heißt es keine Medikamente mehr einnehmen und auch nichts mehr essen oder trinken.

Zu möglichen Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Hautveränderungen, Gefäßverschlüsse (Thrombosen) und Embolien (Blutgerinnsel, die im Blut fortgespült werden und an anderer Stelle ein Gefäß verschließen können, zum Beispiel bei einer Lungenembolie in der Lunge).

- Östrogene und Gestagene: Weibliche Sexualhormone sind nur im Ausnahmefall eine Behandlungsoption, etwa wenn eine Frau wegen starker Hitzewallungen und Schweißausbrüchen in den Wechseljahren vorübergehend eine Hormontherapie benötigt (bei vorhandener Gebärmutter dürfen Östrogene nur zusammen mit Gestagenen angewendet werden). Allenfalls wenn gegen alle zuvor genannten Medikamente Gegenanzeigen oder Unverträglichkeiten bestehen, ist eine Östrogentherapie unter sorgfältiger Risikoabwägung denkbar. Zu berücksichtigen ist zum Beispiel das erhöhte Risiko für Brustkrebs und das deutlich erhöhte Thrombose- und Embolierisiko. Allgemein ist heute eine Hormontherapie gegen Osteoporose nicht mehr üblich.

- Therapie beim Mann: Männer, die an Osteoporose erkrankt sind, können mit bestimmten Bisphosphonaten wie Alendronat, Risedronat, Zoledronat, ferner mit Strontiumranelat und Teriparatid behandelt werden.

- Sekundäre Osteoporose: Bei Knochenschwund aufgrund einer anderen Grunderkrankung ist es das Ziel, diese optimal zu therapieren, um den Krankheitsprozess selbst wie auch den damit einhergehenden Knochendichteverlust zu unterbinden. Ob die Anwendung eines Osteoporosemedikamentes sinnvoll ist, entscheidet der Arzt wiederum individuell. Wenn medizinisch nichts gegen die Einnahme von Kalzium und Vitamin D spricht, wird der Arzt auch hier auf eine ausreichende Substitution des Minerals und Vitamins achten. Immer gilt die Empfehlung, möglichst knochenfreundlich zu leben.

- Kortisonbehandlung: Der Arzt wird das Kortison so niedrig wie möglich dosieren, gegebenenfalls auch die Therapie auf andere Präparate umstellen, die für das Knochensystem günstiger sind. Geeignete Medikamente für Frauen nach den Wechseljahren mit erhöhtem Knochenbruchrisiko unter Kortison: Alendronat, Risedronat, Zoledronat und Teriparatid. Für Männer: Alendronat, Teriparatid und Zoledronat.

! Wichtig: Bei Patienten, die eine den Knochenabbau hemmende Osteoporosetherapie erhalten, ist eine ausreichende Kalziumzufuhr unbedingt sicherzustellen: entweder über eine kalziumreiche Kost und Mineralwasser oder mithilfe einer entsprechend dosierten Kalziumtablette. Empfohlen werden für jeden Erwachsenen eine tägliche Gesamtkalziumaufnahme von 1000 bis 2000 Milligramm. Außerdem ist eine gute Versorgung mit Vitamin D (etwa 800 bis 1000 IE) empfehlenswert. Beides, Kalzium und auch Vitamin D, sollte immer zu einer Mahlzeit oder direkt danach eingenommen werden. Mit einem knochenfreundlichen Lebensstil können Sie selbst dazu beitragen, Ihr Knochensystem zu stärken (siehe oben: Abschnitt "Der Osteoporose vorbeugen – geht das?" und Folgeabschnitte).


nach obenWas tun gegen Schmerzen?

Knochenbrüche können unerträglich schmerzhaft sein. Ausreichende Schmerzbehandlung ist die Voraussetzung, um den Teufelskreis "Schmerzhafte Schonung > Muskelverspannung > verstärkte Fehlhaltung > noch mehr Schmerzen > Bewegungsunfähigkeit > Verschlimmerung der Osteoporose" zu durchbrechen.

Dazu stehen verschiedene Schmerzmittel zur Verfügung – etwa Paracetamol, Metamizol, entzündungshemmende (nicht steroidale) Antirheumatika oder bei sehr starken Schmerzen auch auch gut verträgliche Opiatabkömmlinge. Die Schmerztherapie, bei der Arzt und Patient/in sich miteinander über den jeweiligen Bedarf verständigen, sollte engmaschig sein und zum Ergebnis haben, dass keine Schmerzen mehr da sind. Gelegentlich ist eine stationäre Klinikbehandlung zur Schmerztherapie notwendig.

Eine Tagesklinik kann eine gute Alternative sein, um eine intensivierte Therapie und Betreuung zu haben, die zu Hause nicht machbar ist. Möglichst bald sollten die Betroffenen mit der Physiotherapie starten. Jeder kleine Schritt hin zu mehr Aktivität ist ein Fortschritt auf dem Weg zurück in ein aktives Leben. Dabei kann auch ein aufrichtendes Stützmieder (Orthese) helfen. Je nach Umstand lassen sich Schmerzen auch mit gezielten Eingriffen lindern. Die Wirbelsäule kann so stabilisiert, ein nach einem Bruch instabiles Gelenk eventuell ersetzt werden (Endoprothese).

Eingriffe an der Wirbelsäule

Falls Rückenschmerzen durch osteoporotische Wirbelbrüche mit Medikamenten in keiner Weise beherrschbar sind, können nach gründlicher individueller Prüfung im Einzelfall Eingriffe wie eine sogenannte Vertebroplastie oder Kyphoplastie infrage kommen. Grundprinzip dieser Behandlungsverfahren ist, dass ein gebrochener Wirbelkörper durch Einspitzen eines schnell aushärtenden Kunststoffs oder auch eines Zementmaterials aufgefüllt und stabilisiert wird. Wobei der Arzt bei einer Kyphoplastie zunächst mithilfe eines Ballonkatheters auch versucht, den Wirbelkörper wieder aufzurichten. Es sind beides Eingriffe mit Instrumenten über kleine Schnitte (sogenannte minimal invasive Techniken), aber keine offenen Operationen.


nach obenKontrolluntersuchungen, Therapiedauer

Nach Beginn einer speziellen Osteoporose-Therapie sind zunächst alle drei bis sechs Monate ärztliche Kontrollen empfehlenswert. Dabei überprüft der Arzt das gesamte Risikoprofil der Patienten und den Knochenstoffwechsel. Bei deutlicher Abnahme der Körpergröße seit der Eingangsuntersuchung sollte geprüft werden, ob nicht eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule  durchgeführt werden sollte, um neue Wirbelkörperbrüche nicht zu übersehen.

Knochendichtemessungen sind bei der Verlaufskontrolle etwa nach zwei Jahren hilfreich, um zumindest festzustellen, dass die Dichte unter der Therapie nicht schlechter geworden ist. Ist bei einem Patienten ein schneller Knochendichteverlust möglich, etwa wegen einer Dauer-Kortisontherapie, sind jedoch kurzfristige Kontrollen zum Beispiel nach neun bis zwölf Monaten empfehlenswert.

Die Therapie sollte so lang dauern, wie das Bruchrisiko erhöht ist, normalerweise – etwa als Bisphosphonatbehandlung – drei bis fünf Jahre. Bisphosphonate bleiben zum Beispiel nach Therapieende länger im Knochen gebunden, sodass ihre Wirkung sich nur langsam verringert. Doch hängt die Behandlungsdauer vom Einzelfall und vom eingesetzten Medikament ab. Bei fortbestehend hohem Knochenbruchrisiko gilt eine Langzeittherapie unter Abwägen von Nutzen und Risiken als vertretbar.


UNSER EXPERTE


Professor Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h. c. Christian Kasperk ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie und Zahnarzt. Er habilitierte sich 1997 am Universitätsklinikum Heidelberg. Dort leitet er heute die Sektion Osteologie an der Medizinischen Universitätsklinik und ist Leitender Oberarzt der Klinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Klinische Chemie. Professor Kasperk ist als Gutachter im Programm Lebenswissenschaften II (degenerative Krankheiten) der Europäischen Kommission in Brüssel sowie der europäischen Wissenschaftsstiftung in Straßburg tätig. Er ist auch Mitglied der Life Science Working Group der ESA (European Space Agency). 2009 wurde er als außerordentliches Mitglied in die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft in Berlin berufen.


Fachliteratur zu diesem Ratgeber:

Hadji P, Klein S, Gothe H, Häussler B, Kless T, Schmidt T, Steinle T, Verheyen F, Linder R: The epidemiology of osteoporosis – Bone Evaluation Study (BEST): An analysis of routine health insurance data. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(4): 52–7. DOI: 10.3238/arztebl.2013.0052.
Online: http://www.aerzteblatt.de/archiv/134111/Epidemiologie-der-Osteoporose-Bone-Evaluation-Study-Eine-Analyse-von-Krankenkassen-Routinedaten. Online:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/134111 (Abgerufen am 03.05.2016)

S3-Leitlinie Hautkrebsvorbeugung, Version 1.1 – April 2014, AWMF-Registernummer: 032/052OL
Online: Online:
http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Praevention-von-Hautkrebs.56.0.html
(http://leitlinienprogramm-onkologie.de/uploads/tx_sbdownloader/LL_PraeventionHK_OL_Langversion_1.1.pdf) (Abgerufen am 03.05.2016)

Dachverband Osteologie (DVO) e.V.: S3-Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V.: http://www.dv-osteologie.org/dvo_leitlinien/osteoporose-leitlinie-2014 (aktual. Versionen 21.01.2016; Abgerufen am 03.05.2016)


Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF, PhotoDisc, Uniklinik Heidelberg Medienzentrum., W&B/Marcel Weber, Szczesny/bearb.Neisel, Image Source/RYF

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren  »

Zum Thema

Junge Frau isst Brokkoli

Rezepte für starke Knochen

Kalzium- und vitaminreiche Kost stärkt die Knochen und kann Osteoporose vorbeugen. Köstliche Rezepte »

Wissens-Test

Seniorin

Was wissen Sie über Osteoporose?

Können Sie die folgenden Fragen richtig beantworten? »

Wissenswert: Rauchstopp

Mit dem Rauchen aufhören

Schluss mit Rauchen: So hören Sie auf

Lungenkrebs wird bis zu 90 Prozent durch Rauchen verursacht. Trotzdem kommen viele Raucher nicht los von der Zigarette. So werden und bleiben Sie Nichtraucher »

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages