Raucher fiebern oft der nächsten Zigarette entgegen. Abhängig macht das im Tabak enthaltene Nikotin. Die Sucht hat schwere gesundheitliche Folgen
Im Zigarettenrauch befinden sich krebsauslösende Stoffe
Rund 30 Prozent der erwachsenen Deutschen rauchen regelmäßig, etwa zwei Drittel von ihnen greifen täglich zur Zigarette. Zudem werden Raucher immer jünger. Das durchschnittliche Einstiegsalter lag im Jahr 2005 zwischen 12 und 13 Jahren.
Tabakkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Raucher. Tabak beziehungsweise Tabakrauch enthält rund 5.000 chemische Substanzen, von denen etwa 90 als potenziell krebserregend gelten. Die Hauptinhaltsstoffe sind Nikotin und Teer. Was an der Zigarette süchtig macht, ist das Nikotin. 70 bis 80 Prozent aller Raucher in Deutschland sind nikotinabhängig.
Raucher schädigen nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die anderer. Nichtraucher sind durch das Einatmen von tabakrauchhaltiger Luft ebenfalls gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. So führt Passivrauchen zu einem 30 Prozent erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs.
Rauchen schädigt besonders die Lunge und stellt einen Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs dar. Auch das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie chronische Bronchitis oder Herzschwäche, ist stark erhöht. Allein in Deutschland sterben jährlich mehr als 100.000 Menschen an den durch Tabakkonsum verursachten Folgekrankheiten.
Mit dem Rauchen aufzuhören, fällt Betroffenen oft schwer. Eine Raucherentwöhnung erfordert deshalb meist professionelle Hilfe.
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25.05.2009, aktualisiert am 09.03.2010
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