Niere und Harnwege:
Anatomie, Funktion und Krankheiten

Viele Frauen wissen, wie sich eine Entzündung in diesem Bereich anfühlt. Lesen Sie, welche Funktion die Nieren haben und wie Sie sich vor Nierenerkrankungen und Infektionen der Harnwege schützen

aktualisiert am 14.04.2016

Die Harnwege im Überblick: Der Weg des Urins führt aus den Nieren über die Harnleiter in die Blase und von dort in die Harnröhre (um die Grafik ganz zu sehen, bitte auf die Lupe klicken!)

W&B/Jörg Kühn

Die Nieren sind unser Ausscheidungsorgan. Sie filtern Abfallstoffe aus dem Blut und bilden den Harn, in dem diese ausgeschieden werden. Doch ihre Funktion beschränkt sich längst nicht nur darauf. Die Nieren bilden außerdem das Hormon Erythropoetin, das dafür sorgt dass im Knochenmark rote Blutkörperchen entstehen. Außerdem spielen die Nieren eine wichtige Rolle in der Steuerung unseres Salz- und Flüssigkeitshaushaltes.


Harnwege bei der Frau

W&B/Szczesny

Der in den Nieren gebildete Urin gelangt durch die Harnleiter (Ureter) in die Blase. Aus der Blase hinaus führt die Harnröhre (Urethra), die bei der Frau aus anatomischen Gründen wesentlich kürzer als beim Mann ist (siehe Grafik). Dies ist einer der Faktoren, die dazu führen, dass Frauen eher an Entzündungen der Harnwege leiden. Denn über die kurze Harnröhre können Keime leichter in die Blase gelangen und dort Infektionen auslösen.

 


Harnwege beim Mann

W&B/Szczesny

Bei Nierenerkrankungen kann die Funktion der Nieren gestört sein. Flüssigkeit und Abfallstoffe können dann nicht mehr so gut ausgeschieden werden. Das problematische dabei ist: Zunächst merkt der Betroffene davon oft lange Zeit nichts. Dennoch ist mit Nierenkrankheiten nicht zu spaßen: Denn ab einem gewissen Schädigungsgrad bleibt nur noch eine Blutwäsche (Dialyse) oder eine Nierentransplantation. Deshalb: Achten Sie auf Ihre Nieren! Wie Sie vorbeugen und woran Sie Schäden erkennen, lesen Sie hier!



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