Beipackzettel

Copyrkal

Präparat: Copyrkal
PZN: 2653284
Packungsgröße: 10 Stück (N1)
Abgabeform: Apothekenpflichtig
Darreichungsform (Teilbarkeit): Tabletten (halbierbar)

Anbieter:
BERLIN-CHEMIE AG
Glienicker Weg 125
Berlin 12489
Tel.: 030 6707-0
Fax: 030 6707-2120
Email: info@berlin-chemie.de
Homepage: www.berlin-chemie.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Coffein (50 mg pro Stück)
  • Paracetamol (400 mg pro Stück)
Sonstige Bestandteile:
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Maisstärke
Weitere Bestandteile

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "Copyrkal" zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Copyrkal

- Leichte bis mäßig starke Schmerzen
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Copyrkal

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
- von Säuglingen und Kleinkindern

Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Menge) und unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden bei:
- Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)
- Nierenfunktionsstörungen
- Meulengracht-Krankheit

Das Arzneimittel sollte nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden bei Patienten mit:
- Magen- oder Darmgeschwüren
- Schilddrüsenüberfunktion

Patientenhinweis

- Das Arzneimittel soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht längere Zeit und nicht in höheren Mengen eingenommen werden.

Schwangerschaftshinweis

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden, da keine Erfahrungen zur Sicherheit während der Schwangerschaft vorliegen.
- Paracetamol und Coffein gehen ins kindliche Blut über.
- Aus Tierversuchen und den bisherigen Erfahrungen an Menschen ergeben sich keine Hinweise auf eine Fruchtschädigung durch Paracetamol. Aus Untersuchungen an zahlreichen Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Paracetamol während der ersten 3-4 Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen ergeben.
- Dennoch sollte Paracetamol während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
- Paracetamol sollte nicht über längere Zeit, in hoher Menge oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
- Bei sehr hohen Coffein-Mengen wurden bei Ratten fruchtschädigende Wirkungen beobachtet. Für Coffein ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung oder auch Kaffeegenuss kein erhöhtes Risiko in bezug auf Schwangerschaftsverlauf und Entwicklung des Kindes beobachtet worden.
- Paracetamol und Coffein gehen in die Muttermilch über. Während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des Säuglings durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Daher sollten während der Stillzeit möglichst Paracetamol-Präparate ohne Coffein eingenommen werden.
- Nachteilige Folgen für den Säugling durch Paracetamol sind bisher nicht bekannt geworden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Menge wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Mengen sollte abgestillt werden.
Dosierung

Dosierung von Copyrkal

Kurzfristige Anwendung ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung:
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 12 Jahren: 1/2-1 Tablette (entsprechend 200 bis 400 mg Paracetamol und 25 bis 50 mg Coffein) bis zu 3-4mal täglich
- Die Tageshöchstmenge beträgt 4 Tabletten (entsprechend 1600 mg Paracetamol und 200 mg Coffein)

Anwendung unter ärztlicher oder zahnärztlicher Überwachung:
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 12 Jahren: 2 Tabletten (entsprechend 800 mg Paracetamol und 100 mg Coffein) bis zu 3-4mal täglich
- Die Tageshöchstmenge beträgt 8 Tabletten (entsprechend 3200 mg Paracetamol und 400 mg Coffein)

- Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Menge verringert bzw. der Einnahmeabstand verlängert werden.
- Für die Festlegung der Menge bei Kindern unter 12 Jahren liegen nicht genügend Erfahrungen vor.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

- Hautrötungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Ausschlägen
- Störungen der Blutbildung
- Schmerzmittel-Asthma
- Überdosierung kann zu schweren Leberschäden führen
- Schlaflosigkeit
- Innere Unruhe
- Herzrasen
- Magenbeschwerden
Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen "Copyrkal" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Copyrkal" kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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