Ein Peniskrebs sollte so früh wie möglich behandelt werden. Werden bei der Operation alle bösartigen Zellveränderungen entfernt, ist die Prognose gut. Die Heilungs- und Überlebenschancen sind deutlich erhöht. Je fortgeschrittener der Krebs ist, desto geringer die Aussicht auf vollständige Heilung.
Um das Wiederauftreten eines Peniskrebs frühzeitig festzustellen, ist die Nachsorge ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Je nach Befinden des Patienten, vorheriger Behandlung sowie individuellem Wiedererkrankungsrisiko finden alle drei bis sechs Monate Nachsorge-Untersuchungen statt. Außerdem sollten sich die Erkrankten auch selbst untersuchen und bei verdächtigen Veränderungen einen Arzt aufsuchen.
Um Peniskrebs rechtzeitig zu erkennen, sollten sich alle Männer ab 45 Jahren einmal pro Jahr untersuchen lassen. Diese Vorsorge-Untersuchung wird von den Krankenkassen bezahlt. Der Arzt erkundigt sich mit gezielten Fragen nach dem Befinden und möglichen Beschwerden. Außerdem inspiziert er den Penis und tastet ihn ab. Anschließend untersucht er die regionalen Lymphknoten. Um zusätzlich Prostatakrebs auszuschließen, wird meist auch die Vorsteherdrüse abgetastet.
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13.09.2005, aktualisiert am 12.07.2010
Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF
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