Erste Symptome bei Krampfadern können schwere, müde oder schmerzende Beine und Schwellneigung sein.
Komplikationen des Krampfaderleidens sind Entzündungen der oberflächlichen Venen mit Verschlüssen durch Blutgerinnsel, starke Schwellungen und Gewebeschäden bis hin zu Geschwüren (offenes Bein, medizinisch: Ulcus cruris), schließlich eine Überlastung des tiefen Venensystems. Ein offenes Bein kann allerdings auch Folge einer tiefen Venenthrombose sein. Darunter versteht man den Verschluss tiefer Venen durch ein Blutgerinnsel. Als Folgekrankheit können Krampfadern auftreten. In diesem Fall spricht der Arzt von einer sekundären Varikosis. Demgegenüber meint der Begriff primäre Varikosis das Krampfaderleiden als solches, das im Bereich der hautnahen Beinvenen und ihrer Verbindungen nach innen entsteht (vgl. Abschnitt "Ursachen"). Um die primäre Varikosis geht es auch im Wesentlichen in diesem Artikel.
Die Ursachen der primären Varikosis sind vielfältig und reichen von einer allgemeinen, angeborenen Bindegewebsschwäche (familiäre Veranlagung) bis hin zu beeinflussbaren Faktoren wie Übergewicht.
Vorbeugend können Ausdauersportarten, Venengymnastik und kalte Unterschenkel- oder Kniegüsse nach Kneipp wirken.
Die Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Zur Verfügung stehen konservative Maßnahmen, Verödungstechniken, Laser- und Radiowellentherapie sowie operative Eingriffe (siehe Abschnitt "Therapie")