Ist das Vorhofflimmern nur kurz und vorübergehend, nehmen Patienten es häufig kaum wahr. Treten Symptome auf, kommt es zu anfallsartiger Luftnot sowie „Herzstolpern“ und Herzklopfen. Betroffene verspüren dabei den eigenen, unregelmäßigen Herzschlag, was sie als sehr unangenehm empfinden.
Manchmal führt Vorhofflimmern bis zur Bewusstlosigkeit. Die Grunderkrankung, die das Vorhofflimmern auslöst, kann zusätzliche Beschwerden bereiten. So fühlen sich Menschen mit einer Herzschwäche, zusätzlich zu den anderen Anzeichen, sehr müde und schwach.
Durch den gestörten Herzschlag verändern sich die Strömungsverhältnisse des Blutes. Es zirkuliert nicht richtig und kann leichter verklumpen. Daher steigt bei Vorhofflimmern die Gefahr, dass sich innerhalb der Vorhöfe ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Dieses kann über den Blutkreislauf verschleppt werden und ein Blutgefäß – zum Beispiel im Gehirnkreislauf – verstopfen. So kann sich eine lebensgefährliche Embolie entwickeln. Klinisch stellt sich dieses Ereignis als Schlaganfall dar.
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01.03.2010, aktualisiert am 02.09.2010
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