Wie Sie ihr äußeres Schutzschild richtig pflegen und welche Strategien gegen Hautkrankheiten es gibt
Sanft, glatt und faltenlos: Mit der richtigen Pflege bleibt die Haut lange jung
Sie ist Schutzhülle, Stimmungsbarometer und Sinnesorgan in einem. Zehn bis 20 Kilogramm bringt unsere Haut je nach Fettanteil auf die Waage. Ausgebreitet nähme sie bis zu zwei Quadratmeter – die Fläche eines Badetuches – ein. Ihr Aufbau aus drei Schichten schützt sie gegen Krankheitserreger, Schmutz, UV-Strahlen und Verletzungen. Die äußerste Schicht, die Oberhaut, ist nur 0,1 Millimeter dick und erneuert sich knapp alle vier Wochen komplett neu.
Unsere Haut reagiert nicht nur höchst sensibel auf Umwelteinflüsse oder Veränderungen im Körper, sie verrät auch viel über unsere Lebensgewohnheiten und unser seelisches Gleichgewicht.
Was ihre Haut angeht, wünschen sich die meisten Menschen vor allem eines: Weich und glatt, zart, makellos und faltenfrei soll ihre äußere Hülle aussehen. Dabei muss klar sein, dass der Traum von der ewigen Jugend nicht erfüllbar ist.
Wer dies akzeptiert, kann aber mit einer richtigen Pflege seiner Zielvorstellung nahe kommen. Diese beinhaltet vor allem genügend Schlaf, wenig Sonne, kein Nikotin und Alkohol in Maßen. Bei Cremes und Pflegeprodukten, gilt es diejenigen zu finden, die der äußeren Schutzhülle wirklich gut tun. Dazu ist es wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen.
Die Haut kann aber manchmal auch größere Probleme bereiten. Dann ist der Gang zum Hautarzt angesagt. Er hilft bei Neurodermitis, Kontaktekzemen, Akne, roten Äderchen, Warzen, Fußpilz und Neurodermitis. Auch bei Verdacht auf Hautkrebs – einer Krankheit, die immer mehr auf dem Vormarsch ist – ist er die erste Anlaufstelle.
Gerti Fluhr-Meyer / www.apotheken-umschau.de;
21.08.2009, aktualisiert am 25.06.2010
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