Bei der „echten Grippe“ handelt es sich um eine Infektion mit Influenza-Viren
Wandlungsfähiger Erreger: Das Influenza-Virus
Was ist Influenza?
Als „Influenza“ oder „echte Grippe“ bezeichnet man eine Erkrankung durch das Influenza-Virus. Es gibt verschiedene Typen dieser Virusart (Influenza A, B, C). Am häufigsten und am gefährlichsten ist das Influenza-Virus Typ A. Er ist auf der ganzen Welt verbreitet und verändert sich ständig, was es schwierig macht, einer Infektion vorzubeugen.
Übertragen wird die „echte Grippe“ meist durch Tröpfcheninfektion. Die Krankheit verläuft bei rund 80 Prozent der Infizierten unkompliziert, meist merken die Betroffenen gar nicht, dass sie eine Influenzainfektion hatten.
Bei den übrigen 20 Prozent beginnt die Krankheit oft schlagartig mit Schüttelfrost und starkem Krankheitsgefühl. Kurz darauf folgen Symptome wie Fieber und Glieder-Schmerzen. Bei einem unkomplizierten Verlauf ist die Infektion nach wenigen Tagen überstanden.
Influenza kann mit einem Schnelltest diagnostiziert werden. Zur Therapie stehen neben Schonung und eher allgemeinen Maßnahmen, welche die Symptome lindern sollen, spezielle, sogenannte antivirale – also gegen Viren wirkende – Medikamente zur Verfügung. Vorbeugen lässt sich der Virus-Grippe vor allem durch eine jährliche Impfung.
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13.09.2005, aktualisiert am 17.03.2010
W&B/Szczesny
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