Meningitis: Impfung

Mit einer Schutzimpfung lässt sich einer bakteriellen Meningitis, aber auch einer viralen vorbeugen

aktualisiert am 19.12.2012

Meningitis-Auslöser: Gegen Pneumokokken gibt es beispielsweise eine Schutzimpfung

W&B/Winfried Fischer

Zu den Bakterienarten, die eine Gehirnhautentzündung auslösen können, gehören Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae. Gegen alle drei Erreger gibt es Impfstoffe.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass Kinder im ersten Lebensjahr eine Impfung gegen Haemophilus influenzae sowie gegen Pneumokokken erhalten. Zu Beginn des zweiten Lebensjahres empfiehlt die STIKO eine Immunisierung gegen Meningokokken. Dieser Impfstoff richtet sich gegen Meningokokken vom Typ C.


Mumpsviren können eine virale Meningitis auslösen. Die Mumpsimpfung – meist eine Kombination gegen Mumps, Masern und Röteln – kann deshalb vor einer Gehirnhautentzündung, die durch Mumpsviren verursacht wird, schützen. Die Impfung wird für Kinder im zweiten Lebensjahr empfohlen.

Gegen die Frühsommermeningoenzephalitis steht die FSME-Impfung zur Verfügung. Sie wird allen Menschen empfohlen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten.




Bildnachweis: W&B/Winfried Fischer
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