Eine bakterielle Gehirnhautentzündung lässt sich vom Laien nicht von einer viralen unterscheiden. Insbesondere die bakteriell bedingte Form kann jedoch lebensgefährlich werden. Deshalb gilt in jedem Fall: Sprechen die Symptome für eine Meningitis, muss der Betroffene unverzüglich einen Arzt beziehungsweise ein Krankenhaus aufsuchen.
Um die Diagnose zu sichern und zu bestimmen, ob die Auslöser Bakterien, Viren oder andere Erreger sind, nimmt der Arzt Blut ab und führt schnellstmöglich eine Liquorpunktion durch. Dabei wird „Nervenwasser“ im Bereich der Lendenwirbelsäule entnommen, Aussehen und Zusammensetzung des Liquors untersucht sowie der Erreger bestimmt.
Fast immer kommen auch bildgebende Verfahren zum Einsatz, wobei die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) der Computertomographie (CT) vorzuziehen ist.
www.apotheken-umschau.de / Dr. Bößenecker;
13.09.2005, aktualisiert am 26.03.2012
Bildnachweis: Panthermedia/Carmen Rother
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