Gehirnhautentzündung: Impfungen

Mit speziellen Schutzimpfungen lässt sich einer bakteriellen Meningitis, zum Teil auch einer viralen vorbeugen
aktualisiert am 01.06.2017

Gegen Pneumokokken gibt es beispielsweise eine Schutzimpfung

W&B/Winfried Fischer

Zu den Bakterienarten, die eine Gehirnhautentzündung auslösen können, gehören Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae. Gegen alle drei Erreger gibt es Impfstoffe.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass Babys innerhalb der ersten 14 Lebensmonate die Impfungen gegen Haemophilus influenzae sowie gegen Pneumokokken erhalten. Ab 12 Monaten empfiehlt die STIKO eine Immunisierung gegen Meningokokken. Dieser Impfstoff richtet sich gegen Meningokokken vom Typ C.

Die Pneumokokken-Impfung wird auch Menschen ab 60 Jahren empfohlen.


Mumpsviren können eine virale Meningitis auslösen. Die Mumpsimpfung – meist eine Kombination gegen Mumps, Masern und Röteln – kann deshalb vor einer Gehirnhautentzündung, die durch Mumpsviren verursacht wird, schützen. Die Impfung wird für Babys ab dem Alter von elf Monaten empfohlen.

Gegen die Frühsommermeningoenzephalitis steht die FSME-Impfung zur Verfügung. Sie wird allen Menschen empfohlen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten.



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