Die verschiedenen Teile des Gehirns
Wie der Name schon ahnen lässt, ist das Großhirn der größte der fünf Hirnabschnitte. Das Großhirn ist das Zentrum unserer Wahrnehmung, des Bewusstseine, Denkens, Fühlens und Handelns. Die Großhirnrinde verfügt über vier Lappen. In einem dieser Lappen, dem Temporallappen, befinden sich die Amygladae, die so genannten Mandeln oder Mandelkerne. Letztere sind wesentlich bei der Entstehung von Angst beteiligt. Das Zwischenhirn besteht aus fünf Teilen, einer davon ist der Hypothalamus. Das Zwischenhirn verarbeitet Wahrnehmungen wie Sehen, Reichen, Hören und Berührungen. Das Kleinhirn ist für das Gleichgewicht (Schwindel) und die Bewegungen (Motorik) zuständig.
Erkrankungen des Gehirns
Da das Gehirn eng mit unserem Fühlen, Denken und Handeln verknüpft ist, und eine zentrale Rolle in unserem Leben spielt, fürchten sich die meisten Menschen vor Erkrankungen des Gehirns mehr als vor anderen Erkrankungen. Eine große Beeinträchtigung der Lebensqualität, der Arbeitsfähigkeit oder gar der Persönlichkeit können unter anderem ein Schlaganfall nach sich ziehen, die Alzheimer Krankheit, das Creutzfeld-Jakob-Syndrom und Prion Krankheit, Epilepsie, Parkinson Krankheit (Morbus Parkinson) oder Hirntumore. Häufig durch Unfälle wie etwa Stürze verursacht werden Gehirnerschütterung, Gehirnprellung, Schädelbruch oder Schweres Schädel-Hirn-Trauma. Beispielsweise durch Zeckenbisse kann Gehirnhautentzündung (Meningitis) ausgelöst werden. Zum Bereich der Psychatrie gehören Erkrankungen, die die Psyche betreffen, wie etwa Psychosen, die manisch-depressiver Krankeit, Schizophrenie oder wahnhafte Störungen (Paranoia).