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Gebärmutter: Heimstatt des Lebens

Es sind zentrale weibliche Organe: In den Eierstöcken reifen in der gebärfähigen Zeit die Eizellen heran. In der Gebärmutter wächst während einer Schwangerschaft der Embryo beziehungsweise Fetus


Im Leben der Frauen spielt die Gebärmutter eine bedeutende Rolle

Sinnbild der Mutterschaft und des heranreifenden Lebens: die Gebärmutter. Bei der Frau werden äußere und innere Geschlechtsorgane unterschieden. Zu den Inneren zählen die Scheide, die Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter. Bei der Gebärmutter, auch Uterus genannt, handelt es sich um einen Muskel in der Form einer auf dem Kopf stehenden kleinen Birne. Ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Hormone bewirkt, dass etwa alle 28 Tage Eizellen in den Eierstöcken heranreifen. Dieser monatliche Zyklus beginnt in der Pubertät und dauert bis zu den Wechseljahren, etwa bis zum Alter von 50 Jahren. Wird die Eizelle nicht befruchtet, tritt die Menstruation ein.



Infochart: die Gebärmutter (Uterus)

Mögliche Beschwerden und Erkrankungen

Die Gebärmutter (Uterus) wird durch die Muskulatur des Beckenbodens gestützt. Wenn die Muskeln schwach sind und nachgeben, senkt sich die Gebärmutter nach unten bis in die Scheide. Um einer Gebärmuttersenkung vorzubeugen, sind Beckenbodentraining und ein normales Körpergewicht, also die Reduzierung von Übergewicht, hilfreich. Die Gebärmutterentfernung ist die häufigste gynäkologische Operation. Die Notwendigkeit der Operation zum Beispiel bei Myomen im Uterus – gutartigen Knoten der Muskulatur der Gebärmutter – oder einer Gebärmuttersenkung wird kontrovers diskutiert und hängt von den Beschwerden im Einzelfall ab. Wichtig ist es daher, vor der Operation eine zweite ärztliche Meinung einzuholen. Eine Operationsmöglichkeit stellt die laparoskopische Gebärmutterentfernung dar. Bei dieser Methode mithilfe der Bauchspiegelung, Laparoskopie, werden große Narben vermieden.

Endometriose bezeichnet Gebärmutterschleimhaut, die sich außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Endometriose gilt als zweithäufigste Frauenkrankheit, deren Ursachen noch weitgehend unerforscht sind. Die Beschwerden können unter anderem mit bestimmten Hormonpräparaten gelindert werden.

Von vielen Frauen gefürchtet sind Krebserkrankungen im Bereich der Gebärmutter wie Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom), Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und Eierstockkrebs. Für Mädchen und junge Frauen wird eine HPV-Impfung gegen bestimmte Humane Papilloma-Viren (HPV) empfohlen. Sie gelten als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs.




Bildnachweis: iStock/FDS111, W&B/Ulrike Möhle

Sibylla Machens / www.apotheken-umschau.de; aktualisiert am 31.01.2014, erstellt am 12.01.2010
Bildnachweis: iStock/FDS111, W&B/Ulrike Möhle

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