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Darmkrebs

Die Anzeichen für Darmkrebs sind oft nur sehr diskret, Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen


Klein fängt der Krebs in der Darmwand an: Je früher man ihn erkennt, desto größer die Chance auf Heilung

Krebs kann an den verschiedensten Stellen des Darmes auftreten. Manchmal entwickelt er sich aus zunächst eigentlich gutartigen Geschwulsten, den sogenannten Darmpolypen. Doch nicht jeder Darmpolyp entartet. Bestimmte Sorten weisen jedoch ein erhöhtes Risiko auf.

Dünndarmkrebs ist relativ selten, wohingegen Darmkrebs im Grimmdarm (Kolonkarzinom) oder im Mastdarm deutlich häufiger vorkommt. Die Anzeichen für Darmkrebs sind oft nur sehr diskret: Blut im Stuhl, eine Veränderung der Stuhlgewohnheiten, ein unerklärlicher Wechsel von Durchfall und Verstopfung können zum Beispiel Symptome der Erkrankung sein.


Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Darmkrebs trotzdem möglichst früh zu erkennen. Gesetzlich Versicherte haben ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf einen jährlichen Test auf Blut im Stuhl. Ab dem Alter von 55 Jahren können Sie eine Darmspiegelung machen lassen, die falls alles unauffällig ist, erst nach zehn Jahren wiederholt wird. Wer seinen Darm nicht spiegeln lassen möchte, kann alternativ weiterhin alle zwei Jahre einen Test auf Blut im Stuhl durchführen lassen.

Lesen Sie hier mehr über Darmkrebs!




Bildnachweis: W&B/Jörg Neisel/RYF

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www.apotheken-umschau.de; 22.10.2009, aktualisiert am 08.01.2013
Bildnachweis: W&B/Jörg Neisel/RYF

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