In der Netzhaut des Auges befinden sich zwei verschiedene Sinneszellen (Photorezeptoren), die für die Sehfähigkeit sorgen: die Zapfen und die Stäbchen. Während die Zapfen für das farbige Sehen bei Tag zuständig sind, unterscheidet das Auge über die Stäbchen zwischen Hell und Dunkel. Das ist vor allem in der Dämmerung und nachts wichtig.
Begibt sich jemand aus dem Hellen in einen dunklen Raum, muss sich das Auge den neuen Lichtverhältnissen anpassen. Mediziner nennen das Dunkeladaption. Über die Stäbchen wird die Netzhaut lichtempfindlicher, was das Sehen im Dunkeln ermöglicht. Dieser Vorgang dauert etwa 30 Minuten. Die ersten fünf Minuten ist jeder Mensch im Dunkeln erstmal „blind“.
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13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Bildnachweis: Fotolia/vanessa/2010
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