Wer bemerkt, dass er im Dunkeln schlechter sieht oder sich die Augen langsamer an die Dunkelheit anpassen, sollte einen Augenarzt aufsuchen. Der geht den möglichen Ursachen auf den Grund.
Der Augenarzt kann eine Nachtblindheit mit Hilfe von Spezialgeräten feststellen. Durch ein Adaptometer kann er bestimmen, wie sich das Auge an die Dunkelheit anpasst (Dunkeladaption).
Anhand eines Elektroretinogramms lässt sich die Retinopathia pigmentosa bereits erkennen, bevor der Patient die typische Symptomatik aufweist. Mit dieser Methode überprüft der Arzt, wie die Sinneszellen der Netzhaut auf Lichtreize reagieren und sich an die Dunkelheit anpassen.
Hat derjenige bereits, bedingt durch die Augenkrankheit, ein eingeschränktes Gesichtsfeld, lässt sich dies durch eine Gesichtsfelduntersuchung bestimmen.
Wichtig für die Diagnosestellung ist zudem, ob in der näheren Verwandtschaft – besonders seitens der Eltern – eine Nachtblindheit vorliegt. Dies deutet dann auf eine vererbte Form hin.
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13.09.2005, aktualisiert am 27.06.2010
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