Gerstenkorn: Symptome

Bei einem Gerstenkorn bildet sich ein schmerzhafter kleiner Knoten am Lid. Zudem entzündet sich die Stelle und ist gerötet
aktualisiert am 01.04.2015

Ein geschwollenes und gerötetes Oberlid weist auf ein inneres Gerstenkorn hin

W&B/Prof.Riedel

Ein äußeres Gerstenkorn (Hordeolum externum) äußert sich durch einen zu Beginn recht kleinen, entzündlich geröteten Knoten am äußeren Lidrand, der sehr schmerzhaft sein kann. Der Knoten ist mit Eiter gefüllt, was ein unangenehmes Spannungsgefühl verursacht. Handelt es sich um ein inneres Gerstenkorn (Hordeolum internum), kann das gesamte Lid so stark anschwellen, dass das Auge selbst nicht mehr sichtbar ist.

Häufig platzen Gerstenkörner nach einiger Zeit von selbst auf und der angesammelte Eiter tritt aus. Die Entzündung bildet sich zurück und heilt ab. In den meisten Fällen verläuft ein Gerstenkorn harmlos. Breitet sich die Entzündung jedoch aus, kann sie auf die Bindehaut, das Auge und auch auf die Augenhöhle übergehen.


Der Knoten ist mit Eiter gefüllt und platzt häufig von alleine auf. Es handelt sich hierbei um ein Hordeolum externum

W&B/Prof.Riedel

Treten während der Infektion ein allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, Fieber oder geschwollene Lymphknoten auf, sollten Betroffene sofort einen Augenarzt aufsuchen.



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