Alternativ heilen:
Akupunktur – feine Nadeln gegen Schmerzen

Die Heilmethode gehört zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Über spezielle Akupunkturpunkte können Ärzte zum Beispiel Migräne lindern

Akupunktur lindert zum Beispiel Kopfschmerzen

Was liegt der Akupunktur zugrunde?

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es im Körper Leitbahnen, durch die Lebensenergie, genannt Qi, fließt. Die Leitbahnen bestehen aus Hauptbahnen, den Meridianen, und Nebenbahnen. Die Kräfte YIN und YANG halten die Lebensenergie im Gleichgewicht. Strömt Qi nicht ungestört, treten Krankheiten auf.

 

Wie wirkt Akupunktur?

Auf den Leitbahnen liegen so genannte Akupunkturpunkte. Stechen Mediziner mit einer Ausbildung in Akupunktur mit feinen Nadeln auf diese Punkte, kann die Lebensenergie wieder ungehindert fließen. Nach der fernöstlichen Lehre wird so die Krankheit eines Patienten geheilt. Piksen die Therapeuten ihre Patienten am Ohr, sprechen Mediziner von Ohrakupunktur. Auf dem Ohr sollen Reflexzonen aller Organe des Körpers liegen.

Bei welchen Krankheiten kann Akupunktur helfen?

Die feinen Nadelstiche lindern Rückenschmerzen und helfen bei Gelenkbeschwerden im Knie. Auch Personen, die an Spannungskopfschmerzen oder Migräne leiden, können von Akupunktur profitieren. Zudem gibt es Hinweise, dass die Methode bei Heuschnupfen helfen kann, und dass sie es manchen Menschen erleichtert, das Rauchen aufzugeben. Akupunktur soll zudem während der letzten Wochen der Schwangerschaft den Beckenboden entspannen.

Was gibt es noch?

Neben den klassischen Nadelstichen gibt es unter anderem noch die Akupressur. Dabei massieren Therapeuten die Akupunkturpunkte mit den Fingern. Bei der Moxibustion werden die Punkte mit Wärme angeregt.


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