Bitte nicht zu kalt

Das Getränk mit Eiswürfeln kühlen oder eiskalt duschen – das mag bei Hitze zunächst angenehm sein. Aber die ­Reak­tion des Körpers ist: Ich muss mich von innen her wieder wärmen. Besser lauwarm duschen und trinken.

Kühlende Tücher

Wassergetränkte Handtücher um die Schultern oder als Wadenwickel  kühlen den Körper. Die Tücher in der Wohnung aufzu­hängen, wie  häufig geraten wird, ist dagegen eher kontraproduktiv, sagt Meteoro­loge Andreas Matzarakis. Die Luft kühlt nur gering ab, aber die ­Luftfeuchtigkeit steigt, was die Hitze noch unangenehmer macht.

Das Herz im Blick behalten

Patienten, die entwässernde Mittel nehmen, sollten bei Hitze besonders auf ausreichendes Trinken achten. Sinkt der Blutdruck stark oder fühlen sie sich schwach, sollten sie mit dem Arzt sprechen. Setzen sie die Tabletten eigenmächtig ab, droht eine ­Zunahme von Herzschwäche oder Blutdruck.

­­Tipp bei schwerer Herzinsuffizienz von Professor Dietrich Andresen, Vorsitzender der Deutschen Herzstiftung: "Wiegen Sie sich morgens und abends." Eine plötzliche deutliche Gewichtszunahme kann auf Wassereinlagerungen hinweisen. Mit dem Arzt sprechen, was zu tun ist.

Ausschalten

Lampen und Elektrogeräte wie ­Computer, Drucker oder Fernseher produzieren Wärme. Deshalb ausschalten, wann immer das möglich ist. Beim Kauf auf energiesparende Geräte setzen – diese erzeugen meist auch weniger Wärme.

Trocken halten

Ein Saunaklima mit viel Feuchtigkeit wollen wir jetzt wirklich nicht haben – stellen es aber leicht selbst her. Statt etwa die Wäsche in den Wohnräumen zu trocknen, sollte man sie besser draußen aufhängen, rät Christine Heidmann vom Ratgeberportal Energie-Fachberater.

Weitere Tipps gegen Hitze und ihre Folgen finden sich in einer Broschüre zum Herunterladen: www.umweltbundesamt.de/publikationen Suchwort: Hitze