Blinddarm-Entzündung

Dieser Text informiert in Einfacher Sprache zum Thema: Blinddarm-Entzündung.

29.01.2020

Was ist eine Blinddarm-Entzündung?

Bei einer Blinddarm-Entzündung ist der Wurmfortsatz entzündet. Der Wurmfortsatz ist ein Teil des Blinddarms. Er ist etwa 10 cm lang und befindet sich im unteren Bauch. Der Wurmfortsatz ist mit einer Öffnung mit dem Dickdarm verbunden. Der Wurmfortsatz kann sich entzünden. Dann spricht man von einer Blinddarm-Entzündung. Der Arzt sagt dazu: Appendizitis.

Achtung: Eine Blinddarm-Entzündung kann sehr gefährlich sein. Deshalb sollten Sie bei dem Verdacht auf eine Blinddarm-Entzündung sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Was sind die Ursachen einer Blinddarm-Entzündung?

Eine Blinddarm-Entzündung kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Kotsteine. Kotsteine sind harte Klumpen aus Stuhl.
  • ein abgeknickter Wurmfortsatz. Der Grund für einen abgeknickten Wurmfortsatz ist zum Beispiel eine falsche Lage im Bauch.

Auch Darminfektionen oder Würmer können eine Blinddarm-Entzündung verursachen.

Woran können Sie eine Blinddarm-Entzündung erkennen?

Die Anzeichen für eine Blinddarm-Entzündung sind unterschiedlich und bei jedem Menschen anders. Die Anzeichen hängen nämlich vom Alter und vom Geschlecht der betroffenen Person ab. Typisch für eine Blinddarm-Entzündung sind vor allem starke Bauchschmerzen: Betroffene Personen haben um den Bauchnabel herum oft Schmerzen. Häufig tut auch die Magen-Gegend weh. Ein paar Stunden später wandern die Schmerzen in den rechten Unterbauch. Oft kommen diese Anzeichen hinzu:

  • Fieber
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • das Gefühl einer angespannten Bauchdecke

Außerdem kann die Darmtätigkeit eingeschränkt sein. Das bedeutet: Die betroffene Person hat kaum Stuhlgang.

Hinweis: Eine Blinddarm-Entzündung ist oft schwer zu erkennen. Die Anzeichen können nämlich auch anders sein oder fehlen. Vor allem kleine Kinder, ältere Personen und Schwangere haben oft andere Anzeichen: Sie haben zum Beispiel kein Fieber und auch die Schmerzen sind andere.

Info: Die Anzeichen deuten nicht immer auf eine Blinddarm-Entzündung hin. Manchmal sind auch andere Krankheiten der Grund für die Schmerzen. Bei Frauen können es zum Beispiel Regelschmerzen sein. Gehen Sie deshalb zum Arzt oder ins Krankenhaus. Der Arzt untersucht Sie und hilft Ihnen.

Was können Sie gegen eine Blinddarm-Entzündung tun?

Sie haben starke Bauchschmerzen und denken: Ich habe vielleicht eine Blinddarm-Entzündung? Dann gehen Sie sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Oft wird der Betroffene bei einer Blinddarm-Entzündung operiert. Bei der Operation entfernt der Arzt den Wurmfortsatz. Diese Operation ist normalerweise nicht sehr gefährlich. Sie gehört zu den häufigsten Bauchoperationen.

Manchmal ist die Blinddarm-Entzündung nicht so stark. Dann geht die Entzündung von alleine wieder weg. Der Arzt verschreibt ein Antibiotikum. Ein Antibiotikum ist ein Medikament. Hinweis: Der Patient wird dabei im Krankenhaus überwacht. Die Krankheit verschlimmert sich? Dann wird meistens sofort operiert.

Achtung: Eine Blinddarm-Entzündung wird nicht sofort behandelt? Dann kann die Entzündung schlimmer werden: Zum Beispiel kann der Wurmfortsatz platzen. Dann gelangen der Inhalt des Darms und Bakterien in die Bauchhöhle. Das ist sehr gefährlich. Gehen Sie deshalb unbedingt zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie denken: Ich habe vielleicht eine Blinddarm-Entzündung? Oder Sie haben starke Bauchschmerzen? Dann gehen Sie sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Sie möchten noch mehr über Blinddarm-Entzündung lesen? Mehr Informationen über Blinddarm-Entzündung finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

Achtung: In diesem Text finden Sie nur allgemeine Informationen. Der Text ersetzt den Besuch beim Arzt nicht. Nur ein Arzt kann Ihnen genaue Informationen geben. Sie fühlen sich krank? Oder Sie haben Fragen zu einer Krankheit? Dann sollten Sie immer zum Arzt gehen.