Magenschleimhaut-Entzündung

Dieser Text informiert in Einfacher Sprache zum Thema: Magenschleimhaut-Entzündung.

09.12.2019

Was ist eine Magenschleimhaut-Entzündung?

Der Magen ist ein wichtiges Organ im oberen Bauch. Im Magen wird das Essen zerkleinert und durchmischt. Dabei hilft der Magensaft. Er wird von der Schleimhaut im Magen produziert. Die Schleimhaut schützt den Magen vor Krankheitserregern. Trotzdem können Bakterien oder Viren die Schleimhaut reizen. Dann kann sich die Schleimhaut entzünden. Und dann produziert die Schleimhaut manchmal zu viel Magensaft.

Eine Magenschleimhaut-Entzündung kann akut sein. Dann heilt sie schnell wieder. Eine Magenschleimhaut-Entzündung kann aber auch chronisch sein. Dann dauert sie mehrere Wochen oder bleibt für immer.

Was sind die Ursachen einer Magenschleimhaut-Entzündung?

Zu den Ursachen einer akuten Magenschleimhaut-Entzündung gehören zum Beispiel:

  • Bakterien
  • Viren
  • Pilze
  • Medikamente
  • zu viel Kaffee
  • zu viel Alkohol
  • starker Stress

Bei einer chronischen Magenschleimhaut-Entzündung gibt es unterschiedliche Ursachen.

Eine chronische Magenschleimhaut-Entzündung wird in drei Typen eingeteilt:

  • Typ A
  • Typ B
  • Typ C

Bei Typ A liegt wahrscheinlich ein Fehler im Abwehrsystem des Körpers vor. Der Körper bildet Abwehrstoffe gegen den eigenen Magen: Das schädigt die Magenschleimhaut.

Bei Typ B ist Helicobacter pylori die Ursache. Helicobacter pylori ist ein Bakterium. Dieses Bakterium greift die Magenschleimhaut an. Normalerweise überlebt ein Bakterium nicht lange im Magensaft. Helicobacter pylori ist aber ein besonderes Bakterium. Das Bakterium kann sehr lange im Magen überleben.

Bei Typ C sind meistens Medikamente die Ursache der Magenschleimhaut-Entzündung. Manche Medikamente reizen den Magen. Dazu zählen zum Beispiel Schmerzmittel. Sie müssen Schmerzmittel nehmen? Dann sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt. Der Arzt gibt Ihnen alle wichtigen Informationen.

Wie kann man eine Magenschleimhaut-Entzündung erkennen?

Eine akute Magenschleimhaut-Entzündung kann unterschiedliche Anzeichen haben.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen

Die Magenschleimhaut-Entzündung ist chronisch? Dann sind die Anzeichen nicht so leicht zu erkennen. Zu den Anzeichen gehören zum Beispiel:

  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Aufstoßen

Eine chronische Magenschleimhaut-Entzündung wird nicht von einem Arzt behandelt? Dann kann zum Beispiel ein Magengeschwür entstehen. Ein Magengeschwür ist eine beschädigte Stelle in der Magenschleimhaut. Ein Magengeschwür entsteht durch eine starke Entzündung der Schleimhaut.

Achtung: Bauchschmerzen und Übelkeit können auch Anzeichen für eine andere Krankheit sein. Gehen Sie deshalb zum Arzt.

Was können Sie bei einer Magenschleimhaut-Entzündung tun?

Sie glauben: Ich habe vielleicht eine Magenschleimhaut-Entzündung? Dann gehen Sie zum Arzt. Der Arzt untersucht Sie und kann Ihnen helfen.

Bei einer Magenschleimhaut-Entzündung kann der Arzt Medikamente verschreiben: zum Beispiel Protonenpumpen-Hemmer. Diese Medikamente stoppen die Produktion des Magensafts. Mit den Medikamenten heilt die Magenschleimhaut wieder.

Sie können zusätzlich selbst etwas gegen eine Magenschleimhaut-Entzündung tun:

  • nicht rauchen,
  • keinen Alkohol trinken,
  • keinen Kaffee trinken
  • und nichts Scharfes essen

Ist Stress die Ursache der Magenschleimhaut-Entzündung? Dann überlegen Sie:

  • Wie kann ich Stress reduzieren?
  • Wie kann ich mich am besten entspannen?

 

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie wollen noch mehr über die Magenschleimhaut-Entzündung lesen? Mehr Informationen über die Magenschleimhaut-Entzündung finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

Achtung: In diesem Text finden Sie nur allgemeine Informationen. Der Text ersetzt den Besuch beim Arzt nicht. Nur ein Arzt kann Ihnen genaue Informationen geben. Sie fühlen sich krank? Oder Sie haben Fragen zu einer Krankheit? Dann sollten Sie immer zum Arzt gehen.