Gesichtsschmerzen: Ursachen und Therapien

Schmerzen im Gesicht k├Ânnen von Nerven ausgehen, wie die Trigeminusneuralgie. Daneben gibt es viele andere Schmerzquellen, aber auch Beschwerden ohne erkennbare Ursache

von Andrea Blank-Koppenleitner, aktualisiert am 04.12.2018

Überblick über das Symptom und mögliche Ursachen

Gesichtsschmerzen beziehen sich auf das Gesicht im engeren Sinn: Schläfen, Wangen, Kieferpartien einschließlich Kiefergelenk bis zu Ohren, Nase, Mund- und Augenumgebung mit den formenden Knochen, den Knorpelanteilen, Gesichtsmuskeln und der Haut. Dazu zählen auch Rachen, Gaumen und Zunge.

Gesichts- und Kopfschmerzen sind nicht unbedingt dasselbe!

Manche Beschwerdebilder, beispielsweise die sogenannten trigeminoautonomen Kopfschmerzen, ähneln den Gesichtsschmerzen oder überlappen sich teilweise mit ihnen.

Schmerzen im Stirnbereich in Verbindung mit Kopfschmerzen gehören in der Regel ebenfalls in die Rubrik Kopfschmerzen.

Dieser Beitrag sagt Ihnen, welche Ursachen bei Gesichtsschmerzen infrage kommen und wie der Arzt weiter vorgeht, insbesondere wenn er keine konkrete Schmerzquelle finden kann.

Es gibt auch unterschiedliche Formen von Gesichtsschmerzen

Mediziner kennen unterschiedliche Formen des Gesichtsschmerzes, je nachdem, wo und wie die Beschwerden auftreten (akut oder chronisch), von wo sie ausgehen und ob sich Krankheitsursachen benennen lassen (symptomatische Schmerzen) oder nicht (idiopathische Schmerzen).

Schmerzen: eher örtlich begrenzt oder ausgedehnt?

Die Schmerzen konzentrieren sich häufig auf den Bereich um Nase, Augen und Mund oder Kinn. Sie können sich aber auch über die gesamte Gesichtsfläche ausdehnen.

Und: Sie können auf einer oder beiden Gesichtshälften auftreten und entlang bestimmter Nerven und ihrer Äste sowie im Kieferbereich verlaufen. Manchmal schließen die Schmerzen sogar Nacken, Schultern und die obere Rückenpartie mit ein.

Gesichtsschmerzen: Wann zum Arzt?

Plötzliche, heftige Schmerzen im Gesicht und in Abständen immer wiederkehrende Schmerzattacken sollte immer ein Arzt abklären. Das gilt auch für Beschwerden, die sich längerfristig festsetzen.

Das Leiden kann sich spontan oder als Reaktion auf bestimmte Reize in heftigen Schüben einstellen, gefolgt von beschwerdefreien Phasen. Das sind zum Beispiel typische Kennzeichen einer Trigeminusneuralgie.

Oder die Beschwerden stellen sich als mehr oder minder starker Dauerschmerz ein, wie beim anhaltenden idiopathischen Gesichtsschmerz. Es ist ein schwierig zu fassendes, chronisches Schmerzgeschehen mit unklarer Ursache. Patienten mit solchen Dauerbeschwerden haben oft schon viele Ärzte aufgesucht und teils unnötige Eingriffe über sich ergehen lassen.

Ein vertrauensvolles Verhältnis zum Hausarzt, der die Krankengeschichte des einzelnen Patienten gut kennt, ist eine wichtige Voraussetzung, um gleich die richtige Richtung bei der Diagnosestellung einzuschlagen. Davon hängt auch eine schnellstmöglich greifende Therapie ab – bei so quälenden Beschwerden wie Gesichtsschmerzen ein vorrangiges Ziel. Gut vorbereitet in das Gespräch mit dem Arzt zu gehen ist für beide Seiten vorteilhaft.

Mögliche Ursachen von Gesichtsschmerzen

  • Störungen im Nervensystem

Zu den wichtigsten Schmerzquellen im Gesicht gehören Störungen in den Nerven, die entsprechende Gesichtsbereiche versorgen. Nervenschmerzen heißen in der Fachsprache Neuralgien. Die dabei auftretenden, sehr intensiven Schmerzen schießen oft blitzartig ein und werden als schneidend oder bohrend empfunden. Andere Reize, beispielsweise  Berührung, Kälte, Licht, können sie auslösen beziehungsweise triggern.

Im Gesicht am häufigsten ist eine Trigeminusneuralgie, teils als Folge anderer Erkrankungen, teils unbekannter Ursache.

Erkrankungen wie die Multiple Sklerose können bei Gesichtsschmerzen zum Beispiel in Form einer Trigeminusneuralgie oder Trigeminusneuropathie eine Rolle spielen.

Des Weiteren kann ein Herpes zoster, besser bekannt unter dem Namen Gürtelrose (hier: Gesichtsrose), akute und chronische Beschwerden an den erkrankten Zonen auslösen. Nach überstandener Herpeserkrankung setzt sich mitunter eine äußerst unangenehme Neuralgie (postherpetische Zosterneuralgie) fest, oder diese kehrt nach einiger Zeit wieder. Das kommt häufiger bei älteren Menschen vor.

Daneben gibt es weitere Ursachen im Bereich des (zentralen oder peripheren) Nervensystems. Dazu zählen etwa ein Schlaganfall, Hirntumoren oder Veränderungen, die auf andere Weise Druck auf Hirnnerven ausüben. Dies kann zum Beispiel durch ein ungünstig im Kopf verlaufendes Blutgefäß geschehen (Schlinge, unübliche Lage oder Ausbuchtung, Aneurysma genannt).

Noch zur Erklärung: Hirnnerven haben ihren Ursprung in Nervenkernen im Gehirn. Sie versorgen vor allem Kopf und Hals.

Was ist eigentlich Augenmigräne?

  • Mit Augenmigräne (auch: ophthalmische oder okulare Migräne) sind vorübergehende Sehstörungen auf einem oder beiden Augen (Aura) in Verbindung mit einer Migräne gemeint.
  • Aura: Kurzzeitig auftretende neurologische Störungen bei Migräne: etwa Augenflimmern, Lichtblitze, gezackte Figuren, "blinde Flecken" im Blickfeld. Die Phänomene betreffen beide Augen (lässt sich prüfen, wenn man die Augen nacheinander mit einer Hand abdeckt). Die Aura geht den Migränekopfschmerzen voraus oder leitet sie ein. Die Kopfschmerzen können mitunter auch fehlen: isolierte Aura (im Allgemeinen bei denen, die oft an Migräne mit Aura leiden).

  • Retinale Migräne: Migräne ohne Aura, aber mit kurzem einseitigem Sehverlust.
    Retina steht für Netzhaut. Bei dieser sehr seltenen Form der Migräne tritt vorübergehend ein Sehverlust auf einem Auge auf. Dauer: kurz, bis höchstens etwa eine Stunde. Begleitend oder anschließend Migränekopfschmerzen.

    Wenn bei mutmaßlicher "Augenmigräne" und / oder Sehverlust noch keine Diagnose gestellt wurde, unbedingt vom Augenarzt untersuchen lassen!

Die einstmals so genannte "ophthalmoplegische Migräne" dagegen ist eine Störung, die durch einseitige Gesichtsschmerzen und wiederholte Lähmungen einer oder mehrerer Hirnnerven gekennzeichnet ist. Betroffen ist meist der dritte, für Augenbewegungen zuständige Hirnnerv (Nervus oculomotorius).

Es beginnt mit einseitigen Kopfschmerzen, innerhalb von zwei Wochen treten dann auch Augenmuskellähmungen auf. Die entsprechenden Symptome hängen davon ab, welche Anteile des Nervs beziehungsweise welche Augenmuskeln betroffen sind. Zum Beispiel können Doppelbilder auftreten und das Augenlid auf der betroffenen Seite herabhängen.

Das ebenfalls seltene Krankheitsbild gilt gemäß Einteilung der internationalen Kopfschmerzgesellschaft inzwischen als Neuropathie, also als eine Störung der betroffenen Hirnnerven (ophthalmoplegische Neuropathie). Ärzte behandeln wegen der schmerzhaft-entzündlichen Komponente nach genauer Diagnosesicherung hier mitunter mit Kortison.

Eine spezielle Form ist das sogenannte Tolosa-Hunt-Syndrom mit starken, bohrenden Schmerzen in der Umgebung eines Auges, gefolgt von gleichseitigen Hirnnervernlähmungen. Dabei kann auch die Beweglichkeit der Pupille beeinträchtigt sein. Ursächlich kommen Entzündungsvorgänge und andere Erkrankungen im Gehirn oder in der Augenhöhle infrage.

  • Probleme im Bereich der Kaumuskulatur und des Kiefergelenks

Mögliche, keineswegs unbedeutende Schmerzverursacher sind außerdem Probleme im Bereich der Kaumuskulatur und des Kiefergelenks. Schmerzen, die besonders beim Kauen oder bei Kiefergelenksbewegungen ausgelöst werden, können unter anderem auf eine sogenannte kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD, auch Myoarthropathie) hinweisen.

Davon sind häufiger junge Erwachsene und mehr Frauen als Männer betroffen. Unbewusstes Zähnepressen und -knirschen nachts (Bruxismus) oder auch tagsüber gilt als Risikofaktor für eine CMD.

  • Erkrankungen der Augen, Nasennebenhöhlen, Zähne

Einige Augenkrankheiten, zum Beispiel der grüne Star (Glaukom-Anfall), Nasennebenhöhlenerkrankungen, beispielsweise Nasennebenhöhlenentzündungen, Zahn- und Kieferprobleme (außerhalb des Kiefergelenks, siehe dazu oben) stehen bei Gesichtsschmerzen mit auf der Checkliste.

Sie weisen aber meist weitere eigenständige Symptome auf, die auf die richtige Spur helfen.

  • Probleme im Hals und Nacken: Schäden an der Halswirbelsäule, Muskelverspannungen, Zungenbrennen

Auch Probleme an der Halswirbelsäule und Muskelverspannungen im Nacken oder Schultergürtel kommen gelegentlich als Ursachen für symptomatische Gesichtsschmerzen infrage.

Des Weiteren gehört Zungenbrennen zu den Auslösern von Gesichtsschmerzen. Oft reichen die Schmerzempfindungen über die Zunge hinaus bis in die Mundschleimhaut. Begleitend sind weitere Missempfindungen im Mund möglich, zum Beispiel Veränderungen des Geschmackssinnes.

Gesichtsschmerzen: Diagnose und Therapie

Kopf- und Gesichtsschmerzen voneinander abzugrenzen, ist oft nicht leicht möglich. Ärzte sprechen meist von kraniofazialen Schmerzen, ein Begriff, der beide Aspekte in sich vereint. Es ist aber wichtig, jeweils die Ursachen und mögliche Risikofaktoren, zum Beispiel seelische und soziale Belastungen, herauszufiltern. Die Symptome gilt es richtig einzuordnen. Dann lässt sich meist auch die Therapie entsprechend gestalten.

Wichtige Hinweise können dem Arzt die Krankengeschichte und eine genaue Beschreibung der Schmerzen selbst geben, also wann, wo und wie sie auftreten und wie ausgeprägt sie sind.

Zusätzlich liefern die körperlichen ("klinischen") Befunde, die der Arzt beziehungsweise Facharzt erhebt, und häufig auch technische Untersuchungen die Grundlagen für die Diagnose. Bluttests und bildgebende Verfahren wie Ultraschalluntersuchungen, Magnetresonanztomografie oder Röntgenverfahren können richtungweisend sein, ebenso spezielle elektrophysiologische  Untersuchungsverfahren und schließlich die Entnahme kleiner Gewebeproben aus Nerven (Biopsie).

Gefragt sind nach dem Hausarzt, dem stets wichtige Steuerungsfunktionen zukommen, oftmals Ärzte verschiedener Fachrichtungen wie Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Zahnärzte, Kieferorthopäden, Orthopäden, Internisten sowie Psychotherapeuten.

In den einzelnen Kapiteln dieses Beitrags erfahren Sie mehr zu Ursachen, Diagnose und Therapie von Krankheitsbildern mit Gesichtsschmerzen.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Trigeminusneuralgie

Schmerzquelle: Schmerzen, die vom fünften Hirnnerv, dem Trigeminusnerv, ausgehen, gehören zu den heftigsten Schmerzerfahrungen überhaupt.

Trigeminus ist das lateinische Wort für Drilling. Die drei Hauptäste des Nervs versorgen wichtige Gesichtsabschnitte mit Gefühlswahrnehmungen (Sensibilität), wie die Stirn und den angrenzenden Kopfbereich, Augen und Nase sowie die Regionen um Oberkiefer, Unterkiefer und Kinn.

Darüber hinaus sind sie für die Aktivität (Motorik) zum Beispiel der Kau- und Schläfenmuskulatur zuständig.

Grafik: Der Trigeminusnerv

Der Nerv kann in seinem gesamten Verlauf irritiert werden. Das kann durch ein benachbartes, verändertes Blutgefäß im unteren Gehirnabschnitt (Hirnstamm) geschehen – eine häufige Erscheinung bei Formen der Trigeminusneuralgie, bei denen keine erkennbare Grunderkrankung festzustellen ist (klassische Trigeminusneuralgie).

Ebenso sind mitunter auch der Nervenknoten unten in der Schädelbasis (Felsenbein) betroffen sowie natürlich die Abschnitte, die im Gesicht selbst verlaufen.

Symptome: "Wie elektrische Schläge...". Die Schmerzen schießen meist auf einer Seite schlagartig scharf und stechend ein, vor allem oberflächlich seitlich oder unterhalb des Auges, an der Wange. Mitunter können auch die Zähne weh tun. Die Attacken halten meist nur Sekunden an, kehren aber in kurzen Abständen wieder, hintereinander in Serie. Nach einem solchen Tag folgen längere schmerzfreie Phasen, bis der nächste Anfall einsetzt. Bei wenigen Betroffenen bleibt dazwischen ein dumpfes Dauerschmerzgefühl bestehen. Vereinzelt vergeht das Krankheitsbild mit der Zeit von selbst. Meist besteht es aber dauuerhaft (chronisch).

Häufig sind es bestimmte Ereignisse, die die blitzartigen Schmerzen auslösen, sogenannte Trigger, etwa ein Luftzug, eine Berührung im Gesicht, Zähneputzen, Kauen oder Sprechen, aber auch Stresssituationen. Im Zuge einer Schmerzattacke kommt es mitunter auch zu Muskelkrämpfen oder Muskelzuckungen auf der betroffenen Gesichtsseite.

Diagnose: Der typische Schmerzverlauf gibt dem Arzt meist schon wesentliche Hinweise. Weiterführende Untersuchungen nimmt in der Regel ein Neurologe vor. Dazu kann er nach der sorgfältigen neurologischen Untersuchung eine Kernspintomografie (MRT) oder Computertomografie (CT) veranlassen, ebenso Bluttests und je nach Verdacht gegebenenfalls eine Untersuchung des Nervenwassers (der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, Lumbalpunktion).

So lässt sich womöglich eine zugrunde liegende Erkrankung feststellen, die zu den Nervenschmerzen führt (symptomatische Trigeminusneuralgie). Das kann ein Hirntumor sein, eine Multiple Sklerose oder die Folge einer Kopfverletzung.

Dann fehlen oft die beschwerdefreien Phasen zwischen den Attacken, und es können anhaltende, auch brennende Schmerzen bestehen. Womöglich sind zudem beide Gesichtsseiten betroffen. Auch haben die Patienten nicht selten Gefühlsstörungen in dem erkrankten Bereich. Bei solchen Beschwerden wird der Neurologe prüfen, ob hier nicht eher eine Trigeminusneuropathie vorliegt, bei es zu einer Nervenschädigung gekommen ist (siehe auch Kapitel "Gesichtsschmerzen: Weitere Ursachen").

Wenn kein Klärungsbedarf durch den Neurologen besteht, überweist der Hausarzt den Patienten je nach Verdachtsdiagnose an einen HNO-Arzt, Kieferorthopäden, Augenarzt (ein in der Regel sehr schmerzhafter Glaukom-Anfall zum Beispiel ist ein augenärztlicher Notfall!) oder Zahnarzt.

Therapie: Liegt keine erkennbare Grunderkrankung vor, stehen zunächst Medikamente und teilweise auch operative Eingriffe als Therapiemaßnahmen zur Verfügung. Hier kommt es jedoch darauf an, dass die Diagnose eindeutig gestellt wurde, damit keine unnötigen Eingriffe, etwa im Zahn- und Kieferbereich, vorgenommen werden, die das Leiden nicht lindern, sondern unter Umständen nur noch erhöhen.

Schmerzmittel helfen nicht, da die Attacken zu kurz sind. Mittel der ersten Wahl sind bestimmte Antiepileptika, Medikamente zur Behandlung von Epilepsien. Sie können den Schmerzanfällen vorbeugen, da sie auch auf die Erregbarkeit und Leitungsfähigkeit schmerzempfindlicher Nervenbahnen einwirken.

Operationen erwägen die Ärzte nur, wenn Medikamente nicht helfen können oder die Schmerzursache einen chirurgischen Eingriff nahelegt, etwa bei einem Tumor oder gelegentlich bei Multipler Sklerose (Tiefenhirnstimulation).

Operative Maßnahmen zielen vornehmlich darauf ab, den gereizten oder unter Druck stehenden Nerven zu entlasten (Dekompression) oder die Schmerzleitung durch Ausschaltung am Nervenknoten (siehe Bild oben) zu unterbinden.

Das kann mit Verfahren wie der Thermokoagulation geschehen, oder auch in radiochirurgischer Behandlung mit dem sogenannten Gamma-Knife / Cyber-Knife. Hier fokussiert ein spezielles Bestrahlungsgerät, beim Cyber-Knife eine Art Operationsroboter, Strahlenenergie präzise auf das Gewebe. Es wird damit gewissermaßen messerscharf, aber ohne Skalpell beseitigt oder ausgeschaltet. Aussagekräftige Langzeitergebnisse stehen noch aus.

Bleibende Folgen von operativen Eingriffen können Gefühlsstörungen, seltener Hör- oder auch Hornhautstörungen und damit Sehprobleme sein.

Zahnschmerzen strahlen manchmal bis ins Gesicht aus. So können zum Beispiel Zahnfleischentzündungen, insbesondere wenn sie chronisch sind, tiefe Zahnkaries oder Zahnwurzelentzündungen Schmerzen auch im Gesicht auslösen.

Kraniomandibuläre Dysfunktionen (Fehlfunktionen im Zahn- und Kieferbereich)

Schmerzquelle: Der medizinische Fachbegriff kraniomandibulär setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort cranium, Schädel, und mandibula, Unterkiefer, bezieht aber das ganze Kausystem mit ein. Dazu gehören Ober- und Unterkiefer, Kiefergelenke, Zähne und Kaumuskeln. Fehlstellungen der Kiefer oder Zähne ("falscher Biss") und Muskelerkrankungen können hier zu schmerzhaften Funktionsstörungen führen. Manchmal ist auch von einer Myoarthropathie die Rede.

Zähneknirschen nachts oder tagsüber (Tag- und Nacht-Bruxismus) wirkt sich ebenfalls auf Zähne und Kiefergelenke aus. Zähne werden abgerieben, splittern oder lockern sich, die Fehlfunktionen verstärken sich, das Kiefergelenk verändert sich krankhaft durch Entzündungen oder Verschleiß. Entzündet kann es allerdings auch im Rahmen einer rheumatoiden Arthritis sein.

Die Veränderungen können ebenso Folgen für die Halswirbelsäule haben. Umgekehrt lösen auch Muskel- und Strukturprobleme an der Halswirbelsäule (Verschleiß, Wirbelgelenkarthrosen, knöcherne Anbauten der Wirbelkörper) mitunter Muskelschmerzen im Gesicht aus.

Die unangenehmen Schmerzen beeinflussen häufig auch die Psyche. Ebenso führen seelische Belastungen nicht selten zu Verspannungen und Fehlhaltungen mit entsprechenden Schmerzfolgen.

Symptome: In erster Linie leiden die Betroffenen unter Schmerzen in den Gesichts- und Kaumuskeln sowie den Kiefergelenken. Die Beschwerden können beim Kauen oder durch Bewegen des Kiefergelenks ausgelöst werden. Manchmal knackt oder reibt es dabei auch. Die Patienten haben zudem oft Probleme, den Kiefer weit zu öffnen, die Gelenke selbst beziehungsweise die Gelenkkapseln können druckempfindlich sein. Dazu kommen oft weitere Leiden wie Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Schulter- und Rückenschmerzen, Zungenbrennen, aber auch depressive Verstimmungen bis hin zu ernsten Depressionen.

Diagnose: Das Schmerzbild und entsprechende zahnärztliche und kieferorthopädische Untersuchungen, eventuell mit Röntgenaufnahme, geben meist schon entscheidende Hinweise. Auch die psychische Situation der Betroffenen sollte der Arzt mit einbeziehen. Allerdings werden Gesichtsschmerzen manchmal vorschnell dem Zahn-Kiefer-Bereich zugeordnet, was dann teilweise unnötige Eingriffe zur Folge hat. Deshalb ist es wichtig, dass andere Schmerzformen ausgeschlossen werden.

Therapie: Die Schmerzen legen sich in der Regel nach erfolgreicher Therapie der Ursache. Je nach zugrunde liegendem Störungsbild genügen manchmal schon kleine Zahnkorrekturen. Aufwendigere Sanierungen im Zahn- und Kieferbereich sind in der Regel nur notwendig, wenn eindeutig Schäden festgestellt wurden.
Sogenannte Aufbiss-Schienen helfen, Fehlhaltungen zu korrigieren oder nächtliches Zähneknirschen zu beseitigen.

Manuelle Therapie, Physiotherapie und Entspannungsverfahren tragen dazu bei, die Muskulatur zu entlasten und Stress abzubauen. Eine Muskelentspannung lässt sich manchmal mit Hilfe einer elektrischen Nervenstimulation über die Haut (TENS = transkutane elektrische Nervenstimulation) erreichen.

Des Weiteren werden die Ärzte je nach Schmerzzustand den Einsatz von schmerz- und entzündungshemmenden oder muskelentspannenden Medikamenten sowie von Antidepressiva vorschlagen.

Anhaltender idiopathischer (atypischer) Gesichtsschmerz

Schmerzquelle: Fachmediziner bezeichnen diesen Dauerschmerz ohne erkennbare Krankheitsursache als anhaltend idiopathisch, früher hieß er atypischer Gesichtsschmerz. Er kann die Spätfolge einer schon ausgeheilten Verletzung im Gesicht, an Zähnen oder Kiefer oder einer überstandenen Operation sein.

Konkrete Schäden in diesen Bereichen sind jedoch nicht mehr nachzuweisen. Auch lässt sich kein krankhafter neurologischer Befund erheben. Das Leiden wirkt sich wie andere chronische Schmerzerkrankungen häufig auf die Psyche aus.

! Wichtig: Der anhaltende idiopathische Gesichtsschmerz gilt nicht als psychisch bedingt. Vielmehr wird er einer bislang noch unklaren Störung im Zentralnervensystem zugeschrieben. Betroffen sind wohl überwiegend Frauen.

Mitunter tritt ein idiopathischer Gesichtsschmerz auch im Rahmen einer allgemeinen chronischen Schmerzerkrankung auf.

Auch wenn die Psyche nicht direkt ursächlich beteiligt ist, haben sich psychologische Schmerztherapien (siehe unten und im Kapitel "Gesichtsschmerzen: Therapien und Selbsthilfe") bewährt, um aufkommende seelische Belastungen besser in den Griff zu kriegen.

Symptome: Die Schmerzen sind mindestens zwei Stunden am Tage in gleichbleibender oder wechselnder Stärke vorhanden. Sie bestehen meistens über mehr als drei Monate. Nachts beim Schlafen haben die Betroffenen keine oder kaum Beschwerden. Sie beschreiben die Schmerzen als tief sitzend, dumpf, bohrend, brennend oder pulsierend. Die anhaltenden Gesichtsschmerzen beginnen vor allem auf einer Gesichtshälfte im Bereich des Oberkiefers um Mund, Nase und in der Falte von der Nase zum Mund hin, können sich aber auch auf das Kinn und weitere Bereiche bis zum Nacken ausbreiten, die Seiten wechseln oder beide erfassen, ebenso den Mund (oral).

Typischerweise gibt es keine einschießenden Schmerzattacken und auch keine auslösenden Faktoren, Trigger, wie bei der Trigeminusneuralgie. Gefühlsstörungen gehören ebenfalls nicht zum Krankheitsbild. Allerdings können Einflüsse wie Kälte oder Stress die Schmerzen verstärken, und einige Patienten berichten zum Beispiel von Taubheits- oder Wärmeempfindungen (siehe auch "Trigeminusneuralgie" im entsprechenden Kapitel dieses Beitrags).

Diagnose: Hier geht es in erster Linie darum, andere Schmerzformen auszuschließen. Dazu dienen eine möglichst genaue Beschreibung des Beschwerdebildes und gegebenenfalls weitere fachärztliche Untersuchungen (Neurologe, HNO-Arzt, Augenarzt). Auch gilt es, eine eventuelle kraniomandibuläre Fehlfunktion abzugrenzen (siehe dazu Kapitel "Gesichtsschmerzen: Fehlfunktionen im Zahn- und Kieferbereich").

Zu der langen Liste der Erkrankungen, die ähnliche Symptome im Gesicht auslösen können, gehören weitere, eher seltene Formen von Nervenschmerzen oder auch ein Herpes zoster (in diesem Fall als Trigeminusneuropathie, siehe dazu ebenfalls das Kapitel "Trigeminusneuralgie" und das Kapitel "Gesichtsschmerzen – weitere Ursachen").

Therapie: Häufig haben die Betroffenen schon viele Therapieversuche und teilweise unnötige Eingriffe, etwa an Zähnen und Kiefer, hinter sich. Wenn die Diagnose anhaltender idiopathischer Gesichtsschmerz ohne erkennbare organische Ursache feststeht, raten Fachärzte zu einer individuell ausgerichteten Behandlung.

Sogenannte trizyklische Antidepressiva können nicht nur stimmungsaufhellend wirken, sondern auch schmerzlindernd. Manche Patienten sprechen auf andere Antidepressiva oder krampflösende Mittel (Antiepileptika) an.

Akupunktur oder eine elektrische Nervenstimulation über die Haut können mitunter ebenfalls Erleichterung bringen. Neurologen empfehlen zudem Verhaltenstherapien, die den Betroffenen helfen, besser mit den Schmerzen umzugehen sowie Spannungen und Ängste abzubauen, sowie speziell ausgerichtete Hypnoseverfahren.

Gürtelrose - Gesichtsrose (Herpes zoster)

Die Gürtelrose ist eine entzündliche Viruserkrankung, die bestimmte Nervenknoten befällt, mit starken Schmerzen in den betroffenen Hautarealen verbunden ist und Ausschläge mit Bläschen und Pusteln hervorruft. Oft kommt es auch zu Fieber und Abgeschlagenheit. Das verantwortliche Varizellen-Zoster-Virus wird in der Kindheit bei einer Windpockeninfektion aufgenommen (seltener unbemerkt) und überdauert dann in Nervenknoten. Später kann es wieder "aufgeweckt" und aktiviert werden, beispielsweise wenn das Immunsystem geschwächt ist. Je nachdem, wo das geschieht, kommt es dann zur Gürtel- oder Gesichtsrose.

Die Schmerzen setzen in der Regel einige Tage vor den Hautveränderungen ein. Im Gesicht verlaufen sie oft im Bereich des ersten Astes des Trigeminusnerven, also von der Schläfe zur Stirn, oberhalb des Auges. Das Krankheitsbild heißt dann Zoster ophthalmicus. Bei Übergreifen auf das Auge kann eine schwere Binde- und Hornhautentzündung entstehen. Es können auch Abschnitte um das Ohr betroffen sein (Zoster oticus).

Taubheitsgefühle und Kribbeln kommen nicht selten dazu. Es ist also ein umfassenderes Krankheitsbild, das mit Elementen einer Neuropathie und Neuralgie sowie Allgemeinsymptomen (etwa Fieber, Abgeschlagenheit und Hautausschlag) einhergehen kann. Um chronische Schmerzen (sogenannte postzosterische Neuralgie als Folgeerkrankung) zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Behandlung des Herpes zoster mit einem Medikament, das die Virusvermehrung hemmt (Virostatikum), sehr wichtig. Mehr dazu im Ratgeber "Gürtelrose":

Was ist eine Trigeminusneuropathie?

Der Drillings- oder Trigeminusnerv gehört zu den Hirnnerven (siehe Kapitel "Gesichtsschmerzen: Trigeminusneuralgie").

Eine Trigeminusneuropathie kann zum Beispiel Folge einer Kopf- oder Gesichtsverletzung sein. Symptome: Neben Minderung der Gefühlswahrnehmung bis hin zu "Taubheit" im betroffenen Kiefer- oder Gesichtsbereich kann es paradoxerweise auch zu starken, brennenden Schmerzen mit einschießenden Schmerzattacken kommen (Anaesthesia dolorosa). Der Alltag einschließlich Essen, Trinken, Sprechen ist dann für die Betroffenen massiv beeinträchtigt.

Schmerzquellen: Weitere mögliche Ursachen für eine (symptomatische) Trigeminusneuropathie:

  • Erkrankungen / Schädigungen im Gehirn oder im Gesichtsbereich: Entzündungen oder Gewebeschädigungen im zentralen Nervensystem wie bei Multipler Sklerose, Hirninfarkt (Schlaganfall), Gürtelrose (hier als Gesichtsrose; mehr dazu weiter unten), Druckschäden durch Blutgefäße oder Geschwülste, etwa Tumoren. Des weiteren krankhafte Veränderungen im Bereich der Schädelknochen, Nebenhöhlen und Kieferknochen, außerdem Kopfverletzungen.
  • Körperliche Krankheiten mit "Systemcharakter", also mehrere Organe betreffend, daher auch Systemkrankheiten genannt: Im Hinblick auf eine Trigeminusneuropathie reichen die Beispiele von der inzwischen wieder etwas häufiger diagnostizierten Syphilis über Vergiftungen, etwa mit Thallium oder Alkohol (als Genussgift: Alkoholkrankheit) bis hin zu sogenannten Autoimmunkrankheiten. Dazu gehören zum Beispiel Gefäßentzündungen (Vaskulitis-Erkrankungen) und Bindegewebsentzündungen (Kollagenosen) wie Sarkoidose, systemischer Lupus erythematodes (SLE), Riesenzellarteriitis.
    ! Zur Erklärung: Bei einer Autoimmunerkrankung kommt es zu fehlgeleiteten Immunreaktionen mit Entzündungen im Körper. Neuropathien durch Alkohol oder Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes zeigen sich meist als Polyneuropathien (siehe oben).

Weitere Arten von Nervenschmerzen

Neben der Trigeminusneuralgie können, allerdings seltener, im Gesicht auch andere Nervenschmerzen auftreten, die eigene Bezeichnungen haben. Dazu gehört die Glossopharyngeusneuralgie (Schmerzen im Bereich des Nerven, der Zunge, Rachenraum, Paukenhöhle und Ohrspeicheldrüse versorgt). Auch hier kann der gleichnamige Nerv gereizt sein. Es liegt keine andere erkennbare Erkrankung zugrunde.
Symptome: Die oft heftigen, plötzlich einsetzenden Schmerzattacken werden vielfach durch Sprechen, Husten, Kauen oder Schlucken ausgelöst. Sie treten meist einseitig vor allem in der Nähe des Ohrs, hinten an der Zunge, im Bereich des Rachens und der Rachenmandeln auf. Dauerschmerzen sind ebenfalls möglich, allerdings nur selten.

Je nachdem, an welchen Bahnen die Schmerzattacken verlaufen, lassen sich noch weitere Neuralgien diagnostizieren, wie die Intermediusneuralgie. Bei dieser ist der Intermedius-Nerv betroffen, ein Teil des Gesichtsnervs (Fazialisnerv). Die einseitigen Schmerzattacken treten im Gehörgang und in der Tiefe des Ohrs auf.

Schmerzanfälle, die vor allem auf einer Seite in der Augenhöhle, dem inneren Augenwinkel und an den Nasenwurzeln einsetzen und bis zum Ohr, in den Rachen und Oberkiefer ausstrahlen, können auf das Sluder-Syndrom hindeuten. Mediziner vermuten hinter diesem dem Cluster-Kopfschmerz ähnlichen Beschwerdebild eine Entzündung eines mitbeteiligten Nervenknotens.

Eine weiteres Thema ist die sogenannte Optikusneuritis (der Fachbegriff bezeichnet eine Entzündung des Sehnervs): Darauf können ein- oder beidseitige Schmerzen hinter den Augen, die bei Augenbewegungen stärker werden und Sehstörungen nach sich ziehen, hinweisen. Die Beschwerden legen sich oft nach wenigen Wochen. Auch die Optikusneuritis tritt nicht selten im Rahmen einer Multiplen Sklerose auf.

Eine Lähmung des Gesichtsnervs (Fazialisparese), ein vielgestaltiges Krankheitsbild, kann im Vorfeld mit Schmerzen seitlich im Gesicht und hinter dem Ohr einhergehen. Mehr Informationen dazu gibt der Ratgeber "Gesichtslähmung". 

Herzinfarkt

Treten Kieferschmerzen, oftmals auf der linken Seite im Unterkiefer, auf, kann das auch auf ein akutes Herzproblem hinweisen. Besonders wenn sie mit Brustschmerzen als Leitsymptom für einen Herzinfarkt verbunden sind. Dieses kann allerdings auch fehlen.

Oft zeigen noch weitere Symptome die Notfallsituation an, wie Engegefühl in der Brust, Schmerzen, die in den Arm ausstrahlen, Blässe, kalte Schweißausbrüche, Übelkeit, Angstgefühle, Kreislaufschwäche. Rufen Sie im Notfall unverzüglich den Rettungsdienst: Notruf 112, und leisten Sie erste Hilfe.

Therapie der unterschiedlichen Nervenschmerzen

Voraussetzung ist immer eine sorgfältig neurologische Diagnose. Häufig eignen sich vergleichbare Therapiemaßnahmen wie bei der Trigeminusneuralgie, bestimmte Antidepressiva, Antiepileptika, bei Bedarf auch stärkere Schmerzmittel. Spezielle Medikamente kommen zum Beispiel bei einer Multiplen Sklerose (siehe Link weiter oben) oder bei Autoimmunkrankheiten zur Anwendung. Ansonsten richtet sich die Therapie nach der Grunderkrankung.

Die medizinische Behandlung wird sich immer auf die Ursache beziehen. Einige Beispiele sind unter den wichtigsten Formen des Gesichtsschmerzes aufgeführt (siehe jeweils in den entsprechenden Kapiteln dieses Beitrags). Dazu gehören oft eingesetzte, geeignete Medikamente, etwa bei der Trigeminusneuralgie oder den anhaltenden idiopathischen Gesichtsschmerzen. 

Bei Gehirnerkrankungen und -schädigungen erfolgt die Behandlung im Rahmen der Therapie der Grunderkrankung. Eine unterstützende Behandlung mit örtlichen Betäubungsmitteln kann mitunter wirksam sein.

Physiotherapeutische und verhaltenstherapeutische Maßnahmen helfen vielfach, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Chirurgische Verfahren sollten nur zum Einsatz kommen, wenn eine genaue Indikation dafür vorliegt. Hier kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, mehrere Fachärzte heranzuziehen.

Für Schmerzpatienten bringt häufig der Aufenthalt in einer spezialisierten Schmerzklinik umfassende Hilfe. Da Gesichtsschmerzen zum Teil mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sind, ist es wichtig, dass die Betroffenen zudem lernen, gezielt zu entspannen und Stress abzubauen.

Video: Progressive Muskelentspannung – Basisübungen

Menschen mit Schmerzleiden sollten vor allem das Rauchen aufgeben und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger körperlicher Aktivität und einer ausgewogenen Ernährung unterstützt Körper und Psyche.

Eine Verhaltenstherapie kann helfen, mit Ängsten und möglichen Depressionen umzugehen.

Fachliteratur und Fachredaktion

Mumenthaler, M, Mattle, H: Neurologie. Stuttgart Thieme Verlag, 2013

Herold, Gerd und Mitarbeiter: Innere Medizin 2018. Gerd Herold, Köln

Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Trigeminusneuralgie. Leitlinien der DGN, in: Diener, H-Ch, Weimar, Ch (Hrsg.): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme Verlag, 2012. S1-Leitlinie, AWMF-Register-Nr.: 030/016, Stand: 30.09.2012 (Abgerufen am 26.11.2018)

Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Anhaltender idiopatischer Gesichtsschmerz. Leitlinien der DGN, in: Diener, H-Ch, Weimar, Ch (Hrsg.): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme Verlag, 2012. S1-Leitlinie, AWMF-Register-Nr. 030/032, Stand: 30.09.2012; z.Zt. in Überarbeitung (Abgerufen am 26.11.2018)

Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Erkrankungen peripherer Nerven. Diagnostik bei Polyneuropathien. In: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, S1-Leitlinie. AWMF-Registernunmmer: 030/067. Zuletzt überprüft: 10.09.2015. Online: https://www.dgn.org/leitlinien/2331-ll-44-2012-diagnostik-bei-polyneuropathien (in Überarbeitung; abgerufen am 3.12.2018)

IHS – International Headache Society: Internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen, Nr. 13: Painful lesions of the cranial nerves and other facial pains. Online: https://www.ichd-3.org/13-painful-cranial-neuropathies-and-other-facial-pain/ (in Englisch; abgerufen am 26.11.2018)

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Fachredaktion: Dr. med. Claudia Osthoff